Laut einer Modellierung steigt das Feuerrisiko in Europa in den nächsten Jahrzehnten stark. Es gibt jedoch Mittel dagegen. Die Studie wird kontrovers diskutiert.
In dem Naturschutzgebiet nahe der deutschen Grenze kämpfen Einsatzkräfte gegen einen Brand im Moor. Der Torf kann monatelang unentdeckt weiterglimmen. Das hat weitreichende Folgen.
Die Rekord-Feuersaison 2026 in Frankreich und Spanien ist nur der Anfang: Wegen des Klimawandels dürften großflächige sommerliche Feuer künftig in Teilen Europas zur Norm werden.
Wie sich Partikel aus dem Rauch der Waldbrände in Südeuropa in der Atmosphäre ausbreiten und welche Auswirkungen sie haben, erklärt Aerosolforscherin Stephanie Fiedler.
Manchmal werden Waldbrände so heiß, dass sie ihr eigenes Wetter erzeugen. Wie sich ein solches Feuergewitter bildet, erklärt Klimaforscher Jason Müller im Interview.
Feuer haben es in Südwesteuropa zunehmend leicht, zum Flammen-Inferno zu werden. Ausgerechnet Regen hat die Gemengelage in diesem Jahr noch verschärft.
Feuerwehr und Soldaten kämpfen Tag und Nacht, doch das Inferno könnte noch Monate dauern. Eine neue Hitzewelle droht, Präsident Macron besucht die Region.
Die Waldbrände an der französischen Atlantikküste sind außer Kontrolle; die Großstadt Bordeaux ist in Gefahr. Die Feuer schaffen sich ihr eigenes Wetter.
In Teilen des Sequoia-Nationalparks in Kalifornien werden regelmäßig kontrollierte Feuer gelegt, um den Schaden von Waldbränden zu minimieren. Das hat spürbare Konsequenzen.
Es brennt in Deutschlands Wäldern. Das liegt nicht allein am Klimawandel, sondern auch an einer verfehlten Politik der Vergangenheit, kommentiert Daniel Lingenhöhl.