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GeoTHERM 2027 startet Call for Papers zum 20-jährigen Jubiläum

Mit rund 8.600 Fachbesuchern und 302 ausstellenden Unternehmen aus aller Welt hat die GeoTHERM Expo & Congress 2026 ihre Rolle als weltweit führende Fachmesse mit Kongress für Geothermie erneut bestätigt. Auch 2027 bietet die Veranstaltung wieder eine zentrale Plattform für Innovationen, fachlichen Austausch und Vernetzung innerhalb der Branche. Zudem feiert die GeoTHERM, die am 25. und 26. Februar 2027 in Offenburg stattfindet, ihr 20-jähriges Bestehen.

Call for Papers eröffnet

Begleitend zur Fachmesse widmet sich der wissenschaftliche Kongress der GeoTHERM 2027 aktuellen Entwicklungen in der Tiefen und Oberflächennahen Geothermie. Ab sofort können Beiträge zu diesen Themenfeldern sowie zum Fokusthema der kommenden Veranstaltung eingereicht werden.

Der wissenschaftliche Kongress deckt die gesamte Bandbreite der Geothermie ab und richtet sich an Fachleute aus Forschung, Entwicklung und Praxis.

Tiefe Geothermie

Gesucht werden Beiträge rund um die Nutzung tiefer geothermischer Ressourcen. Im Fokus stehen technische, wissenschaftliche, wirtschaftliche und regulatorische Fragestellungen entlang der gesamten Projektkette – von Exploration und Erschließung über Speicherung bis hin zu Betrieb und Wärmenutzung.

Eingereicht werden können Beiträge zu aktuellen Entwicklungen, Anwendungen und Praxiserfahrungen im Bereich der oberflächennahen Geothermie. Willkommen sind Themen aus Planung, Technik, Betrieb, Innovation und Monitoring ebenso wie Praxisbeispiele aus Gebäuden, Quartieren und kommunalen Versorgungskonzepten.

Fokusthema 2027: Sektorenkopplung und Synergien mit Öl, Gas und Bergbau

Ein besonderer Schwerpunkt der GeoTHERM 2027 liegt auf der Sektorenkopplung sowie auf Schnittstellen zwischen Geothermie und den Bereichen Öl & Gas, Bergbau und Untergrundnutzung.

Für den GeoTHERM Congress werden hierzu Beiträge zu Technologien, Infrastruktur, Know-how-Transfer und Transformationsstrategien gesucht, die bestehende Kompetenzen und Ressourcen dieser Industrien für geothermische Anwendungen nutzbar machen.

Eingereicht werden können unter anderem Praxisbeispiele, Forschungsarbeiten, innovative Konzepte sowie Erfahrungsberichte aus nationalen und internationalen Projekten. Auch interdisziplinäre Ansätze und Forschungsergebnisse aus angrenzenden Bereichen der Geothermie sind ausdrücklich erwünscht.

Die Einreichung erfolgt online über die GeoTHERM-Journal-Plattform. Vorgeschlagen werden können Vorträge oder wissenschaftliche Poster in deutscher oder englischer Sprache. Voraussetzung ist ein erweiterter Abstract mit maximal drei DIN-A4-Seiten, inklusive Titel, Vortragenden, Vortragssprache und Zuordnung zum jeweiligen Themenbereich.

Beiträge zum Congress der GeoTHERM können bis zum 31. August 2026 übermittelt werden. Die Auswahl der Einreichungen erfolgt durch den wissenschaftlichen Beirat im Double-Blind-Verfahren.
Reine Produkt- oder Unternehmenspräsentationen ohne fachlich-wissenschaftlichen Mehrwert können leider nicht berücksichtigt werden.

Mehr Informationen


Quelle: GeoTHERM

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23. Würzburger Kunststoffrohr-Tagung

Die Kunststoffrohr-Industrie hat sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts dynamisch entwickelt und ist heute in nahezu allen Anwendungsbereichen etabliert. Hohe Qualitätsstandards, leistungsfähige Werkstoffe und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis tragen zur breiten Akzeptanz bei.

Praxisnahe Themen und breite Perspektiven

An diese Entwicklung knüpft die Würzburger Kunststoffrohr-Tagung an: Das Programm greift aktuelle Fragestellungen auf und deckt ein breites Spektrum praxisrelevanter Themen ab – ganz im Sinne des Mottos „Die Welt der Kunststoffrohre“. Die Tagung findet am 16. und 17. Juni 2026 in der SKZ Modellfabrik in Würzburg statt: Am ersten Tag von 9:30 bis 17:00 Uhr mit anschließender Abendveranstaltung, am zweiten Tag von 8:30 bis 12:10 Uhr.

