BfS setzt sich für formelles Inkrafttreten des Kernwaffenteststopp-Vertrags ein
Obwohl der umfassende Kernwaffenteststopp-Vertrag noch nicht offiziell in Kraft getreten ist, trägt er seit 30 Jahren dazu bei, die Welt sicherer zu machen. Der Vertrag, in Englisch Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty, kurz CTBT, verbietet jegliche Art von nuklearen Testexplosionen, unabhängig von deren Zweck oder Ort. Am 10. September 1996 wurde er von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) angenommen und anschließend zur Unterzeichnung ausgelegt. Seitdem sorgt ein weltweites Netz von Messstationen dafür, dass ein Atomwaffentest nicht unbemerkt bleiben würde. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) leistet durch seine Messungen auf dem Schauinsland bei Freiburg einen wesentlichen Beitrag zur Überwachung des Vertrags.