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01.07.2026 | W 9/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Doxycyclin Prä- und Postexpositionsprophylaxe – Muss das sein? Und wenn ja: Wann, wie und für wen?

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Seit einigen Jahren erfreut sich die Einnahme von Doxycyclin als Prä- oder Postexpositionsprophylaxe (Doxy-PrEP bzw. Doxy PEP) rund um sexuelle Kontakte in einigen Communities (u. a. MSM mit wechselnden Sexpartnern und sexpositive Partygänger*innen) zunehmender Beliebtheit. In einer Reihe randomisierter kontrollierter klinischer Studien, in denen vorwiegend Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), eingeschlossen wurden, wurde gezeigt, dass sich das Risiko für Syphilis oder Chlamydieninfektionen durch die prophylaktische Einnahme von Doxycyclin um etwa 70 bis 90 % senken lässt. Wegen der ausgeprägten Resistenzen ist die Einnahme zur Prävention von Gonorrhoe weniger erfolgreich. Gleichzeitig gibt es Sorgen wegen möglicher mikrobieller Resistenzbildung unter langfristiger Antibiotikaeinnahme und wegen fraglicher negativer Auswirkungen auf das Mikrobiom der Anwender*innen. Wer also profitiert von einer Doxy -PrEP/PEP? Wann sollte die Indikation gestellt werden, wie genau die Einnahme erfolgen und wie sieht die medizinische Begleitung der Nutzer*innen aus? Genau diese Fragen möchten wir in unserer heutigen Veranstaltung genauer beleuchten. Außerdem möchten wir einen Blick in das „echte Leben“ werfen und erfahren, wie Nutzer*innen und Verordner*innen zur prophylaktischen Einnahme von Doxycyclin eingestellt sind. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referenten.

Letzte Änderung: 12.06.2026

03.06.2026 | W 8/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Vom Pakt zur Praxis: Wie die Digitalisierung im ÖGD weitergeht!

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Die Digitalisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes steht an einem Wendepunkt. Nach dem Auslaufen des Pakts für den ÖGD ist vielerorts Ernüchterung spürbar. Aber die Digitalisierung geht auch ohne den Pakt weiter. Neben Projekten des Bundes und er Länder gibt es viele Ideen für die Digitalisierung vor Ort in den Gesundheitsämtern. Drei Impulse aus der Praxis der Gesundheitsämter zeigen, wie Digitalisierung im ÖGD weitergedacht und weiterentwickelt werden kann, auch wenn die öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung nach der Pandemie weniger geworden ist. Wie können wir lösungsorientiert, modern und souverän handeln? Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.

Letzte Änderung: 28.05.2026

20.05.2026 | W 7/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - „Sexuelle Gesundheit – Update zu HPV“

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Von den ca. 200 bekannten HPV-Typen (Humane Papillomviren) befallen 40 HPV-Typen vor allem die Schleimhaut und Haut des Genitalbereichs und Afters (genitale HPV-Typen). Sie werden hauptsächlich sexuell übertragen. Je nach Virustyp kann eine Infektion mit diesen Erregern zu gutartigen Genitalwarzen führen oder es kommt zu Gewebeveränderungen aus denen sich Krebs entwickeln kann. Eine anhaltende (chronische) Infektion mit sogenannten Hochrisiko-HPV-Typen, erhöht das Risiko für HPV-bedingte Krebserkrankungen. Die Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 sind für etwa 70% aller Gebärmutterhalskarzinome verantwortlich. Basierend auf Daten des Zentrums für Krebsregisterdaten erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 7500 Frauen und ca. 3000 Männer an Karzinomen, die durch HPV-Infektionen bedingt sind. Das Krebsrisiko durch HPV kann sich erhöhen, wenn zusätzlich sexuell übertragbare Infektionen, v.a. HIV, vorliegen. Die STIKO empfiehlt die Impfung gegen HPV für Mädchen und Jungen ab dem Alter von 9 Jahren. Bei bereits HPV-infizierten Frauen wirkt die HPV-Impfung jedoch deutlich schlechter als bei nicht HPV-Infizierten. Die Grundimmunisierung sollte daher vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. In der Beratung zu sexuell übertragenen Erkrankungen sind Informationen zur Übertragung und Impfung besonders wichtig, vor allem vor dem Hintergrund, dass nur ca. 36% der männlichen Jugendlichen mit 15 Jahren vollständig gegen HPV geimpft sind. Die Nachfrage nach einer HPV-Aufklärung in den Beratungsstellen ist groß, vor allem seitdem das PAP-Screening für Frauen über 35 Jahre um den HPV-Test erweitert wurde. Ziel der Veranstaltung ist es, den Personen in der STI/HIV Beratung die Grundlagen und neuen Informationen zu HPV-Infektionen zu vermitteln und Teststrategien und Präventionsmöglichkeiten zu diskutieren. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referent:innen.