Anerkennung und Austausch

Die Inhalte sind so konzipiert, dass bei Teilnahme am Gesamtprogramm eine Verlängerung gemäß DVGW GW 331 möglich ist (bei gültigem Prüfausweis). Gleichzeitig bietet die Tagung Raum für fachlichen Austausch und persönliche Begegnungen vor Ort.

Zur Anmeldung

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Dresdner Abwassertagung 2026 setzt Impulse

Die Dresdner Abwassertagung (DAT) hat sich auch 2026 eindrucksvoll als eines der wichtigsten Branchentreffen der deutschen Wasser- und Abwasserwirtschaft bestätigt. Mit einem neuen Teilnehmerrekord, hochaktuellen fachpolitischen Debatten und einem vielfältigen Begleitprogramm setzte die Tagung in Dresden deutliche Akzente für die kommenden Jahre.

Rund 925 Fach- und Führungskräfte aus Kommunen, Ministerien, Forschungseinrichtungen, Ingenieurbüros sowie der Industrie kamen am 21. und 22. April im Internationalen Congress Center Dresden zusammen. Bereits zum Auftakt standen zwei zentrale Themen der Branche in den beiden Praxisforen im Mittelpunkt – die Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) mit besonderem Fokus auf neuen Grenzwerten bei der Nährstoffelimination sowie Sicherheit und Resilienz in der Wasserwirtschaft, was angesichts von zunehmenden Bedrohungen im digitalen wie physischen Raum immer mehr Bedeutung gewinnt und mit dem KRITIS-Dachgesetz und NIS2-Umsetzungsgesetz bereits gesetzlich adressiert wurde.

KARL und vierte Reinigungsstufe im Fokus

Besonders die Umsetzung von KARL war ein zentrales Schwerpunktthema der Fachtagung. Hierbei war insbesondere die vierte Reinigungsstufe Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen. Hierbei ging es um die Frage nach Priorisierungen beim Ausbau, um Auftragsstaus zu vermeiden, um die Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung, um Bürokratieabbau durch standardisierte Genehmigungsverfahren bei der begrenzten Technologieauswahl und vieles mehr.

All dies sei „Aufgabe der Politik, geeignete Lösungen zu finden. Dies kann aber nur gemeinsam mit den Betreibern sowie den Anlagen- und Komponentenherstellern gelingen. Zudem braucht es eine konstruktive Beteiligung der Verursacherindustrien.“, so Gunda Röstel (Vizepräsidentin Wasser/Abwasser BDEW, kaufm. Geschäftsführerin Stadtentwässerung Dresden GmbH).

Praxis, Exkursion und Fachausstellung

Praxisnah zeigte sich die DAT auch abseits der Vortragsräume. Große Resonanz fand die Exkursion zur Stadtentwässerung Dresden, bei der unter anderem das Potenzial der Klärschlammbehandlung und der Energiegewinnung vorgestellt wurde. Die markanten Faultürme an der Autobahn A4 stehen dabei sinnbildlich für moderne, ressourcenschonende Abwasserbehandlung.

Ein fester Bestandteil der Dresdner Abwassertagung ist zudem die begleitende Fachausstellung. Über 100 Unternehmen präsentierten ihre Produkte und Lösungen – von innovativer Verfahrenstechnik bis zu digitalen Anwendungen. Die Eröffnung der Ausstellung setzte auch 2026 bewusst auf einen ungewöhnlichen Akzent: Ein Showauftritt des Fußballjongleurs Sebastian Landauer verband Unterhaltung mit dem Gedanken an Präzision, Technik und Training.

Blick in die Zukunft der Wasserwirtschaft

Den inhaltlichen Abschluss der Tagung bildete ein Blick über den technischen Tellerrand hinaus. Zukunftsforscher und Autor Erik Händeler stellte in seinem Abschlussvortrag den Menschen in den Mittelpunkt technologischer Entwicklung und machte deutlich, dass nachhaltiger Fortschritt nicht allein durch Technik, sondern durch Zusammenarbeit, Wissen und Vertrauen entsteht.

