Lese-Ansicht

Heftige Kritik an Warkens Sparpaket – Keine extrabudgetäre Vergütung mehr für zusätzliche Termine und offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will die extrabudgetäre Vergütung für zusätzliche Termine und offene Sprechstunden abschaffen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sparpakets zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung, welches die Ministerin am Dienstag der Presse vorgestellt hat. Einen entsprechenden Gesetzentwurf will die Bundesregierung bereits am 29. April beschließen.

Tausende Teilnehmer demonstrieren bundesweit gegen Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie

Aus Protest gegen die Kürzungen in der Psychotherapie sind am Mittwoch bundesweit tausende Psychotherapeuten auf die Straße gegangen. Sie forderten eine Rücknahme des Beschlusses des Erweiterten Bewertungsausschusses vom März und warnten die Politik vor weiteren Sparmaßnahmen. Unterstützung bekamen sie dabei auch vom Vorstand der KBV.

KBV-Vorstand: „Zusätzliche Angebote parallel zu den Sprechzeiten der Arztpraxen sind absurd“

Im Zuge der Notfallreform soll eine durchgängige telemedizinische und aufsuchende Versorgung für Patienten mit akutem Behandlungsbedarf aufgebaut werden. Das sieht ein in den Medien bekanntgewordener neuer Referentenentwurf für ein Notfallgesetz vor. Der Vorstand der KBV lehnt diese Pläne des Bundesgesundheitsministeriums entschieden ab. „Zusätzliche Angebote parallel zu den Sprechzeiten der Arztpraxen sind angesichts knapper Ressourcen absurd.“

Angaben zur Barrierefreiheit der Praxis jetzt per Online-Fragebogen aktualisieren

Menschen mit einer Behinderung sollen über die Arzt- und Psychotherapeutensuchen von KBV und Kassenärztlichen Vereinigungen künftig leichter eine geeignete Praxis finden. Ärzte und Psychotherapeuten sind dazu aufgefordert, ihre Angaben zur Barrierefreiheit zu aktualisieren. Grundlage bildet ein neuer Katalog mit bundesweit einheitlichen Kriterien.

KBV auf Messe für digitale Gesundheit DMEA 2026

Die KBV ist in diesem Jahr erstmals als Aussteller auf der Messe für die digitale Gesundheitsversorgung DMEA vom 21. bis 23. April in Berlin vertreten. Sie wird dort über den Stand der Digitalisierung in den Praxen informieren und die Anforderungen von Ärzten und Psychotherapeuten an praxistaugliche Anwendungen aufzeigen. Die DMEA gilt als eine der wichtigsten Messen für die digitale Gesundheitsversorgung in Europa.

Klima-Toolbox soll Praxen bei Vorbereitung auf klimabedingte Gesundheitsrisiken helfen

Berlin – Ärztinnen und Ärzte können jetzt eine digitale Klima-Toolbox abrufen, die sie dabei unterstützen soll, ihre Praxen auf klimabedingte Gesundheitsrisiken vorzubereiten. Dies wurde gestern bei einer Veranstaltung zum Projekt AdaptNet bekanntgegeben. Der Werkzeugkoffer enthält unter anderem interaktive Risikokarten zur regionalen Analyse...[weiter lesen]

Weniger Pflegeplätze in Schleswig-Holstein: SPD kritisiert Landesregierung

Kiel – Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert die schleswig-holsteinische Landesregierung wegen der Entwicklung bei stationären Pflegeeinrichtungen. „Die Ergebnisse unserer Kleinen Anfragen zeigen eindeutig: Während immer mehr Menschen pflegebedürftig werden, verschwinden Pflegeplätze im ganzen Land“, teilte die Abgeordnete Birte Pauls mit.  Aus der...[weiter lesen]

Alzheimer: Forschungsteam hält Amyloid-Antikörper für wirkungslos

Bologna – Als „vernachlässigbar“ oder bestenfalls „geringfügig“ beurteilt ein Forschungsteam den klinischen Effekt verschiedener Amyloid-Antikörper zur Therapie der frühen Alzheimer-Krankheit. In einem heute veröffentlichten Cochrane-Review plädieren die Forschenden dafür, dass die Alzheimerforschung sich besser auf andere Krankheitsmechanismen als...[weiter lesen]

Smartwatches könnten Hypertonie früher sichtbar machen – mit klaren Grenzen

Mannheim – Smartwatches und andere Wearables könnten künftig helfen, Bluthochdruck früher zu erkennen. Darauf hat Christina Magnussen vom Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim hingewiesen. Gleichzeitig betonte sie, dass die Geräte eine ärztliche Diagnostik nicht...[weiter lesen]

Statinintoleranz: Patienten sind skeptischer gegenüber Medikamenten und weniger adhärent

Mannheim – Menschen mit Statinintoleranz schätzen die Notwendigkeit von Medikamenten als geringer ein als Personen mit anderen chronischen Erkrankungen in der hausärztlichen Versorgung. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie zu Patientenüberzeugungen, die Tobias Schneider vom Universitätsklinikum Leipzig auf der diesjährigen Jahrestagung der...[weiter lesen]
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