Letzte Änderung: 12.05.2026

06.05.2026 | W 6/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Das Verbundprojekt ILEAs „Institutionelles Lernen aus epidemisch bedeutsamen Lagen:

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Das wiederholte Auftreten von Gesundheitskrisen in Form von epidemisch bedeutsamen Lagen stellt den ÖGD immer wieder vor Herausforderungen. Gleichzeitig können diese Situationen dazu genutzt werden, getroffene Entscheidungen kritisch zu reflektieren sowie wertvolle Lehren abzuleiten, durch die eine bessere Vorbereitung auf zukünftige Ereignisse möglich ist. Im Rahmen des vom BMG geförderten Verbundprojekts „ILEAs“ (institutionelles Lernen aus epidemisch bedeutsamen Lagen) wurden Ansätze entwickelt, die den ÖGD bei der Etablierung evidenzinformierter, abwägender Entscheidungsprozesse in Krisen sowie der Institutionalisierung von Lernprozessen unterstützen sollen. Hierzu wurde von der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen eine Handlungsleitlinie „EVIDENT“ entwickelt, die mittels 3 Phasen, aufgeteilt in 10 Schritte, strukturiert aufzeigt, wie ein evidenzinformierter Entscheidungsprozess umgesetzt werden kann. Das Robert Koch-Institut hat hierfür Materialien entwickelt, die den ÖGD unterstützen sollen, eigenständig Lernprozesse in Form von Action-Reviews durchzuführen. Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.

Letzte Änderung: 27.04.2026

22.04.2026 | W 5/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - BREAKING NEWS - Meningitis B – was ist wichtig für die öffentliche Gesundheit in Deutschland?

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Wie die WHO berichtet, wurde Anfang März 2026 in Südengland ein durch Meningokokken der Gruppe B verursachter Ausbruch von Meningitis gemeldet. Die zuständigen Gesundheitsbehörden (UKHSA) untersuchen den Ausbruch und bestätigten 21 invasive Meningokokken-Erkrankungen innerhalb weniger Tage. Die UKHSA stellte umgehend Antibiotika für Personen mit potenzieller oder bekannter Infektion sowie ein gezieltes Impfprogramm mit Meningokokken-B-Impfstoff (MenB-Impfung) zur Verfügung. Dennoch verstarben 2 Personen an den Folgen der Infektion. Das Infektionsgeschehen in UK nehmen wir zum Anlass, die Teilnehmer:innen zur Epidemiologie, zu aktuellen Impfempfehlungen und zur Diagnostik von Meningokokken-B in Deutschland zu informieren. Was sollte das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu Infektionen mit Meningokokken-B jetzt wissen? Welche Impfungen empfiehlt die STIKO? Wie unterstützt das NRZ für Meningokokken und Hämophilus Influenzae (NRZMHi) den ÖGD? Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.

Letzte Änderung: 17.04.2026

15.04.2026 | W 4/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis -„Trends zu Gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland und Angebote des Kooperationsverbundes Gesundheit"

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Sozial bedingte Ungleichheit führt zu ungleichen Chancen bei der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsförderung. Ziel der Veranstaltung ist es einen Überblick zur aktuellen Situation gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland zu erhalten. Im ersten Teil werden aktuelle Trends (Zahlen, Daten, Fakten) zu gesundheitlichen Ungleichheiten vorgestellt. Daran anknüpfend werden aus Public-Health Perspektive bestehende Strategien zum Aufbau gesundheitlicher Chancengleichheit in Deutschland vorgestellt. Die Angebote und Strukturen für kommunale Akteurinnen und Akteure des vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit getragenen Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit stehen dabei im Mittelpunkt. Welche Bevölkerungsgruppen haben in Deutschland keinen oder nur einen eingeschränkten Zugang zu gesundheitlicher Versorgung? Welche Barrieren erschweren oder verwehren den Betroffenen den Zugang zu gesundheitlicher Versorgung? Im zweiten Beitrag des Webseminars wird anhand des Gesundheitsreport 2025 von Ärzte der Welt e.V. die Bedeutung und Herausforderung einer sozial gerechten Gesundheitsversorgung beleuchtet und beispielhafte Lösungswege aufgezeigt, wie Menschen in schwierigen Lebenslagen Zugang zu einer bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung im regulären Gesundheitssystem erhalten können. Wir freuen uns, diese Themen und Fragen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.

Letzte Änderung: 31.03.2026
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