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Heute — 16. April 2026Fachinformationen

Spargesetz: Ärzte, Krankenhäuser, Versicherte sollen zahlen – Pharma wird geschont

16. April 2026 um 18:46
Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will 2027 rund 19,6 Milliarden Euro im Gesundheitswesen einsparen. Den größten Anteil dabei werden Vertragsärzte, Krankenhäuser und andere Leistungserbringer tragen – diese sollen rund 12 Milliarden Euro einsparen. 3,8 Milliarden sollen Versicherte beitragen, die Pharmaindustrie wird dagegen weitgehend...[weiter lesen]

Auch nach überstandener Depression bleibt die Handkraft vermindert

16. April 2026 um 18:19
Würzburg – Die Muskelkraft normalisiert sich nach einer überstandenen Depression nicht automatisch. Das berichtet ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) im Fachmagazin JAMA Psychiatry (2026; DOI: 10.1001/jamapsychiatry.2026.0144). „Die Ergebnisse werfen die Frage auf, ob Depressionen bleibende...[weiter lesen]

Vorzeitige Menopause erhöht Lebenszeitrisiko für koronare Ereignisse deutlich

16. April 2026 um 18:11
Chicago – Frauen, die vor ihrem 40. Geburtstag die Menopause erreichen, haben ein rund 40 % höheres Lebenszeitrisiko für Myokardinfarkt oder Tod infolge einer koronaren Herzerkrankung (KHK). Bei Schwarzen Frauen treten sowohl vorzeitige Menopause als auch koronare Ereignisse häufiger auf als bei weißen. Das demonstrierten US-amerikanische Forschende...[weiter lesen]

Teilnahme am DMP Osteoporose künftig auch für Männer ab 50 Jahren möglich

16. April 2026 um 18:09
Berlin – Das Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose wird aktualisiert und soll künftig sowohl Frauen als auch Männern ab 50 Jahren zur Verfügung stehen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute einstimmig beschlossen. Zuvor waren in das strukturierte Behandlungsprogramm nur Frauen ab 50 Jahren eingeschlossen, Männer durften erst ab...[weiter lesen]

Neues E-Learning „INHECOV“: Wissenschaftliche Erkenntnisse als Impulse für zukünftige Krisenplanung

Die COVID-19-Pandemie hat deutlich gemacht, dass Krisen im Gesundheitsbereich Menschen nicht gleichermaßen betreffen. Unterschiedliche soziale Lebensbedingungen können erheblich beeinflussen, wie stark einzelne Bevölkerungsgruppen von einer Pandemie belastet sind. Der neue E-Learning-Kurs „INHECOV“ bietet Beschäftigten im Öffentlichen Gesundheitsdienst die Möglichkeit, sich mit diesen Zusammenhängen vertraut zu machen und daraus wichtige Erkenntnisse für zukünftige Krisensituationen abzuleiten.

Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen beim BVÖGD-Kongress 2026

Beim 75. Wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. (BVÖGD) und der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) ist auch die AÖGW wieder dabei. Vom 20. bis zum 23. April geht es in Wuppertal um den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Das Motto lautet in diesem Jahr: „ÖGD – Keiner wie wir!“

Mammografie-Screening ab 45 Jahren: G-BA beginnt Beratungsverfahren

16. April 2026 um 15:18
Berlin – Bald könnten Frauen ab 45 Jahren am Mammografie-Screening für die Früherkennung von Brustkrebs teilnehmen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute beschlossen, mit dem entsprechenden Beratungsverfahren zu beginnen. Bereits im Oktober 2026 soll über die Absenkung der unteren Altersgrenze entschieden werden, heißt es in einer...[weiter lesen]

Bund fördert innovatives Verfahren zur Herzpumpenimplantation

16. April 2026 um 15:17
Freiburg – Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert die Weiterentwicklung eines neuen Verfahrens am Universitätsklinikum Freiburg zur Implantation von Herzpumpen ohne Herz-Lungen-Maschine mit rund 4,35 Millionen Euro.  Herzpumpen, auch „Herzunterstützungssysteme“ genannt, transportieren das Blut aus der linken...[weiter lesen]

Positives Geschäftsjahr 2025: Apobank schlägt erneut Dividende von sechs Prozent vor

16. April 2026 um 14:37
Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) zieht ein positives Fazit des Geschäftsjahres 2025: Das operative Ergebnis vor Risikovorsorge betrug 413,3 Millionen Euro (2024: 408,2 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss lag bei 99,8 Millionen Euro (2024: 96,0 Millionen Euro). Aufsichtsrat und Vorstand der Bank werden der...[weiter lesen]

Rettungsaktion für Buckelwal: »Hoffentlich liege ich mit meiner Prophezeiung daneben«

Die Behörden haben einen letzten Rettungsversuch für den gestrandeten Buckelwal genehmigt. Wie sinnvoll ist das Ganze? Ein Interview mit dem Meeresbiologen Fabian Ritter.

© Philip Dulian / picture alliance/ dpa

Vor 250 Millionen Jahren: Die Vorfahren der Säugetiere legten noch Eier

16. April 2026 um 16:50
Was kam zuerst – der Säuger oder das Ei? Seit langem wollen Fachleute wissen, wie sich die Vorläufer der Säugetiere fortpflanzten. Fossilien aus Südafrika liefern nun Belege.

© Julien Benoit / University of the Witwatersrand

Heftige Kritik an Warkens Sparpaket – Keine extrabudgetäre Vergütung mehr für zusätzliche Termine und offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will die extrabudgetäre Vergütung für zusätzliche Termine und offene Sprechstunden abschaffen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sparpakets zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung, welches die Ministerin am Dienstag der Presse vorgestellt hat. Einen entsprechenden Gesetzentwurf will die Bundesregierung bereits am 29. April beschließen.

Tausende Teilnehmer demonstrieren bundesweit gegen Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie

Aus Protest gegen die Kürzungen in der Psychotherapie sind am Mittwoch bundesweit tausende Psychotherapeuten auf die Straße gegangen. Sie forderten eine Rücknahme des Beschlusses des Erweiterten Bewertungsausschusses vom März und warnten die Politik vor weiteren Sparmaßnahmen. Unterstützung bekamen sie dabei auch vom Vorstand der KBV.

KBV-Vorstand: „Zusätzliche Angebote parallel zu den Sprechzeiten der Arztpraxen sind absurd“

Im Zuge der Notfallreform soll eine durchgängige telemedizinische und aufsuchende Versorgung für Patienten mit akutem Behandlungsbedarf aufgebaut werden. Das sieht ein in den Medien bekanntgewordener neuer Referentenentwurf für ein Notfallgesetz vor. Der Vorstand der KBV lehnt diese Pläne des Bundesgesundheitsministeriums entschieden ab. „Zusätzliche Angebote parallel zu den Sprechzeiten der Arztpraxen sind angesichts knapper Ressourcen absurd.“

Angaben zur Barrierefreiheit der Praxis jetzt per Online-Fragebogen aktualisieren

Menschen mit einer Behinderung sollen über die Arzt- und Psychotherapeutensuchen von KBV und Kassenärztlichen Vereinigungen künftig leichter eine geeignete Praxis finden. Ärzte und Psychotherapeuten sind dazu aufgefordert, ihre Angaben zur Barrierefreiheit zu aktualisieren. Grundlage bildet ein neuer Katalog mit bundesweit einheitlichen Kriterien.
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