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Ältere BeiträgeSachverständigenrat für Umweltfragen

Kreislaufwirtschaft im Bausektor: Chancen für Umwelt und Wirtschaft

Zirkuläres Bauen schont sowohl Klima als auch Rohstoffe und spart langfristig Kosten. Vorreiter der Branche zeigen bereits, wie dies möglich ist, doch es fehlt die breite Umsetzung in den Markt. Wie zirkuläres Bauen stärker in die Praxis kommt, analysiert der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in seiner neuen Stellungnahme, die heute an Umweltminister Schneider und Bauministerin Hubertz übergeben wird.

"Zirkulär bauen: Bestand erhalten, Kreisläufe schließen“

23. Februar 2026 um 06:00
Der SRU stellt im April seine neue Stellungnahme „Zirkulär bauen: Bestand erhalten, Kreisläufe schließen“ vor. Was zirkulär bauen bedeutet, welche Chancen es bietet und wie es gefördert werden kann, werden wir im Rahmen eines Webinars am 23.04.2026 vorstellen und diskutieren.  Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Es erwarten Sie folgende Programmpunkte:

Umweltrat startet in neue Ratsperiode, Claudia Hornberg als Vorsitzende wiedergewählt

Heute beginnt die neue Ratsperiode des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU). Die sieben Universitätsprofessorinnen und -professoren freuen sich auf weitere vier Jahre intensiver interdisziplinärer Zusammenarbeit. Professorin Claudia Hornberg wurde als Vorsitzende wiedergewählt, Professorin Claudia Kemfert als stellvertretende Vorsitzende bestätigt.

Warum Deutschland eine Politik zur Wiederherstellung der Natur braucht

Auch wenn das EU-Renaturierungsgesetz nach Zustimmung des Parlaments derzeit im Ministerrat feststeckt, sollte Deutschland die Aufgabe der Wiederherstellung der Natur dringend angehen. Der Zustand vieler Ökosysteme in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten weiter verschlechtert. Ergänzend zum Schutz der verbliebenen Natur sollte stärker als bisher der Zustand geschädigter Ökosysteme verbessert werden. Dazu gehört es, sowohl die bestehenden Schutzgebiete aufzuwerten als auch mehr landwirtschaftliche Flächen und Wälder naturnäher und zukunftsfähiger zu bewirtschaften. Drei Sachverständigenräte des Bundes – SRU, WBBGR und WBW – haben gemeinsam Empfehlungen für eine Renaturierungspolitik von Bund und Ländern erarbeitet. Das Gutachten „Renaturierung: Biodiversität stärken, Flächen zukunftsfähig bewirtschaften“ wird heute an Bundesumweltministerin Steffi Lemke überreicht.

Online-Veranstaltung des SRU, WBBGR und WBW „Renaturierung: Biodiversität stärken, Flächen zukunftsfähig bewirtschaften“

In einer Online-Veranstaltung am 23.05.2024 werden die Kernempfehlungen der Stellungnahme „Renaturierung: Biodiversität stärken, Flächen zukunftsfähig bewirtschaften“ präsentiert und in den drei Bereichen Landwirtschaft, Waldbewirtschaftung und Naturschutz mit Akteur:innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis diskutiert.

Umweltrat aktualisiert seine Berechnungen zum CO2-Budget

Wo steht Deutschland beim Klimaschutz? In einem heute veröffentlichten Kurzpapier aktualisiert der SRU seine Berechnungen zum verbleibenden deutschen CO2-Budget. Es umfasst die Menge an CO2-Emissionen, die Deutschland bei einer international gerechten Verteilung des globalen Budgets maximal noch ausstoßen dürfte. Für eine Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 °C ist dieses deutsche CO2-Budget nun aufgebraucht. Es stellt sich die Frage nach dem Umgang damit.

Suffizienz als „Strategie des Genug“: Eine Einladung zur Diskussion

Ökologische Krisen schreiten weltweit mit besorgniserregender Geschwindigkeit voran. Die Mehrheit der elementaren planetaren Belastungsgrenzen ist überschritten, ebenso ökologische Grenzen in Deutschland. Ganz offensichtlich reichen bisherige Ansätze für den Schutz der Umwelt nicht aus. In einem heute veröffentlichten Papier spricht sich der SRU für eine gesellschaftliche Debatte über Suffizienz aus, also über eine „Strategie des Genug“. Der SRU zeigt in seinem Papier, warum es Zeit ist, sich diesem schwierigen Thema zu stellen.

Wie viel CO2 darf Deutschland maximal noch ausstoßen? Umweltrat aktualisiert CO2-Budget

Ist die deutsche Klimapolitik auf dem richtigen Pfad? Ein nationales CO2-Budget für Deutschland erlaubt einen transparenten Abgleich mit internationalen Zielen. In einem heute veröffentlichten Papier aktualisiert der Umweltrat seine Berechnungen für ein deutsches CO2-Budget und zeigt damit auf, dass schnelle Emissionsminderungen entscheidend sind – im letzten Jahr wurden die Klimaziele im Verkehr und bei Gebäuden erneut verfehlt. Das Papier beantwortet zudem häufig gestellte Fragen zum CO2-Budget.
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