Die Veranstalter zeigten sich hochzufrieden mit Verlauf und Resonanz der Tagung. Die steigenden Teilnehmerzahlen und die positive Rückmeldung der Aussteller unterstreichen die Bedeutung der DAT als zentrale Dialogplattform der Branche – nicht nur für den fachlichen Austausch, sondern auch für die kontinuierliche Zusammenarbeit im Alltag.

Die nächste Dresdner Abwassertagung ist bereits terminiert: Sie findet am 20. und 21. April 2027 erneut in Dresden statt.

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Laufend Spenden sammeln: #Run4Water 2025

Gemeinsam mit lokalen Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika schafft die Organisation an Schulen und in ländlichen Gemeinden einen sicheren Zugang zu sauberem Wasser. Sie bauen Zisternen, bohren Brunnen, fassen Quellen und nutzen solarbetriebene Pumpen, um sauberes Wasser dorthin zu leiten, wo es gebraucht wird.

So zum Beispiel in Uganda. Dort hat fast die Hälfte der Menschen keinen Zugang zu Leitungswasser. Wasser verschlingt ein Viertel des täglichen Einkommens – dabei lebt rund drei Viertel der Bevölkerung von weniger als drei Euro am Tag. Ein 20-Liter-Kanister Trinkwasser kostet mehr als ein Euro. Über 80 Prozent der Bewohner*innen von Uganda besitzen keine eigenen Sanitäranlagen und zahlen oft für die Benutzung einer Toilette. Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation SUUBI Community Projects setzen Ingenieure Ohne Grenzen zahlreiche Projekte an ländlichen Schulen um: Sie bauen Brunnen und Wasserauffangsysteme, um einen sicheren Zugang zu Wasser zu schaffen. Außerdem errichten sie gemeinsam Sanitäranlagen, welche das Grundwasser vor verunreinigtem Abwasser schützt.

Weitere Infos hier

Machen Sie mit beim #Run4Water! Laufen Sie mit, stellen Sie ein Lauf-Team in Ihrem Unternehmen auf oder spenden Sie für eine der Laufgruppen! 

Anleitung für Läufer*innen und Lauf-Teams

  • Laufen Sie vom 1. bis zum 31. Mai so viele Kilometer wie möglich!
  • Laufen Sie überall, wo Sie wollen – auch im Ausland.
  • Suchen Sie sich Privatpersonen und Unternehmen, die für Sie – bzw. für Ihr Lauf-Team – pro gelaufenen Kilometer spenden. Oder spenden Sie selbst.
  • Dokumentieren Sie selbst Ihre Läufe auf Ihrer präferierten App oder in einer Tabelle. Teilen Sie die Kilometerzahl am Ende des Monats mit Ihren Spender*innen, damit diese es über das Online-Spendenformular (siehe unten) spenden können.
  • Teilen Sie außerdem ihre Erfolge und Selfies vom Laufen über Instagram. Ingenieure ohne Grenzen e.V teilt Beiträge und Stories, die mit #Run4Water und @ingenieure_ohne_grenzen_e.v getaggt sind, in ihrer Insta-Story, um noch mehr Menschen zu ermutigen, mitzumachen.
  • Wenn Sie bei LinkedIn oder Facebook ein Profil besitzen, berichten Sie auch dort von Ihrer Teilnahme und taggen Sie diese Berichte mit #Run4Water.

Bei Fragen gerne an fr@ingenieure-ohne-grenzen.org wenden.

Zur Organisation

Zur Organisation:

Ingenieure ohne Grenzen e.V unterstützen – gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen – Menschen im Globalen Süden dort, wo technische Zusammenarbeit nötig und möglich ist. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen auf dem Aufbau einer Grundversorgung mit Wasser, Strom und Sanitäranlagen sowie dem Auf- und Ausbau von Bildungseinrichtungen.

Außerdem leisten sie im Inland Bildungsarbeit in den Bereichen MINT, Globales Lernen und Integration.


Quelle: Ingenieure ohne Grenzen e.V.

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Berlin-Brandenburger Brunnentage 2026: Grundwasser im Fokus

Im Rahmen der Berlin-Brandenburger Brunnentage werden aktuelle Themen aus dem Bereich Grundwasser und Brunnenbau behandelt. Fachbeiträge aus Praxis und Wissenschaft greifen unterschiedliche Aspekte der Wassergewinnung, Brunnenplanung und -bewirtschaftung auf. Dabei werden sowohl technische als auch fachliche Fragestellungen vorgestellt und diskutiert. Die Beiträge geben Einblicke in konkrete Projekte, Erfahrungen und Entwicklungen aus dem Bereich der Brunnen- und Wasserwirtschaft.

Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft

Die Veranstaltung dient dem fachlichen Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden. Im Mittelpunkt stehen Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen sowie der direkte Dialog über praktische Erfahrungen und Herausforderungen im Arbeitsalltag. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und den Austausch innerhalb der Fachcommunity zu fördern.

Die Berlin-Brandenburger Brunnentage finden am 18. und 19. Mai 2026 im Hotel Müggelseeperle in Berlin statt. Die Anmeldung erfolgt über ein Formular auf der Website des Veranstalters, die Teilnahme ist kostenpflichtig.

Zur Anmeldung

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MSR-Spezialmesse Bochum: Lösungen für die digitale Prozessindustrie

Im Zentrum der Messe stehen Lösungen zur Erfassung und Überwachung industrieller Prozesse. Dazu zählen unter anderem Sensorik für Druck, Temperatur, Durchfluss und Füllstand sowie analytische Messtechnik. Ergänzend werden Systeme zur Prozessleittechnik, speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und Automatisierungslösungen vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration einzelner Komponenten in übergeordnete Systeme, um Prozesse effizienter zu steuern und zu überwachen. Auch Aspekte wie die Digitalisierung und Vernetzung industrieller Anlagen werden aufgegriffen, insbesondere im Hinblick auf eine kontinuierliche Datenerfassung und -auswertung im laufenden Betrieb.

Anwendungen, Komponenten und Engineering

Neben klassischen Komponenten wie Regelventilen, Antrieben und Frequenzumrichtern werden auch Lösungen für unterschiedliche Industriezweige präsentiert, etwa für die Chemie-, Pharma- oder Wasserbranche. Im Fokus stehen dabei sowohl einzelne Produkte als auch komplette Systemlösungen für spezifische Anforderungen in der Prozessindustrie. Darüber hinaus spielen Softwarelösungen für Planung, Simulation und Monitoring eine wichtige Rolle, etwa zur Optimierung von Anlagen oder zur vorausschauenden Wartung. Fachvorträge geben Einblicke in konkrete Anwendungen, zeigen aktuelle Entwicklungen auf und verdeutlichen, wie sich technische Lösungen unter realen Bedingungen in der Praxis umsetzen lassen.

Die MSR-Spezialmesse findet am 6. Mai 2026 im RuhrCongress Bochum statt und ist von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist für Fachbesucher kostenfrei, eine vorherige Anmeldung beim Veranstalter wird empfohlen.

Zur Anmeldung

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RENEXPO 2026: Wachstum und klarer Fokus auf vernetzte Energiesysteme

Mit neuem Namen, erweitertem Konzept und klarer Zukunftsorientierung reagiert die Messe „RENEXPO“ auf die wachsenden Anforderungen eines sich wandelnden Energiesystems. Was 2025 noch unter dem Titel „Renexpo Interhydro“ als führende Fachmesse für Wasserkraft firmierte, präsentiert sich nun als „RENEXPO – connect energies“: eine Plattform, die weit über die Wasserkraft hinausgeht und die gesamte Energiezukunft in den Blick nimmt. Damit adressiert die Renexpo eine zentrale Herausforderung der Energiewende: das Zusammenspiel von Erzeugung, Speicherung und Netzinfrastruktur.

Wasserkraft weiterhin als zentrales Fundament

Die Messe knüpfte dabei bewusst an ihre Wurzeln an: Wasserkraft bleibt ein wichtiger Teil der Veranstaltung und verdeutlicht ihre Rolle als Rückgrat des österreichischen Energiemarkts. In Zusammenarbeit mit vgbe energy e.V. und dem Verein für Ökologie und Umweltforschung wurden hochspezialisierte Fachkonferenzen organisiert, die neuestes Know-how, aktuelle Forschungsergebnisse und Best Practices aus dem Bereich Wasserkraft vermittelten. An den vgbe-Formaten nahmen 150 Teilnehmer teil. Auch die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins Kleinwasserkraft für das Bundesland Salzburg fand im Rahmen der Messe statt.

Die Renexpo – connect energies 2026 hat damit ein starkes Signal für die Weiterentwicklung des Energiesystems gesetzt – vernetzt, innovationsorientiert und praxisnah.

