Lese-Ansicht

12.10.2026 | E 20/2026 | Gesundheitsberichterstattung: Über das Schreiben von Faktenblättern und Kurzberichten.

Sie haben Daten analysiert und möchten diese nun in verständliche Berichte oder Faktenblätter überführen. Doch wie gelingt ein klarer Aufbau? Wie lassen sich Infografiken erstellen, die Ihre Adressat:innen erreichen? Und wie formulieren Sie Kernbotschaften, die im Gedächtnis bleiben? In diesem Workshop möchten wir Ihnen einen Überblick geben: Wir beleuchten gemeinsam, wie Sie Faktenblätter und Kurzberichte strukturieren, welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt und worauf es beim Schreiben ankommt. Dabei bleibt Zeit für Ihre Fragen und den Austausch mit anderen Teilnehmenden. Der Workshop richtet sich an alle, die in der Gesundheitsberichterstattung tätig sind und ihre Berichte noch zielgerichteter gestalten möchten.

Letzte Änderung: 14.07.2026

06.10.2026 | Z 11/2026 | Seminar: Moderne kieferorthopädische Behandlungssysteme und deren Abrechnung im Rahmen der Beihilfe

Der Workshop vermittelt praxisnah die Grundlagen moderner kieferorthopädischer Behandlungskonzepte sowie deren abrechnungstechnische Besonderheiten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Behandlungssysteme wie Alignertherapie, Multibracketbehandlung sowie skelettale Verankerungssysteme und deren Einordnung in die privatzahnärztliche Versorgung nach GOZ. Neben den wesentlichen Abrechnungsgrundlagen werden insbesondere komplexe Fallkonstellationen und Sonderfälle diskutiert, die im klinischen und verwaltungspraktischen Alltag regelmäßig Herausforderungen darstellen. Anhand anonymisierter Behandlungsfälle werden unter anderem die Überführung einer Frühbehandlung in eine Hauptbehandlung, die Problematik von Abschlagszahlungen, Verlängerungen kieferorthopädischer Maßnahmen sowie Behandlerwechsel praxisorientiert aufgearbeitet. Der Workshop verbindet fachliche Inhalte mit konkreten Fallanalysen und bietet Raum für Diskussionen zu medizinischer Indikation, Wirtschaftlichkeit, Verwaltungsabläufen und aktueller Abrechnungspraxis. Ziel ist es, den Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit modernen kieferorthopädischen Behandlungssystemen sowie deren Bewertung und Abrechnung nach GOZ zu vermitteln.

Letzte Änderung: 14.07.2026

23.09.2026 | E 13/2026 | Datenvisualisierung (mit MS Excel)

Gesundheitsberichte oder Präsentationen vor kommunalen Ausschüssen sind zentrale Formate, um über die gesundheitliche Lage der Bevölkerung zu informieren. Datenvisualisierungen sind besonders gut geeignet, um Informationen in solchen Berichten und Präsentationen hervorzuheben und verständlich zu vermitteln. Am ersten Veranstaltungstag lernen Sie Kriterien einer guten Datenvisualisierung und die Kernelemente einer Infografik kennen. Zudem schauen wir uns an, wie sich Excel und PowerPoint für Datenvisualisierungen nutzen lassen. Zwischen dem ersten und zweiten Veranstaltungstag sind Sie gefragt: Nutzen Sie Daten aus Ihrem Arbeitsalltag, um eine eigene Datenvisualisierung zu erstellen. Dafür sollten Sie, je nach Vorerfahrung, zwei bis drei Stunden einplanen. Am zweiten Veranstaltungstag sichten und besprechen wir gemeinsam Ihre Datenvisualisierungen. Am Ende der Veranstaltung kennen Sie die theoretischen Grundlagen einer guten Datenvisualisierung und können ansprechende eigene Infografiken erstellen. Wichtig: Die Fortbildung richtet sich an Personen ohne umfassende Erfahrung im Bereich der Datenvisualisierung. Machen Sie sich vor Veranstaltungsbeginn Gedanken, welche Daten Sie aus Ihrem Arbeitskontext im Rahmen der Praxisaufgabe visualisieren möchten. Wir halten die Gruppengröße in dieser Fortbildung bewusst klein, um gut in den Austausch kommen zu können. Bitte sehen Sie deshalb von „provisorischen" Anmeldungen ab und melden Sie sich nur an, wenn Sie wirklich teilnehmen möchten.

