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Befragung von Pflegemitarbeitenden in einer stationären Pflegeeinrichtung – Ergebnisse einer wiederholten Querschnittsstudie und Demonstration eines FHIR-basierten Datenanalyseverfahrens

Gesundheitswesen
DOI: 10.1055/a-2857-8310

Angesichts des Fachkräftemangels in der stationären Langzeitpflege gewinnt ein einrichtungsbezogenes Monitoring arbeitsbezogener Zufriedenheit an Bedeutung, um Entwicklungen systematisch zu beobachten und organisationsbezogene Lernprozesse zu unterstützen. Parallel erfordern Digitalisierungsprozesse praxistaugliche, wiederholbare Auswertungsstrukturen.Ziel der Studie war es, die arbeitsbezogene Zufriedenheit von Pflege- und Betreuungskräften deskriptiv zu erfassen sowie einen standardisierten, FHIR-basierten Daten- und Analyseworkflow zu demonstrieren.Wiederholte Querschnittstudie in einer stationären Pflegeeinrichtung in Bayern (Erhebungswellen Nov–Dez 2023 und Nov–Dez 2024). Die Datenerhebung erfolgte mittels eines standardisierten Fragebogens (Skala 0–5; 0=sehr unzufrieden, 5=sehr zufrieden) über REDCap. Die Daten wurden pseudonymisiert in HL7 FHIR transformiert und deskriptiv ausgewertet.Insgesamt nahmen n=68 Beschäftigte teil (2023: 37/84; 2024: 31/83). Die Mittelwerte lagen in beiden Wellen überwiegend im oberen Skalenbereich. Zwischen 2023 und 2024 zeigten sich überwiegend kleine Veränderungen, u. a. in einzelnen Aspekten der Arbeitsausstattung sowie der Teamkommunikation. Die im Jahr 2024 neu erhobenen Items zu Respekt und Wertschätzung zeigten überwiegend höhere Ausprägungen auf der Skala.In der untersuchten Einrichtung zeigte sich über beide Erhebungszeitpunkte ein hoher Mittelwert über alle Fragen hinweg und eine stabile arbeitsbezogene Zufriedenheit. Ein standardisierter, FHIR-basierter Workflow kann wiederholbare Auswertungen unterstützen und damit ein kontinuierliches Monitoring ermöglichen.
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