Alexander Kribus, Geschäftsführer Messezentrum Salzburg, zieht ein positives Fazit:

„Die Renexpo – connect energies 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an einer vernetzten Betrachtung der Energiezukunft ist. Mit der Weiterentwicklung des Formats ist es gelungen, Bewährtes wie die Wasserkraft mit Zukunftsthemen wie Speicher, Netze und Systemintegration zusammenzuführen und damit eine starke Plattform für Innovation, Austausch und konkrete Lösungen zu schaffen. Umso erfreulicher ist die positive Resonanz, die wir von vielen Ausstellern erhalten haben.“

Die nächste Renexpo – connect energies findet im März 2027 im Messezentrum Salzburg statt.


Quelle: Messezentrum Salzburg GmbH

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EGLV macht das Licht aus: Beitrag zur Earth Hour am 28. März

Dunkel wirds – ein gemeinsames Zeichen fürs Klima. Während der Earth Hour am 28. März 2026 schalten wieder deutschlandweit Städte, Einrichtungen und private Haushalte für eine Stunde ihre Gebäudebeleuchtung aus. Auch die Emschergenossenschaft/Lippeverband beteiligt sich weitreichend und schaltet an mehreren Standorten das Licht aus – und erweitert die „Earth Hour“ auch direkt zu einem ganzen „Earth Weekend“.

Mehrere Standorte setzen Zeichen

An der Kläranlage Bottrop in der Welheimer Mark bleiben die markanten blauen Außenbeleuchtungen der vier eierförmigen Faulbehälter sowie des Kamins das ganze Wochenende über ausgeschaltet.

Die bekannte Beleuchtung des Turms des Emscher-Haus an der Kronprinzenstraße im Essener Südviertel erstrahlt auch am Wochenende überraschend dunkel.

Auch an der Kläranlage der Emschergenossenschaft in Dortmund-Deusen bleibt die markante Außenbeleuchtung der eierförmigen Faulbehälter ausgeschaltet – ebenso auch an der Kläranlage des Lippeverbandes in Dortmund-Scharnhorst.

Die drei eierförmigen Behälter der Kläranlage Emscher-Mündung an der Turmstraße in Dinslaken schalten ihre bekannte blaue Außenbeleuchtungen ebenfalls aus.

Pumpwerk und „Slinky“-Brücke schließen sich dem Wochenende an. Die markanten Beleuchtungen des Pumpwerks Oberhausen an der Kurfürstenstraße in Oberhausen-Biefang sowie der von Tobias Rehberger entworfenen Emscherkunst-Brücke „Slinky Springs to Fame“ über den Rhein-Herne-Kanal im Bereich des Kaisergartens bleiben ebenso über das gesamte Wochenende ausgeschaltet. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird der Handlauf der Brücke jedoch beleuchtet bleiben.

Anders als üblich bleiben auch die markante Beleuchtung des Faulbehälters der Klärschlammbehandlung an der Radbodstraße und des Pumpwerks Hamm-Herringer Bach das gesamte Wochenende ausgeschaltet. Ab Freitagnachmittag schalten die Wasserbetriebe die beliebte und vor allem bei Hobby-Fotografen beliebte grüne Beleuchtung des Faulbehälters und des Pumpwerks aus – erst am Montagabend wird sie wieder aktiviert.

Emschergenossenschaft

Am 14. Dezember 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet, ist die Emschergenossenschaft heute gemeinsam mit dem 1926 gegründeten Lippeverband Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken. Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Unternehmens sind die Abwasserentsorgung, der Hochwasserschutz sowie die Klimafolgenanpassung. Ihr bekanntestes Projekt ist der Emscher-Umbau (1992-2021), bei dem die Emschergenossenschaft im Herzen des Ruhrgebietes eine moderne Abwasserinfrastruktur baute. Dafür wurden 436 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen verlegt und vier Großkläranlagen gebaut. Rund 340 Kilometer an Gewässern werden insgesamt renaturiert. Parallel entstanden in enger Kooperation mit den kommunalen Partnern über 360 Kilometer an Rad- und Fußwegen, die das neue blaugrüne Leben an der Emscher und ihren Nebenläufen erleb- und erfahrbar machen. www.eglv.de

Quelle: Emschergenossenschaft/Lippeverband

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11. Expertenforum Regenüberlaufbecken

An Fachleute wie Führungskräfte, Meister, Studierende sowie Planer in der Regenwasserbewirtschaftung gerichtet werden hier Regelwerke und technische Entwicklungen thematisiert. Im Mittelpunkt steht unter anderem der Ende 2024 erschienene Leitfaden der LUBW „Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Gewässer in Baden-Württemberg – Mischsystem“. Beiträge aus Behördenperspektive beleuchten die Hintergründe der aktuellen Regelungen zum Umgang mit Misch- und Regenwasser, als auch deren praktische Anwendung in Genehmigung und Umsetzung.

