„Zehn Prozent weniger Geld sind zehn Prozent weniger Leistungen“ – KBV-Vorstand lehnt Sparvorschläge ab
02. April 2026 um 00:07
Die Sparvorschläge der von der Bundesregierung eingesetzten Finanzkommission Gesundheit sehen für den ambulanten Bereich Mittelkürzungen von jährlich rund fünf Milliarden Euro vor. Das entspricht einem Minus von zehn Prozent. Neben dem Wegfall der Vergütungsregelungen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes sollen unter anderem diverse Zuschläge gestrichen und die psychotherapeutischen Leistungen wieder aus dem Budget bezahlt werden. Der Vorstand der KBV warnt vor einer erheblichen Verschlechterung der Gesundheitsversorgung.