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Ältere BeiträgeBfS-Pressemitteilungen

40 Jahre nach Tschornobyl: Selbst gesammelte Pilze unbedenklich

28. August 2026 um 12:00
Im April 1986 ereignete sich das schwerste Nuklearunglück der Geschichte: der Reaktorunfall von Tschonobyl (russ. Tschernobyl). Radioaktive Stoffe aus dem Kernkraftwerk in der heutigen Ukraine breiteten sich über Europa aus. Vor allem Wildpilze waren in den Folgejahren stark mit radioaktivem Cäsium belastet. Als weitere, ältere Quelle spielten die oberirdischen Atombombentests der 1950er und 1960er Jahre dabei nur eine geringe Rolle. 40 Jahre nach dem Unfall ist es in Deutschland inzwischen wieder unbedenklich, selbst gesammelte Pilze in üblichen Mengen zu essen. Insbesondere in einigen Regionen in Süddeutschland können Wildpilze aber nach wie vor auffällige Gehalte an Cäsium-137 aufweisen. Der aktuelle Pilzbericht des BfS schafft dazu Transparenz.

Neue Studie: Erstmals flächendeckende Informationen zum Anstieg der UV-Strahlung in Europa

17. August 2026 um 15:00
In Europa nimmt die UV-Strahlung der Sonne, die den Boden erreicht, seit Jahren messbar zu. Langzeit-UV-Messreihen haben das für einzelne europäische Standorte bereits gezeigt. Eine neue Studie belegt nun erstmals, dass solche Ergebnisse auch auf größere Regionen übertragbar sind. Dafür werteten Forscherinnen und Forscher Daten von 40 besonders präzisen UV-Messstationen in 19 europäischen Ländern über einen Zeitraum von zehn Jahren aus, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) berichtet. Das BfS war an der Untersuchung beteiligt. 

Sonnenfinsternis 2026: So bleiben die Augen gut geschützt

28. Juli 2026 um 14:30
Am 12. August wird ein besonderes Naturphänomen am Himmel über Europa erwartet: Der Mond schiebt sich am Abend vor die Sonne und verdeckt sie fast vollständig. Die Sonne wird - von Deutschland aus gesehen - bei dieser partiellen Sonnenfinsternis bis zu 90 Prozent bedeckt sein. Wer das Ereignis am Himmel beobachten möchte, sollte seine Augen gut schützen.

30 Jahre Wismut-Studie: Veranstaltung des BfS würdigt Forschung und Ergebnisse

16. Juni 2026 um 13:00
In der DDR war sie ein großer Arbeitgeber, in Westdeutschland dagegen kaum bekannt: die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut. Bis zur Wiedervereinigung 1990 produzierte sie Uran für die sowjetische Atomindustrie – mit erheblichen Folgen für die Umwelt und die Gesundheit vieler Beschäftigter. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) führt seit den 1990er Jahren die sogenannte Wismut-Studie durch, um gesundheitliche Folgen der beruflichen Strahlenbelastung, wie etwa Lungenkrebs, zu untersuchen.

Schutz vor Radioaktivität ist möglich

26. Mai 2026 um 15:00
Öffentliche Sicherheit auch in Zeiten von Krisen und Kriegen sicherzustellen, erfordert eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten im Bevölkerungsschutz darunter dem Strahlenschutz. Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass das Thema Strahlung sowohl bei Bürgerinnen und Bürgern als auch bei Einsatzkräften für Verunsicherung sorgen kann. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt deshalb Anfang Juni bei der Messe Interschutz in Hannover seine Arbeit als Teil der Sicherheitsarchitektur vor. Dort steht die verstärkte Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Organisationen im Fokus. Die Interschutz ist die Leitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz.

40 Jahre Tschornobyl: Menschen erinnern sich an Unsicherheit bei Lebensmitteln und andere Ängste

08. April 2026 um 16:00
Rund 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) blicken die verschiedenen Generationen in Deutschland unterschiedlich auf die Ereignisse zurück. Ältere Menschen, die den Unfall vom 26. April 1986 bewusst erlebt haben, verbinden damit Gefühle der Unsicherheit und konkrete Alltagsängste, etwa vor kontaminierten Lebensmitteln, wie erste Ergebnisse einer mehrteiligen Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) zeigen.

Strahlenschutz mal anders: BfS stellt Inhalte für VR-Brillen zum Lernen bereit

09. März 2026 um 13:00
Da man Strahlung weder schmecken noch riechen kann, ist das Thema oft schwer zu vermitteln. Um trotzdem Neugierde zu wecken, setzt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vermehrt auf neue technische Mittel: Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen (VR-Brillen) können Schülerinnen und Schüler künftig beispielsweise erfahren, wie UV-Strahlung wirkt und welche Haushaltsgeräte strahlen. Vorgestellt werden die kostenlosen Inhalte der VR-Anwendung auf der Bildungsmesse didacta in Köln.

Frühlingssonne gut geschützt genießen

26. Februar 2026 um 11:30
Mit dem Frühlingsstart und der Freude an sonnigen Tagen zieht es viele Menschen nach draußen. Dabei kann Sonnenschutz bereits jetzt wichtig sein - auch wenn es sich noch nicht sommerlich anfühlt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät daher, die Stärke der UV-Strahlung im Blick zu behalten. Das geht ganz einfach mit dem UV-Index - etwa in vielen Wetterapps oder auf der Internetseite des BfS.