Zu den Fachvorträgen zählen unter anderem:

  • Schmutzfrachtberechnungen in Theorie und Praxis: Erste Erfahrungen mit dem neuen Leitfaden

  • Planung und Bau des Schrägklärers auf der Heilbronner Kläranlage
  • Solarfaltdächer auf Klär- und Regenüberlaufbecken: Was in der Praxis wichtig ist

 

Darüber hinaus greift das Fachprogramm aktuelle Anforderungen aus dem technischen Regelwerk der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) auf und ordnet diese in den Kontext zukünftiger wasserwirtschaftlicher Herausforderungen ein. Praxisberichte aus Kommunen und Ingenieurbüros zeigen konkrete Umsetzungsbeispiele, während Fachaussteller innovative Lösungen für Mess-, Steuer- und Reinigungstechnik präsentieren.

Für alle Akteure der Wasserwirtschaft vereint das Expertenforum Fachpublikum, Referenten und Aussteller an einem Ort. So können Kooperation gefördert und Austausch für innovative Lösungen, Praxiswissen in der Regenwasserbehandlung im Südwesten vorangetrieben werden. Neue Technologien für Regenüberlaufbecken mit Themen wie dem DWA-Leitfaden warten hier auf die Besucher. Es gilt zudem die 2-für-1-Regelung: Zwei Teilnehmende können zum Preis von einer Person teilnehmen.

Weitere Informationen auf der Webseite der DWA

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MSR Meorga in Frankfurt

Die Veranstaltung ist für Fachbesucher:innen kostenfrei und findet unter anderem auch in Wien, Bochum und Tarragona statt. Insgesamt werden rund 36 begleitende Fachvorträge angeboten, bei denen Expert:innen aus Industrie, Forschung und Technik aktuelle Trends, praxisnahe Lösungen und innovative Anwendungen vorstellen und diskutieren.

Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen und aktuelle Entwicklungen für die Prozessindustrie. Daher behandeln die Fachvorträge thematisch unter anderem :

  • „Die Prozessleitwarte der Zukunft im Spannungsfeld“
  • „Demografie, Digitalisierung und KI“
  • „Raman Spektroskopie: Online-Analytik zur Prozessoptimierung auf den Weg zur CO2-Neutralität“

 

und beinhalten auch praxisnahe Prozess- und Geräte-Diagnose in der Messtechnik. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit intelligenten Netzwerken, Smart Grid-Anwendungen, Ethernet-APL-Lösungen, Digitalisierung im Explosionsschutz sowie effizienter Durchfluss- und Temperaturmessung. Die Messe versteht sich als kompakte Informations- und Netzwerkplattform für Fachleute, die sich effizient über neue Technologien, Trends und konkrete Anwendungen austauschen möchten. Rund 150 Fachunternehmen – darunter zahlreiche Marktführer der Branche – präsentieren hier ihr Leistungsspektrum, innovative Geräte und Systeme sowie Engineering- und Serviceangebote und geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends der Automatisierungstechnik.

Weitere Informationen:
www.meorga.de/frankfurt

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49. Dresdner Wasserbaukolloquium

Für Interessierte besteht bereits am 11. März die Möglichkeit, das Hubert-Engels-Labor in der Wasserbauhalle zu besichtigen.

Das Dresdner Wasserkolloquium rückt die zentralen Zukunftsfragen des Wasserbaus in den Fokus: Wie lassen sich resiliente Infrastrukturen im Zeichen von Klimawandel und Extremwetter gestalten? Wie können technische Lösungen, ökologische Anforderungen und gesellschaftliche Erwartungen sinnvoll miteinander verbunden werden? So sind die Schwerpunkte des ersten Tages unter anderem KI-Modellierung, Bergbaufolgelandschaften und naturnahe Lösungen. Der zweite Tag des Kolloquiums rückt Renaturierung, resiliente und nachhaltige Infrastrukturen und konkurrierende Gewässer und Landnutzung in den Fokus. Anmeldung zur Teilnahme und weitere Infos finden sich auf der Webseite des Wasserbaukolloquium.

