Lese-Ansicht
Nachhaltigkeit in der Praxis
„Diagnose Verschmutzung“: CPHP startet digitale Veranstaltungsreihe zu Umweltchemikalien
Handlungsmöglichkeiten der Psychotherapie in Zeiten multipler Krisen
40 JAHRE OTTAWA-CHARTA
KidZ – Abschlussveranstaltung
Auftaktveranstaltung „Nachhaltig satt – Ressourceneffizient verpflegen in der Sozialen Arbeit“
Ergänzender Online Follow-up Workshop zu „Klimastress bei Jugendlichen?! Gemeinsam aktiv werden und die psychische Gesundheit stärken.“
Kostenfreie Online-Seminare: Klimastress bei Jugendlichen?! Gemeinsam aktiv werden und die psychische Gesundheit stärken.
Klima und Umwelt – ein Thema für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit?!
Fachtagung: Kleine Schritte für große Ziele – Nachhaltigkeit in der frühkindlichen Bildung
Vorstellung des Projekts „Monitoring of Climate Change-related Health Aspects“ (MOCCHA) des Robert Koch-Instituts
Fachkräfteschulung: Klimawandel und Gesundheit – Herausforderungen und Chancen für die Senior*innenarbeit
Ausreichend, gesund, nachhaltig – Das Ernährungssystem der Zukunft gestalten
Neue Onboarding-Termine der AG Ernährung
7. Kompetenzforum 2025 – Seelisch gesund ein Leben lang
Mitgliederversammlung des Gesunde Städte-Netzwerks Deutschland 2025
Bundesymposiums 2024 in Frankfurt
Checklisten für hitzegerechte Veranstaltungen
Checklisten für hitzegerechte Veranstaltungen
Bei Veranstaltungen im Freien wie Sportwettkämpfen, Volksfesten oder Open-Air-Konzerten sind Menschen oft stundenlang der Hitze ausgesetzt. Mit immer höheren Temperaturen steigt auch das Risiko, dass Menschen bei Veranstaltungen zum Beispiel dehydrieren oder kollabieren und medizinisch versorgt werden müssen. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet, da sie die mit Hitze verbundenen Gesundheitsrisiken nicht selbst einschätzen können.
Hitzeschutz sollte also fester Bestandteil der Planung von Veranstaltungen im Sommer sein, idealerweise über das im Rahmen der Fürsorgepflicht des Veranstalters vorgesehene Maß hinaus. Im Vorfeld können Ort und Zeit so gewählt werden, dass die Menschen so wenig wie möglich hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Außerdem muss die Versorgung der Menschen mit geeigneten Speisen und Getränken sichergestellt sein und es müssen Hilfsmittel zur Kühlung und Verschattung vor Ort bereitstehen.
Sowohl kommunale Einrichtungen als auch Veranstaltende von örtlichen Vereinen oder Unternehmen profitieren von Checklisten mit Tipps zum Hitzeschutz für verschiedene Veranstaltungsarten und Zielgruppen. Beim Erstellen dieser Listen ist zu berücksichtigen, dass es nicht nur im Freien, sondern auch in geschlossenen Räumen zu einer Überwärmung kommen kann.
Leitfragen für eine Hitze-Checkliste können sein:
- Ist laut Wetterdiensten mit Hitze zu rechnen?
- Kann die Veranstaltung auf eine kühlere Tageszeit verlegt werden?
- Ist ein Veranstaltungsort außerhalb innerstädtischer Hitzeinseln möglich?
- Ist ausreichend Trinkwasser oder alkoholfreie Getränke vorhanden bzw. erhalten die Besucher*innen leichten Zugang dazu, wenn z. B. das Mitbringen eigener Getränke verboten ist?
- Sind ausreichend Pausen oder Gelegenheiten für Abkühlung und Erfrischung vorgesehen?
- Ist zusätzlich zu den vorgeschriebenen Rettungskräften speziell für den gesundheitlichen Hitzeschutz geschultes Personal vor Ort?
- Bei Veranstaltungen mit Kindern: Ist geschultes Personal zur Betreuung vor Ort, das auf Hitzeschutz und Flüssigkeitsaufnahme achtet?
