Diese Hinweise richten sich vorrangig an lokale Gesundheitsbehörden. Sie sollen die Kontaktaufnahme, Kommunikation und Zusammenarbeit mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen bei der Planung und Umsetzung von Infektionsschutz- und Präventionsmaßnahmen unterstützen. Es werden praktische Handlungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Antidiskriminierende und adressat:innengerechte Vorgehensweisen, die aktive Einbeziehung von betroffenen Bevölkerungsgruppen und Vertretungsorganisationen sowie die Berücksichtigung ihrer (sozialen und ökonomischen) Lebenssituationen können zu einem effektiveren Infektionsschutz für alle beitragen.