Lese-Ansicht

Einsatz-Handbuch „In Control“

„In Control“ ist ein Nach­schlage­werk und Hilfs­mittel für alle die­jenigen, die sich einen Über­blick über die wichtigsten Themen im Zusammen­hang mit medi­zi­nischen Krisen­ein­sätzen im inter­na­tio­nalen Um­feld ver­schaffen wollen. Bei der Erstellung der Bei­träge wurde viel Wert auf kurze, aber prägnante Texte gelegt, welche den Kern von wichtigen Themen und deren Schnitt­stellen erläutern und auf weiter­führende Referenzen hin­weisen, die eine Vertiefung ermöglichen.

Informationen des RKI zur Newcastle-Krankheit

Die Newcastle-Krankheit (Newcastle Disease, ND) ist eine weltweit auftretende Infektionskrankheit bei Vögeln, die durch das Newcastle Disease Virus (NDV), ein Paramyxovirus, ausgelöst wird. Sie wird auch als „atypische Geflügelpest“ bezeichnet. Seit Februar 2026 werden nach mehr als 30 Jahren wieder Fälle von ND in Geflügelbetrieben in Deutschland (aktuell in Brandenburg und Bayern) registriert. Für die betroffenen Betriebe gelten entsprechende Schutzmaßnahmen. Das Friedrich-Loeffler-Institut informiert über das aktuelle Tierseuchengeschehen, gibt Hinweise für Geflügelhaltende und stellt FAQ bereit.

Epidemiologisches Bulletin 14/2026

30-jähriges Jubiläum: Die Nationalen Referenz­zentren und Konsiliar­labore stellen sich vor Konsiliarlabor für Bacillus anthracis Konsiliarlabor für Francisella tularensis Konsiliarlabor für human­patho­gene Vibrionen Konsiliarlabor für Yersinia pestis Stellungnahme der STIKO zur Bedeutung der Meningokokken-Impfung für Jugend­liche und junge Er­wachsene NEU: Interaktives Epid-Bull--Epidemiologisches Bulletin-Dashboard für melde­pflichtige Infektions­krank­heiten 12. Würzburger Meningo­kokken- und Haemo­philus-influenzae-Work­shop

Die allgemeine Gesundheits­kompetenz Erwachsener in Deutschland. Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024

Abstract: Hintergrund: Allgemeine Gesundheitskompetenz (GK) umfasst themen- und kontextübergreifende Fähigkeiten, Motivation und Wissen im Umgang mit Gesundheitsinformationen. Geringe GK ist mit höheren Versorgungsbedarfen und ungünstigen Gesundheitsverhalten assoziiert. Methode: Mit Daten des RKI-Panels 2024 (n = 26.817) soll ein aktueller Überblick über die GK Erwachsener geben werden. Die Messung der GK fand mit dem HLS19-Q12 statt. Die gewichteten Analysen erfolgten stratifiziert nach Geschlecht, Alter und Bildung. Ergebnisse: 81,3 % der Frauen und 81,0 % der Männer haben eine geringe GK. Im Altersverlauf nimmt der Anteil der Frauen mit geringer GK bis zur Altersgruppe der 65- bis 79-Jährigen tendenziell ab, während bei Männern dieser Trend derart nicht zu beobachten ist. Die Gruppe mit hoher Bildung weist bei beiden Geschlechtern den niedrigsten Anteil an geringer GK auf. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse weisen auf erheblichen Handlungsbedarf zur Förderung von GK hin. Diese sollte nicht primär an individuellen Fähigkeiten ansetzen, sondern Angebote und Strukturen sollten so gestaltet werden, dass gesundheitskompetentes Handeln ermöglicht wird.

Impfbereitschaft

Impfungen retten weltweit Millionen Menschenleben. Dennoch bleibt auch in Deutschland eine beträchtliche Anzahl von Menschen ungeimpft gegen einzelne oder zum Teil auch gegen alle impfpräventablen Erkrankungen und riskiert so schwere Krankheitsverläufe bis hin zum Tod. Um wirksame Strategien entwickeln zu können, mit denen mehr Menschen erreicht und vor impfpräventablen Erkrankungen geschützt werden, ist es essentiell zu verstehen, wie viele, welche und warum Menschen sich impfen bzw. nicht impfen lassen.

RKI 2035 – eine gesündere Zukunft für alle

Mit der Strategie „RKI 2035“ begegnet das RKI den Heraus­forderungen in den kommenden Jahren: Ziel ist eine vernetzte, krisenfeste und gerechte öffentliche Gesund­heit für alle – national wie international – durch innovative Forschung, digitale Exzellenz, Schaffen und Bereit­stellen von Evidenz und inter­disziplinäre Zusammen­arbeit im In- und Ausland. Schwer­punkte sind Prävention und Gesund­heits­förderung, Über­wachung von Krank­heiten, der Ausbau von Erreger­kom­pe­ten­zen, Bewältigung von Aus­brüchen und Pandemien, das Sicher­stellen der Gesund­heit in außer­gewöhn­lichen Lagen und die Förderung gesund­heit­licher Chancen­gleichheit.

Anhang 14: Aktionsplan (Beispiel)

Anhang zum "Methodenhandbuch zu institutionellen Lernprozessen – Planung, Durchführung von Intra- und After-Action-Reviews während und nach epidemisch bedeutsamen Lagen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst"

Abschluss von COPE I: Dissemi­na­tion der Ergeb­nisse und ab­schließ­ende Evaluation

In den letzten drei Jahren hat das COPE-Projekt eine Strategie pilotiert, die gemeinschaftsorientierte Ansätze zur Verringerung der Belastung durch Lassa-Fieber innerhalb eines One-Health-Forschungs- und Aktionsrahmens im Südosten Nigerias fördert. Ein wesentlicher Bestandteil der COPE-Strategie ist das systematische Feedback von Forschungsergebnissen an die beteiligten Gemeinschaften in Formaten, die lokal aussagekräftig und praktisch nutzbar sind.
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