Gute Kartographische Praxis im Gesundheitswesen – Kurzfassung der Version 2
Gesundheitswesen
DOI: 10.1055/a-2778-0259
In gesundheitswissenschaftlichen Studien und der Gesundheitsberichterstattung
werden zunehmend Karten aufgrund des wachsenden Interesses an regionalen
Fragestellungen verwendet. Bei fehlenden methodischen Kenntnissen für die
Erstellung von Karten können Probleme bei der Interpretation kartographischer
Darstellungen entstehen. Aufgrund dessen wurde von einem Expertenkreis aus
Geographie, Kartographie, Epidemiologie und Gesundheitswissenschaften die „Gute
Kartographische Praxis im Gesundheitswesen (GKPiG)“ entwickelt und einer ersten
Revision unterzogen. Diese dient als Orientierungshilfe zur Erstellung und
Interpretation von Karten mit gesundheitlichem Bezug nach aktuellen
wissenschaftlichen Standards. Vor der eigentlichen Kartenerstellung erfolgt die
Planung der Karte, um die Rahmenbedingungen und Anforderungen an die
Darstellungsform der Karte festzulegen. Diese umfasst die Definition der
Zielsetzung, des Mediums und der Zielgruppe. Der weitere Arbeitsprozess gliedert
sich in die Arbeitsvorbereitung, die Datenaufbereitung sowie den
Erstellungsprozess der Karte, welcher in mehrere Teilaspekte subsummiert ist.
Für jede dieser Arbeitsphasen wurden spezifische Empfehlungen zur Umsetzung
erarbeitet. Zur Nachvollziehbarkeit der Karte sollten Hinweise zum Verständnis
der Karte gegeben werden, um Endnutzer*innen die Interpretation zu erleichtern.
Entsprechende Empfehlungen für die Umsetzung wurden ebenfalls formuliert.
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