Letzte Änderung: 09.07.2026

28.09.2026 | Q 1(8)/2026 Modul 6 | Medizinprodukterecht - Modul 6 - 8. Lehrgang

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden von der Akademie noch bekannt gegeben unter https://www.akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Im Modul 6 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die laboratoriumsmedizinische Untersuchungen durchführen – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt: Rechtsgrundlagen (MPDG, MPBetreibV) Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen Anwendung der behördlichen VAW „Überwachung nach der Medizinprodukte- Betreiberverordnung“

Letzte Änderung: 08.07.2026

16.09.2026 | H 14/2026 | Hafentage 2026 - Aufgaben des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) im Infektions- und Gesundheitsschutz im Hafen und auf Schiffen

Die Veranstaltung greift die verschiedenen Themen des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) auf. Ziel der Veranstaltung ist es, die Aufgaben des Infektions- und Gesundheitsschutzes im Hafen und auf Schiffen kennenzulernen bzw. neue Erkenntnisse zu erhalten. Die Veranstaltung findet an 3 Tagen in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops statt, in denen die Teilnehmenden ihr Wissen intensivieren und Praxiserfahrungen teilen. Die gemeinsame Zeit vor Ort beinhaltet auch Zeit für Austausch und Vernetzung.

Letzte Änderung: 10.07.2026

16.09.2026 | M 24/2026 | Mittagsfortbildung: Sozialrechtliche Begutachtung: Fragestellung Mehrbedarf

Die Prüfung des Mehrbedarfs ist ein regelmäßiger Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.

Letzte Änderung: 25.06.2026

15.09.2026 | M 23/2026 | Mittagsfortbildung: Gutachten zu stufenweiser Wiedereingliederung / Stunden

Fragestellungen zu stufenweiser Wiedereingliederung/Stundenreduktion gehören zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.

Letzte Änderung: 25.06.2026

08.07.2026 | W 10/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Breaking News - Ebolafieber – was ist wichtig für die öffentliche Gesundheit in Deutschland?

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Am 15. Mai 2026 bestätigte das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo (DRC) einen Ausbruch von Ebolafieber in unterschiedlichen Teilen des Landes. Nachdem erste Fälle in Uganda auftraten, rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 17. Mai 2026 eine Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite aus. Aktuell wurden in der DRC 837 Fälle und 196 Todesfälle durch Infektionen mit der Ebola Variante Bundibugyo virus bestätigt. Im heutigen Webseminar erhalten die Teilnehmer:innen Informationen zur Erkrankung, Epidemiologie, Diagnostik und zur Relevanz des Infektionsgeschehen in Zentralafrika für Deutschland. Anna Kühne berichtet zu Ebola-Infektion, Ausbruchsdynamik und Ausbruchsuntersuchung und stellt den aktuellen Stand des Ausbruchs in der DRC dar. Christina Frank stellt Dokumente mit Empfehlungen zum Umgang mit möglichen Verdachtsfällen in Deutschland vor und Eva Krause erläutert die Abläufe der Ebola-Diagnostik. Was sollte das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu Infektionen mit dem Ebolavirus jetzt wissen? Wir freuen uns, diese Themen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.

