6. Mülheimer Wasseranalytisches Seminar mit rund 200 Teilnehmern
Das mittlerweile 6. Mülheimer Wasseranalytische Seminar am 10. und 11. September war ein sehr guter Erfolg. Rund 200 Analytiker*innen diskutierten 2 Tage lang über neueste analytische Themen und Ergebnisse. Ganz wichtig war auch der Austausch mit den Teilnehmenden in den Pausen und im Rahmen des Beiprogramms. Dafür bietet die Mülheimer Stadthalle beste Bedingungen und ein entsprechendes Ambiente.
Begleitet wurde das mit aktuellen Themen besetzte Vortragsprogramm von einer sehr gut besuchten Fachmesse und einer Posterausstellung. In 16 Vorträgen und den wissenschaftlichen Postern setzte die Konferenz wieder einen Fokus auf die aktuellen Herausforderungen und Ergebnisse der Wasseranalytik, wobei die Themengebiete Hochauflösende MS (HR-MS), Perfluorchemikalien (PFAS) und molekularbiologische Methoden besondere Schwerpunkte bildeten.
Im Schwerpunktblock PFAS wurde die Thematik intensiv aus allen Blickrichtungen diskutiert. Neben den regulatorischen Aspekten sind insbesondere die analytischen Aspekte weiter von großer Relevanz, wie Frank Thomas Lange vom TZW in seinem Beitrag illustrierte. Im Auditorium herrschte Einigkeit, dass die PFAS eine herausragende Rolle im Kontext der neuen TrinkwV 2023 sowie beim Verbraucherschutz einnehmen werden.
Besonders hervorzuheben war auch der Vortrag der diesjährigen Preisträger des MWA 2024. Das ausgezeichneter Belgische und Niederländische Konsortium stellte das beeindruckende Sensornetzwerk „Internet of Water Flanders“ vor, mit dem wichtige Erkenntnisse über den Zustand der Gewässer oder über Prozesse in Wasserwerken generiert werden können.
Posterpreis
Der von SHIMADZU gestiftete Preis für die besten wissenschaftlichen Poster ging an zwei Forschergruppen. Der 1. Preis ging an Elia Ceppi für die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz EAWAG (Schweiz) für das Poster „Umfassendes Multi-Compound-Monitoring in Schweizer Oberflächengewässern: Kombination analytischer Methoden zur Untersuchung der Pestizidbelastung und ihrer Eintragspfade“. Der 2. Preis ging an Isabel Halbhuber für die Instrumentelle Analytische Chemie der Universität Duisburg-Essen (IAC Uni DuE) für das Poster „PFAS Analysis – Development of a spectroscopic method for the determination of a sum parameter for total organic fluorine (TOF)“.
Falls Sie an den Vorträgen interessiert sind, wenden Sie sich an unser Tagungsteam unter j.rosen @iww-online.de