- Sind Steh- und Sitzplätze im Schatten bzw. in kühlen Bereichen vorhanden?
- Lassen sich Hilfsmittel zur Abkühlung bereitstellen, zum Beispiel Kopfbedeckungen oder Nebelduschen?
Checkliste der Stadt Straubing
Mit „sechs schnellen Fragen für Veranstaltungen im Sommer“ bietet die Stadt Straubing auf ihrer Website eine Hilfestellung für Veranstaltende an.
Hilfreiche Materialien
Der Flyer „Klimaangepasste Veranstaltungen“ (PDF, 4.0 MB, nicht barrierefrei) des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie listet die wichtigsten Maßnahmen zur Hitzeprävention auf.
Das Landesnetzwerk Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz gibt in einem Handout „Was tun bei Hitze?“ (PDF, 0.2 MB, nicht barrierefrei) Tipps zur Durchführung von Veranstaltungen mit älteren Menschen.
Im Projekt „Klimaanpassung von Großveranstaltungen“ wurden mehr als 40 Maßnahmen entwickelt, die sich vor allem auf Anpassungen an die Klimasignale Hitze, Starkregen, Sturm und Gewitter beziehen. Die Maßnahmen wurden bei der Veranstaltung des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund umgesetzt und im Nachgang auf ihre Effektivität geprüft.
Ähnliche Maßnahmen
© Bundesministerium für Gesundheit
6. Mülheimer Wasseranalytisches Seminar mit rund 200 Teilnehmern
Das mittlerweile 6. Mülheimer Wasseranalytische Seminar am 10. und 11. September war ein sehr guter Erfolg. Rund 200 Analytiker*innen diskutierten 2 Tage lang über neueste analytische Themen und Ergebnisse. Ganz wichtig war auch der Austausch mit den Teilnehmenden in den Pausen und im Rahmen des Beiprogramms. Dafür bietet die Mülheimer Stadthalle beste Bedingungen und ein entsprechendes Ambiente.
Begleitet wurde das mit aktuellen Themen besetzte Vortragsprogramm von einer sehr gut besuchten Fachmesse und einer Posterausstellung. In 16 Vorträgen und den wissenschaftlichen Postern setzte die Konferenz wieder einen Fokus auf die aktuellen Herausforderungen und Ergebnisse der Wasseranalytik, wobei die Themengebiete Hochauflösende MS (HR-MS), Perfluorchemikalien (PFAS) und molekularbiologische Methoden besondere Schwerpunkte bildeten.
Im Schwerpunktblock PFAS wurde die Thematik intensiv aus allen Blickrichtungen diskutiert. Neben den regulatorischen Aspekten sind insbesondere die analytischen Aspekte weiter von großer Relevanz, wie Frank Thomas Lange vom TZW in seinem Beitrag illustrierte. Im Auditorium herrschte Einigkeit, dass die PFAS eine herausragende Rolle im Kontext der neuen TrinkwV 2023 sowie beim Verbraucherschutz einnehmen werden.
Besonders hervorzuheben war auch der Vortrag der diesjährigen Preisträger des MWA 2024. Das ausgezeichneter Belgische und Niederländische Konsortium stellte das beeindruckende Sensornetzwerk „Internet of Water Flanders“ vor, mit dem wichtige Erkenntnisse über den Zustand der Gewässer oder über Prozesse in Wasserwerken generiert werden können.
Posterpreis
Der von SHIMADZU gestiftete Preis für die besten wissenschaftlichen Poster ging an zwei Forschergruppen. Der 1. Preis ging an Elia Ceppi für die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz EAWAG (Schweiz) für das Poster „Umfassendes Multi-Compound-Monitoring in Schweizer Oberflächengewässern: Kombination analytischer Methoden zur Untersuchung der Pestizidbelastung und ihrer Eintragspfade“. Der 2. Preis ging an Isabel Halbhuber für die Instrumentelle Analytische Chemie der Universität Duisburg-Essen (IAC Uni DuE) für das Poster „PFAS Analysis – Development of a spectroscopic method for the determination of a sum parameter for total organic fluorine (TOF)“.
Falls Sie an den Vorträgen interessiert sind, wenden Sie sich an unser Tagungsteam unter j.rosen @iww-online.de