Letzte Änderung: 01.07.2026

22.07.2026 | N 3(8)/2026 | Fit fürs Amt: Gesund im Mund von Anfang an

Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Letzte Änderung: 14.07.2026

21.07.2026 | N 3(9)/2026 | Fit fürs Amt: Unterbringung im Sozialpsychiatrischen Dienst

Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Letzte Änderung: 14.07.2026

14.07.2026 | Q 1(9)/2026 Modul 2 | Medizinprodukterecht - Modul 2 - 9. Lehrgang

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden von der Akademie noch bekannt gegeben unter https://www.akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Im Modul 2 – Das besondere medizinprodukterechtliche Verwaltungsverfahren (Maßnahmen, Anordnungen und sofortige Vollziehung) und Bußgeldverfahren (Ordnungswidrigkeitenrecht), Inspektionstechniken – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt: medizinprodukterechtliches Verwaltungsrecht für Inspektoren/Verwaltungsergänzungslehrgang für Mitarbeiter aus Behörden Ordnungswidrigkeitenrecht – Erstellung von fundierten Bußgeldbescheiden mit den Fokus auf MPDG, MPBetreibV Medizinproduktverwaltungsvorschrift (MPRVwV) und System der Qualitätssicherung in der Medizinprodukteüberwachung

Letzte Änderung: 08.07.2026

27.10.2026 | M 39/2026 | Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Gutachtenworkshop

Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisations-formen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheits-behörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht nun ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvortrag und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht anhand der von Ihnen eingebrachten Fragen und Fallbeispiele erörtert und die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen und Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis zwei Wochen vor dem Termin bei Frau Hoffmann einzureichen unter: hoffmann@akademie-oegw.de (Eine spätere Einsendung ist möglich, allerdings besteht dann keine Garantie, dass der Fachexperte ausreichend Vorbereitungszeit hatte. Bereits mit der Anmeldebestätigung können Fälle/Fragen eingereicht werden.)

Letzte Änderung: 10.07.2026

25.08.2026 | L 5/2026 | Aktuelles Lebensmittelrecht

Die sogenannten sieben „Frühstücksrichtlinien“ regeln die Vermarktung und Kennzeichnung von Honig, Fruchtsäften, Konfitüren, Eingedickter Milch und Trockenmilch, Zuckerarten, Kakao- und Schokoladenerzeugnissen sowie Kaffee- und Zichorienextrakten. Mit der Richtlinie (EU) 2024/1438 wurden vier dieser Richtlinien umfassend überarbeitet, um Verbraucher besser zu informieren, Transparenz zu schaffen und gesündere Kaufentscheidungen zu fördern; ein zentraler Bestandteil der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ im Rahmen des Europäischen Grünen Deals. Die nationale Umsetzung erfolgte mit der „Zweiten Verordnung zur Änderung der Honigver-ordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften“ (25.11.2025), die ab 14. Juni 2026 gilt. Während der erste Veranstaltungstag die rechtlichen Änderungen und Neuerungen im Detail thematisiert, bietet der zweite Veranstaltungstag Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldver-fahren in Bezug auf Verstöße der betreffenden Regelungen zur Umsetzung der Frühstücksricht-linien. Die Veranstaltung vermittelt praxisorientiertes Wissen zur Umsetzung der neuen Vorschriften und beleuchtet deren Auswirkungen auf Produktion, Handel und Lebensmittelüberwachung .

Letzte Änderung: 25.06.2026

14.09.2026 | I 3/2026 | Sexuelle Aufklärung und venerische Erkrankungen im Rahmen der Tätigkeitsbereiche des ÖGDs

Im Aufgabenbereich des Öffentlichen Gesundheitsdienstes stehen Themenfelder aus dem Bereich der sexuell übertragbaren Infektionserkrankungen in der internen und externen Wahrnehmung überwiegend in Verbindung mit Prostitution. Die Beratung und Begleitung von Menschen unter Berücksichtigung der Diversität, der sprachlichen und kulturellen Barrieren stellt die Beratungsmitarbeiter vor einer großen Herausforderung. Themenschwerpunkte sind u.a. • Verhütung • Ungewollte Schwangerschaft • Scham und Ehre • HIV und Hep C Infektion: Umgang mit sexuell-übertragbaren Erkrankungen

Letzte Änderung: 12.06.2026

04.09.2026 | K 11/2026 | SOPESS (Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen) - Praktische Empfehlungen

Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben. Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert: • Wohin platziere ich Eltern? • Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern? • Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder? • Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um? • Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert..... Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen. Sie werden außerdem die Gelegenheit haben, das zuvor Gelernte praktisch umzusetzen, SOPESS zu "spielen" und Lösungsstrategien/neue Fragen zu entwickeln. Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.

