Lese-Ansicht

App-basierte Therapie reduziert ADHS-Symptome

Saarbrücken – Eine digitale Anwendung kann Erwachsene mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) beim Umgang mit ihrer Erkrankung und der Strukturierung ihres Alltags unterstützen. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Roberto D'Amelio von der Universität des Saarlandes im Fachmagazin Psychological Medicine (2026; DOI:...[weiter lesen]

Demenz: P-Tau 217 als Langzeitprädiktor in der Postmenopause

San Diego/Seattle – Bei Menschen ohne kognitive Beeinträchtigungen korreliert die Plasmakonzentration von p-Tau 217 – eine Variante des phosphorylierten Tau-Proteins – mit dem Risiko für eine in den nächsten Jahrzehnten auftretende Alzheimererkrankung. Unterschiedliche Faktoren – wie höheres Lebensalter oder Positivität für das Alzheimer-Risiko-Gen...[weiter lesen]

NICE empfiehlt Semaglutid zur Sekundärprävention von Herzinfarkten und Schlaganfällen

London – Übergewichtige Menschen sollen in Großbritannien künftig nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt den GLP-1-Rezeptoragonisten Semaglutid zusätzlich zu ihrer üblichen Behandlung erhalten können, um ein weiteres kardiovaskuläres Ereignis möglichst zu verhindern. Über eine entsprechende Entscheidung des britischen National Institute for Health...[weiter lesen]

Leigh-Syndrom: Sildenafil verbessert Symptome bei angeborener Mitochondriopathie

Düsseldorf – Der PDE5-Inhibitor Sildenafil, in der Öffentlichkeit bekannt als Wirkstoff der „Potenzpille“ Viagra, kann möglicherweise den Verlauf des Leigh-Syndroms günstig beeinflussen. Ein internationales Forschungsteam ist in einem Laborscreening auf den Wirkstoff gestoßen. Nach günstigen Ergebnissen an Hirnorganoiden und in Tierversuchen wurden...[weiter lesen]

WHO-Chef erinnert an die Not im Sudan

Genf – Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat an die Weltgemeinschaft appelliert, den Sudan nicht zu vergessen. Das ostafrikanische Land erlebe eine der schwersten humanitären Notlagen weltweit. Mehr als 33,7 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung, benötigen dringend lebensrettende...[weiter lesen]

COVID-19-Impfung erhöht wohl nicht das Risiko für einen plötzlichen Tod

Toronto – Laut einer kanadischen Studie erhöhen Impfungen gegen COVID-19 nicht das Risiko für einen plötzlichen Tod bei jungen, gesunden Erwachsenen. Das berichten Forschende um Husam Abdel-Qadir vom Women’s College Hospital, Toronto, im Fachmagazin PLOS Medicine (2026; DOI: 10.1371/journal.pmed.1004924). „Ehrlich gesagt überraschen mich die...[weiter lesen]

Trump verkündet neue Zölle auf Medikamente

Washington – Mit neuen Zöllen auf Arzneimittel und geänderten Zollregeln bei Stahl treibt die US-Regierung ihre Handelspolitik voran. Mit einem Aufschlag von 100 Prozent will sie Pharmakonzerne dazu bewegen, sich in den USA anzusiedeln – Deutschland und die Europäische Union (EU) insgesamt sowie andere Nationen sind wegen separater Abkommen...[weiter lesen]

Debatten über Kosteneinsparungen gehen weiter

Berlin – Die Debatten über Kostensenkungen im Gesundheitswesen gehen weiter. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sprach sich am Wochenende gegen starke Abstriche bei der Partnerversicherung aus, begrüßte aber weitere Sparvorschläge etwa bei Zuzahlungen für Medikamente. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnte erneut vor längeren...[weiter lesen]

Finanzkommission: Regulierung von Impfstoffpreisen könnte bis 2030 eine Milliarde Euro sparen

Berlin – Zum Stabilisieren des Beitragssatzes zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sieht die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Finanzkommission Gesundheit auch Spielräume beim Thema Impfstoffpreise. Das Deutsche Ärzteblatt hat über viele der insgesamt 66 Vorschläge bereits berichtet und analysiert den Report weiter....[weiter lesen]

Studie beziffert Diskrepanzen zwischen dem vermuteten und dem tatsächlichen Patientenwillen

Berlin – Bezüglich des Willens von ihnen nahestehenden Menschen bestehen bei vielen Angehörigen häufig erhebliche Unsicherheiten, vor allem hinsichtlich intensivmedizinischer Behandlung und gewünschter gesundheitsbezogener Lebensqualität. Zugleich schätzen sie deren Wünsche häufiger korrekt ein als bislang angenommen. Dies zeigt eine aktuell im...[weiter lesen]
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