Sonne in den Bergen: Auch im Winter auf UV-Schutz achten

05. Januar 2026 um 11:30
Wer an sonnigen Tagen Wintersport in den Bergen genießt, sollte Sonnencreme und Sonnenbrille dabeihaben. Normalerweise ist hierzulande im Winter kein UV-Schutz notwendig. Aber es gibt Ausnahmen: Auf Schnee in Höhenlagen kann die Sonnenstrahlung so stark sein, dass sie Haut und Augen schädigt. "Viele unterschätzen die UV-Strahlung beim Rodeln, Skifahren oder beim Sonnenbad auf der Hütte", sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini. "Sonnencreme und Sonnenbrille gehören beim Ausflug in die Berge auch im Winter mit ins Gepäck."

Kalte Jahreszeit für Radon-Messung nutzen

27. November 2025 um 14:30
Die Tage werden immer kürzer, und am ersten Dezember beginnt meteorologisch der Winter: Für viele ist das die beste Zeit, um behagliche Stunden in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Bleiben Fenster und Türen geschlossen, um es drinnen kuschelig zu halten, kommt weniger Frischluft ins Gebäude. Innenraumschadstoffe wie das radioaktive Gas Radon können sich stärker anreichern als im Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät daher dazu, die kalte Jahreszeit für eine Radon-Messung zu nutzen.

Strahlenschutz beim Handykauf: SAR-Werte vergleichen

13. November 2025 um 12:00
Der Black Friday naht und auch die Zeit für Weihnachtseinkäufe beginnt. Viele Verbraucher*innen stehen vor der Entscheidung, ein neues Mobiltelefon zu kaufen. Dabei spielen Kriterien wie Preis, Display, Kamera und Akkulaufzeit oft eine zentrale Rolle. Wer zusätzlich darauf achten möchte, für sich selbst oder als Geschenk ein möglichst strahlungsarmes Modell zu wählen, kann auch die SAR-Werte der Telefone vergleichen.

Radioaktives Cäsium: Maßvoller Verzehr von Wildpilzen ist unbedenklich

05. September 2025 um 12:00
1986 ereignete sich nahe dem damals sowjetischen Tschornobyl (russ. Tschernobyl) der schwerste Reaktorunfall der Geschichte. Radioaktive Stoffe zogen mit Luftströmungen auch nach Deutschland. Unsichtbare Spuren davon gibt es hierzulande in der Natur bis heute. So können Pilze aus dem Wald noch immer radioaktives Cäsium-137 enthalten, das aus dem Reaktorunfall, aber auch aus oberirdischen Kernwaffentests des 20. Jahrhunderts stammt. Ein Grund zur Besorgnis für Pilzsammlerinnen und -sammler ist das allerdings nicht.

Strahlenforschung zeigt erfolgreich Wege für mehr Gesundheitsschutz

01. September 2025 um 14:00
Ein genetischer Fingerabdruck von Lungenkrebs durch Radon, Auswirkungen von Radon auf Föten und Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung beim Radon-Messen: In dem europäischen Forschungsprojekt RadoNorm sind in fünf Jahren mehr als 70 wissenschaftliche Veröffentlichungen zu natürlicher Strahlung und Schutzmaßnahmen entstanden. An dem vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) koordinierten Projekt waren Institutionen aus 22 EU-Staaten bzw. assoziierten Ländern beteiligt. Zum Abschluss am 31. August 2025 zieht das BfS eine Erfolgsbilanz.

Mammographie-Screening verringert Brustkrebssterblichkeit deutlich

09. Juli 2025 um 17:30
Das vor 20 Jahren eingeführte Mammographie-Screening-Programm für Frauen von 50 bis 69 Jahren trägt deutlich zur Verringerung der Brustkrebssterblichkeit bei. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am 9. Juli 2025 bei einer Veranstaltung mit Bundesumweltminister Carsten Schneider und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken in Berlin vorgestellt wurde. Unter den Frauen, die an dem Screening teilnahmen, gingen die Brustkrebs-Todesfälle demnach zwischen 20 und 30 Prozent zurück. Für die Untersuchung wurden Daten aus den Jahren 2009 bis 2018 ausgewertet.

Änderung des Strahlenschutzgesetzes stärkt Innovation in der Medizinforschung

30. Juni 2025 um 14:00
Einfacher, schneller und mit verkürzten Verfahrenszeiten: Am 1. Juli treten neue Strahlenschutz-Regeln für die medizinische Forschung in Kraft. Das mit dem neuen Medizinforschungsgesetz novellierte Strahlenschutzgesetz baut bürokratische Hürden für klinische Studien ab, die Strahlenanwendungen am Menschen vorsehen. Bei gleichbleibend hoher Sicherheit für die Patient*innen verbessern sich so die Rahmenbedingungen für medizinische Innovationen und den Forschungsstandort Deutschland.

UV-Schutz im Sport nimmt Fahrt auf

03. Juni 2025 um 17:00
Sonnenschein, blauer Himmel und Hochbetrieb auf dem Sportplatz: Kurz nach Mittag wärmen sich Nachwuchstalente für ihre Wettbewerbe auf. Schattenplätze sind rar, das Sonnenbrand-Risiko ist hoch – und durch den Klimawandel nimmt das noch weiter zu.

"Entdeckungstour Strahlenschutz": Mobile Ausstellung informiert über elektromagnetische Felder

13. Mai 2025 um 11:30
Mit der "Entdeckungstour Strahlenschutz bei elektromagnetischen Feldern" bietet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ab sofort einfach verständliche Antworten auf viele Fragen rund um dieses komplexe Thema. Das BfS stellt die mobile Ausstellung bei der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags am 14. und 15. Mai in Hannover erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.
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