Die Staubringe junger Sternsysteme wirken wie Fingerabdrücke verborgener Planeten. Ihre Form und Struktur erlauben erstmals Rückschlüsse auf die Masse der noch entstehenden Welten.
In der ersten Junihälfte schmücken Merkur, Venus und Jupiter den abendlichen Westhorizont. Enge Begegnungen von Venus mit Jupiter und der Mondsichel bieten reizvolle Fotomotive.
Der Juni bietet außergewöhnlich viele lohnende Ziele, darunter einen erdnahen Besucher sowie zahlreiche attraktive Begegnungen anderer Planetoiden mit Sternhaufen und Galaxien.
Seit sechs Jahren werden mit dem europäischen Weltraumteleskop CHEOPS bereits bekannte extrasolare Planeten im Detail untersucht, wodurch sich neue spannende Erkenntnisse ergeben.