Lese-Ansicht
Strahlenschutz mal anders: BfS stellt Inhalte für VR-Brillen zum Lernen bereit
Da man Strahlung weder schmecken noch riechen kann, ist das Thema oft schwer zu vermitteln. Um trotzdem Neugierde zu wecken, setzt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vermehrt auf neue technische Mittel: Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen (VR-Brillen) können Schülerinnen und Schüler künftig beispielsweise erfahren, wie UV-Strahlung wirkt und welche Haushaltsgeräte strahlen. Vorgestellt werden die kostenlosen Inhalte der VR-Anwendung auf der Bildungsmesse didacta in Köln.
Frühlingssonne gut geschützt genießen
Mit dem Frühlingsstart und der Freude an sonnigen Tagen zieht es viele Menschen nach draußen. Dabei kann Sonnenschutz bereits jetzt wichtig sein - auch wenn es sich noch nicht sommerlich anfühlt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät daher, die Stärke der UV-Strahlung im Blick zu behalten. Das geht ganz einfach mit dem UV-Index - etwa in vielen Wetterapps oder auf der Internetseite des BfS.
Sonne in den Bergen: Auch im Winter auf UV-Schutz achten
Wer an sonnigen Tagen Wintersport in den Bergen genießt, sollte Sonnencreme und Sonnenbrille dabeihaben. Normalerweise ist hierzulande im Winter kein UV-Schutz notwendig. Aber es gibt Ausnahmen: Auf Schnee in Höhenlagen kann die Sonnenstrahlung so stark sein, dass sie Haut und Augen schädigt. "Viele unterschätzen die UV-Strahlung beim Rodeln, Skifahren oder beim Sonnenbad auf der Hütte", sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini. "Sonnencreme und Sonnenbrille gehören beim Ausflug in die Berge auch im Winter mit ins Gepäck."
Kalte Jahreszeit für Radon-Messung nutzen
Die Tage werden immer kürzer, und am ersten Dezember beginnt meteorologisch der Winter: Für viele ist das die beste Zeit, um behagliche Stunden in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Bleiben Fenster und Türen geschlossen, um es drinnen kuschelig zu halten, kommt weniger Frischluft ins Gebäude. Innenraumschadstoffe wie das radioaktive Gas Radon können sich stärker anreichern als im Sommer. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät daher dazu, die kalte Jahreszeit für eine Radon-Messung zu nutzen.
Strahlenschutz beim Handykauf: SAR-Werte vergleichen
Der Black Friday naht und auch die Zeit für Weihnachtseinkäufe beginnt. Viele Verbraucher*innen stehen vor der Entscheidung, ein neues Mobiltelefon zu kaufen. Dabei spielen Kriterien wie Preis, Display, Kamera und Akkulaufzeit oft eine zentrale Rolle. Wer zusätzlich darauf achten möchte, für sich selbst oder als Geschenk ein möglichst strahlungsarmes Modell zu wählen, kann auch die SAR-Werte der Telefone vergleichen.
Radioaktives Cäsium: Maßvoller Verzehr von Wildpilzen ist unbedenklich
1986 ereignete sich nahe dem damals sowjetischen Tschornobyl (russ. Tschernobyl) der schwerste Reaktorunfall der Geschichte. Radioaktive Stoffe zogen mit Luftströmungen auch nach Deutschland. Unsichtbare Spuren davon gibt es hierzulande in der Natur bis heute. So können Pilze aus dem Wald noch immer radioaktives Cäsium-137 enthalten, das aus dem Reaktorunfall, aber auch aus oberirdischen Kernwaffentests des 20. Jahrhunderts stammt. Ein Grund zur Besorgnis für Pilzsammlerinnen und -sammler ist das allerdings nicht.
Strahlenforschung zeigt erfolgreich Wege für mehr Gesundheitsschutz
Ein genetischer Fingerabdruck von Lungenkrebs durch Radon, Auswirkungen von Radon auf Föten und Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung beim Radon-Messen: In dem europäischen Forschungsprojekt RadoNorm sind in fünf Jahren mehr als 70 wissenschaftliche Veröffentlichungen zu natürlicher Strahlung und Schutzmaßnahmen entstanden. An dem vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) koordinierten Projekt waren Institutionen aus 22 EU-Staaten bzw. assoziierten Ländern beteiligt. Zum Abschluss am 31. August 2025 zieht das BfS eine Erfolgsbilanz.
Mammographie-Screening verringert Brustkrebssterblichkeit deutlich
Das vor 20 Jahren eingeführte Mammographie-Screening-Programm für Frauen von 50 bis 69 Jahren trägt deutlich zur Verringerung der Brustkrebssterblichkeit bei. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am 9. Juli 2025 bei einer Veranstaltung mit Bundesumweltminister Carsten Schneider und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken in Berlin vorgestellt wurde. Unter den Frauen, die an dem Screening teilnahmen, gingen die Brustkrebs-Todesfälle demnach zwischen 20 und 30 Prozent zurück. Für die Untersuchung wurden Daten aus den Jahren 2009 bis 2018 ausgewertet.