Vortragsreihen aus Forschung und Praxis

So geht es in den anstehenden Vorträgen etwa um „Stärkung des regionalen Landschaftswasserhaushalts durch Kleinspeicher“  von T. Säbel und Prof. Dr.-Ing. H. Milke, bei dem Potenziale und Bewirtschaftungsstrategien für Kleinspeicher als multifunktionale Elemente wasserbaulicher Systeme beleuchtet werden. Ebenso am 12. März stellen Dr. L. K. Schneider und Dr. S. de Rijk ihre Ergebnisse zu „Integration schwimmender Photovoltaik in aquatische Systeme“ vor.

Der 13. März präsentiert unter anderem Vorträge wie „Gemeinsam Kultur erhalten und die Küste schützen: Klimaresiliente Warftverstärkungen im nordfriesischen Wattenmeer“ von Dipl.-Ing. S. Sandt und T. Weber in den Fokus oder Sanierung des Wasserhaushaltes am Beispiel des Löbauer Wassers zwischen Gröditz und Lömischau“, vorgetragen von N. Kumbruck, C. Steinert und T. Buschmann.

Darüber hinaus bieten die Fachvorträge Raum für Diskussionen zu Themen wie wechselnde Sedimentdynamiken, Sedimentmanagement und Biodiversität, die Bedeutung digitaler Werkzeuge wie digitale Zwillinge oder moderne Fernerkundungstechniken für die Planung und Monitoringprozesse sowie die Integration von Wasserbau und Energie- bzw. Landschaftsentwicklungsfragen. Die begleitende Fachausstellung ergänzt die Vortragsreihen durch Praxisbeispiele aus Industrie, Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen und Verbänden.

Weitere Infos

 

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Renexpo 2026

Erstmals stehen nun auch neue Themenfelder wie die intelligente Vernetzung erneuerbarer Energiesysteme, innovative Speichertechnologien und weitere zukunftsweisende Technologien im Mittelpunkt. So wird die Fachmesse eine Plattform zur Interkation und Kooperation mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politischen Entscheidungsträger:innen, die aktiv an einer nachhaltig vernetzten Energieversorgung arbeiten und praxisnahe Lösungen ermitteln.

Erweiterung der Fachvorträge

Zu den thematischen Schwerpunkten zählen unter anderem neben Wasserkraft nun auch Photovoltaik, Windkraft, Speicherlösungen sowie die systemische Integration und Vernetzung erneuerbarer Energien. Auch im diesjährigen Programm spielen aber natürlich auch thematisch passende Fachvorträge, Diskussionen und Formate zur Wissensvermittlung eine zentrale Rolle: Auf der Renexpo-Forum-Bühne wird am 19. März 2026 die Renexpo mit einem Energy Talk zum Thema „Zusammenarbeit erneuerbarer Energien – Speicherlösungen als Schlüssel für Versorgungssicherheit“ eröffnet. Darauf folgen diverse Fachvorträge zu aktuellen Fragestellungen und Innovationen, etwa zur Nutzung thermischer Wasserkraft als erneuerbare Wärmequelle, zum Neubau und zur technischen Optimierung von Wasserkraftprojekten oder zu neuen Schmierstoff- und Beschichtungslösungen für Turbinentechnik. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit modernen Mess- und Regeltechniken, der effizienten Vermarktung von Wasserkraft- und Batteriespeicheranlagen im Verbund mit Photovoltaik oder Windkraft sowie mit Chancen und Herausforderungen unterschiedlicher Speichertechnologien und ihrer Rolle in integrierten Energiesystemen.

Zudem bietet das begleitende vgbe & VÖU Expert Event während der Renexpo eine weiterführende Fachkonferenz zu Fragen der Fluss- und Ökosystemdynamik, zum Management natürlicher Ressourcen sowie zu technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Wasser- und Energiesysteme. Die Fachkonferenz ist eingebettet in das Messegeschehen und richtet sich an Praktiker:innen, Forschende und Entscheidungsträger:innen, die gemeinsam praxisnahe Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft erarbeiten.

Weitere Informationen sowie Tickets sind auf der Webseite der Renexpo erhältlich.

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