
© spotlight-studios

© spotlight-studios

© Michael DeBraga

© David Díaz-Guevara, Instituto Nacional de Biodiversidad (INABIO), Ecuador

©

© ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/T. Kitayama (Toho University, Japan)/ESA/Hubble & NASA / ALMAs Loch im Universum / CC BY 4.0

© Heinrich Hemme

© Jacob Wackerhausen / Getty Images / iStock

© Inside Creative House / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen)
Kniebeuge, Klimmzüge, Bankdrücken
Author: undefined
Ernährungsexpertin rät
Author: undefined
Gesundheitswesen
DOI: 10.1055/a-2823-6449
Das zentrale Ziel der Studie ist die Analyse möglicher Veränderungen bei der
Zusatznutzenbewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Folge
des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes (GKV-FinStG). Die Untersuchung prüft,
ob die Verschärfung der AMNOG-Leitplanken zu einer restriktiveren
Bewertungspraxis geführt hat. Operationalisiert wird dies durch eine
vergleichende Analyse deutscher und französischer Nutzenbewertungen vor und
nach dem GKV-FinStG. Die Studie verfolgt zwei zentrale Forschungsfragen: (1)
Lassen sich statistisch signifikante Veränderungen in den
Zusatznutzenbewertungen des G-BA nachweisen? (2) Können beobachtete
Veränderungen kausal auf die Verschärfung der AMNOG-Leitplanken
zurückgeführt werden? Die Untersuchung verwendet ein quasi-experimentelles Difference-in-Difference
(DiD) Design zur Analyse von Veränderungen der Zusatznutzenbewertung.
Deutschland fungiert als Interventionsgruppe, Frankreich als Kontrollgruppe.
Die Erfassung der deutschen Nutzenbewertungen erfolgte über den
AMNOG-Monitor für den Zeitraum 2020–2024, französische Bewertungen über die
Haute Autorité de Santé (HAS). Separate Analysen wurden nach
Patentschutzstatus der zweckmäßigen Vergleichstherapie (zVT)
durchgeführt.Die Studie liefert erstmals empirische Evidenz für einen möglichen Einfluss
der verschärften AMNOG-Leitplanken auf das Bewertungsverhalten des G-BA. Der
statistisch signifikante Difference-in-Difference-Effekt von −9,74%
(p=0,028) zeigt, dass der Anteil mindestens beträchtlicher
Zusatznutzenbewertungen in Deutschland nach der Reform um nahezu 10
Prozentpunkte stärker zurückging als in Frankreich. Bei Verfahren mit
patentgeschützter zVT zeigt sich mit −14,56% der stärkste Effekt, während
bei generischer zVT erwartungskonform kein relevanter Effekt (0,88%)
auftritt.Die Verschärfung der AMNOG-Leitplanken hat zu einer systematischen Reduktion
des Anteils mindestens beträchtlicher Zusatznutzenbewertungen geführt. Die
beobachtete Veränderung könnte auf unbewusste kognitive Anpassungen oder
bewusste strategische Überlegungen zur Begrenzung der GKV-Ausgaben
zurückzuführen sein. Die Befunde legen nahe, dass Einsparungen nicht nur
durch direkte Preiseffekte, sondern auch durch restriktivere
Bewertungspraxis entstehen.
[...]
Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
Article in Thieme eJournals:
Table of contents | Abstract | Full text
Körperlich und psychisch
Author: undefined
Was bei Arthrose hilft
Author: undefined