Änderung des Strahlenschutzgesetzes stärkt Innovation in der Medizinforschung
Einfacher, schneller und mit verkürzten Verfahrenszeiten: Am 1. Juli treten neue Strahlenschutz-Regeln für die medizinische Forschung in Kraft. Das mit dem neuen Medizinforschungsgesetz novellierte Strahlenschutzgesetz baut bürokratische Hürden für klinische Studien ab, die Strahlenanwendungen am Menschen vorsehen. Bei gleichbleibend hoher Sicherheit für die Patient*innen verbessern sich so die Rahmenbedingungen für medizinische Innovationen und den Forschungsstandort Deutschland.
UV-Schutz im Sport nimmt Fahrt auf
Sonnenschein, blauer Himmel und Hochbetrieb auf dem Sportplatz: Kurz nach Mittag wärmen sich Nachwuchstalente für ihre Wettbewerbe auf. Schattenplätze sind rar, das Sonnenbrand-Risiko ist hoch – und durch den Klimawandel nimmt das noch weiter zu.
BfS und Bundespolizei bei internationaler Messübung in der Schweiz
Nukleare Notfälle mit Auswirkungen auf Deutschland oder seine Nachbarstaaten sind auch nach dem deutschen Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie möglich. Eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit kann in solchen Situationen entscheidend sein – denn Radioaktivität macht an Grenzen nicht halt.
"Entdeckungstour Strahlenschutz": Mobile Ausstellung informiert über elektromagnetische Felder
Mit der "Entdeckungstour Strahlenschutz bei elektromagnetischen Feldern" bietet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ab sofort einfach verständliche Antworten auf viele Fragen rund um dieses komplexe Thema. Das BfS stellt die mobile Ausstellung bei der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags am 14. und 15. Mai in Hannover erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor.
Strahlenschutz-Studie: Untersuchte E‑Autos halten zum Schutz der Gesundheit empfohlene Höchstwerte ein
Umfangreiche Magnetfeld-Messungen in und an elektrischen Pkw und Krafträdern
Strom und Mobilfunk: Messgeräteverleih liefert Fakten über Strahlung im Alltag
Messungen von Bürger*innen zeigen niedrige Werte für elektromagnetische und magnetische Felder
UV-Schutz ist schon im Frühjahr wichtig
Die Sonnenstrahlen werden wieder stärker und locken ins Freie: Mit dem Frühlingsstart ist es an der Zeit, vermehrt an den UV-Schutz zu denken. "Das Bewusstsein vieler Menschen, dass UV-Schutz wichtig ist, wächst", sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini. "Aber nicht alle wissen, dass man teilweise schon im Frühjahr, an schönen sonnigen Tagen, aufpassen sollte." Eine gute Orientierungshilfe, ab wann es zu viel Sonne werden kann, bietet der UV-Index. Er ist ein Maß für die ultraviolette Strahlung, das in vielen Wetter-Apps und auf der BfS-Internetseite zu finden ist. "Ab einem Wert von 3 sollte man Haut und Augen schützen", rät Paulini.
1.000 kostenfreie Radon-Messungen in Bonn für die Forschung
In Wohnungen kann ein unsichtbarer, geruchloser Schadstoff auftreten: das radioaktive Gas Radon. Es gehört zu den häufigsten Auslösern von Lungenkrebs – nach dem Rauchen, das an der Spitze der Auslöser steht. Bei der Suche nach Radon in Innenräumen steht das Messen im Mittelpunkt. Wer im Bonner Stadtgebiet lebt, hat jetzt die Chance auf eine kostenlose Radon-Messung. Für eine Studie sucht das Sachverständigenbüro Dr. Kemski im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) 1.000 Haushalte in Bonn, die die Radon-Konzentration in ihren Wohnräumen bestimmen lassen möchten.
Radon-Biobank soll Wissen über Wirkung von Radon erweitern
Das radioaktive Gas Radon ist eine der Hauptursachen von Lungenkrebs. Doch welche zugrundeliegenden biologischen Wirkungen hat es, etwa auf das blutbildende System? Um Forschung zu dieser Frage zu ermöglichen, bauen das BfS und die UMG eine Radon-Biobank auf. Die UMG sammelt Bioproben wie Blut und Speichel von Personen, die einer bekannten Radon-Aktivität ausgesetzt waren. Die Biobank selbst wird beim BfS angesiedelt sein.
Strahlenschutz-Studie: Untersuchte E‑Autos halten zum Schutz der Gesundheit empfohlene Höchstwerte ein
In einer Strahlenschutz-Studie haben alle untersuchten Elektroautos die Empfehlungen zum Schutz vor gesundheitlichen Auswirkungen von Magnetfeldern eingehalten. Außerdem ist man in reinen Elektroautos nicht prinzipiell stärkeren Magnetfeldern ausgesetzt als in Fahrzeugen mit konventionellem oder hybridem Antrieb. Das zeigen aufwendige Messungen und Computersimulationen im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und des Bundesumweltministeriums (BMUV).
Strom und Mobilfunk: Messgeräteverleih liefert Fakten über Strahlung im Alltag
Mobiltelefone, Sendemasten, Hochspannungsleitungen, Elektrogeräte im Haushalt – im täglichen Leben begegnen uns viele Quellen elektromagnetischer oder magnetischer Felder. Wie stark man diesen Feldern tatsächlich ausgesetzt ist, kann man mit Leih-Messgeräten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) selbst überprüfen.