Letzte Änderung: 14.07.2026

03.09.2026 | M 21/2026 | Mittagsfortbildung: Bearbeitung von Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt

Die Bearbeitung der Todesbescheinigungen im Gesundheitsamt zählt zu den länderspezifisch geregelten Aufgaben. Es soll ein Überblick über die rechtlichen Grundlagen gegeben und das praktische Vorgehen an Beispielen dargelegt werden.

Letzte Änderung: 12.06.2026

21.09.2026 | N 4/2026 | Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht -

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten. In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.

Letzte Änderung: 14.07.2026

01.07.2026 | W 9/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Doxycyclin Prä- und Postexpositionsprophylaxe – Muss das sein? Und wenn ja: Wann, wie und für wen?

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Seit einigen Jahren erfreut sich die Einnahme von Doxycyclin als Prä- oder Postexpositionsprophylaxe (Doxy-PrEP bzw. Doxy PEP) rund um sexuelle Kontakte in einigen Communities (u. a. MSM mit wechselnden Sexpartnern und sexpositive Partygänger*innen) zunehmender Beliebtheit. In einer Reihe randomisierter kontrollierter klinischer Studien, in denen vorwiegend Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), eingeschlossen wurden, wurde gezeigt, dass sich das Risiko für Syphilis oder Chlamydieninfektionen durch die prophylaktische Einnahme von Doxycyclin um etwa 70 bis 90 % senken lässt. Wegen der ausgeprägten Resistenzen ist die Einnahme zur Prävention von Gonorrhoe weniger erfolgreich. Gleichzeitig gibt es Sorgen wegen möglicher mikrobieller Resistenzbildung unter langfristiger Antibiotikaeinnahme und wegen fraglicher negativer Auswirkungen auf das Mikrobiom der Anwender*innen. Wer also profitiert von einer Doxy -PrEP/PEP? Wann sollte die Indikation gestellt werden, wie genau die Einnahme erfolgen und wie sieht die medizinische Begleitung der Nutzer*innen aus? Genau diese Fragen möchten wir in unserer heutigen Veranstaltung genauer beleuchten. Außerdem möchten wir einen Blick in das „echte Leben“ werfen und erfahren, wie Nutzer*innen und Verordner*innen zur prophylaktischen Einnahme von Doxycyclin eingestellt sind. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und unseren Referenten.

Letzte Änderung: 12.06.2026

30.09.2026 | M 25/2026 | Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht

Dieses Begutachtungsseminar befasst sich mit der Einstellungsbegutachtung im Beamtenrecht aus rechtlicher und medizinischer Sicht. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvorträge und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird. Die Bearbeitung der speziellen Aspekte dieser Begutachtungsanlässe soll auch anhand von Fallbeispielen, die die Teilnehmenden einreichen können, erfolgen. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen in anonymisierter Form bis zum 11.09.2026 per Mail an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen.

Letzte Änderung: 10.06.2026

17.09.2026 | M 27/2026 | Die amtsärztliche Leichenschau – praktische Übung am Krematorium

Die amtsärztliche Leichenschau ist je nach Rahmenbedingungen der ärztlichen Aufgaben des Gesundheitsamtes sowohl als erste Leichenschau mit sicherer Feststellung des Todes und der Ausstellung einer Todesbescheinigung verbunden als auch als zweite Leichenschau vor Auslandsüberführung oder Einäscherung (sofern entsprechendes Landesgesetz dies regelt) determiniert. Zusätzlich erfolgt die Qualitätskontrolle der Todesbescheinigungen im amtsärztlichen Dienst zur Sicherung der Daten für die Todesursachenstatistik. Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf der praktischen Übung, um Hemmnisse bei der Leichenschau abzubauen und einen qualitätsgesicherten strukturierten Untersuchungsgang zu erlernen. Es wird empfohlen, die Mittagsfortbildung „Ärztliche Leichenschau“ im Vorfeld zu besuchen.

Letzte Änderung: 11.06.2026
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