Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main wählt neuen Vorstand
Auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main (WRM) im Juni haben die Mitglieder den Vorstand für die neue Amtsperiode gewählt. Elisabeth Jreisat, Geschäftsführerin der Hessenwasser GmbH & Co. KG, wurde als Vorsitzende des WRM-Vorstands im Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Joachim Arnold, Vorstand der Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG, und Armin Kromer, Geschäftsführer und Verbandsdirektor des Wasserbeschaffungsverbands Riedgruppe-Ost, als stellvertretende Vorsitzende. Neu in den Vorstand wurde Gerrit Kania, Geschäftsführer des Zweckverbands Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO), gewählt.
Mit der Geschäftsführung und Leitung der WRM-Geschäftsstelle am Standort der Hessenwasser in Dornheim wurde erneut Nadja Dohmen, Abteilungsleiterin Kunden- und Bezugsmanagement bei Hessenwasser, betraut. Die Geschäftsstelle verantwortet das operative Geschäft der Arbeitsgemeinschaft und koordiniert die laufende fachliche sowie organisatorische Arbeit der WRM.
Dank für das Vertrauen und neues Vorstandsmitglied
Jreisat bedankte sich bei den Mitgliedern der WRM für das erneute Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit: „Die Wahl ist ein starkes Zeichen für den gemeinsamen Willen, die Wasserversorgung in der Rhein-Main-Region fachlich fundiert, partnerschaftlich und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Mein Dank gilt allen Mitgliedern, die sich mit hoher Expertise und großem Verantwortungsbewusstsein in die Arbeit der WRM einbringen“, so Jreisat.
Zugleich begrüßte sie Gerrit Kania als neues Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft.
„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Gerrit Kania im WRM-Vorstand. Mit ihm wird die langjährige und bewährte Einbindung des ZWO in die Arbeit der WRM in neuer personeller Besetzung fortgeführt“, sagte Jreisat.
Leitungsverbund und Versorgungssicherheit im Fokus
Ein zentrales Vorhaben der kommenden Amtsperiode ist die Fortschreibung der Leitungsverbundstudie. Dabei sollen die Leistungsfähigkeit und die Weiterentwicklung des regionalen Verbundsystems erneut umfassend untersucht werden. Ziel ist es, die Wasserversorgung in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main weiter zu stärken, an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und die Versorgungssicherheit langfristig zu sichern.
Mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen betonte Jreisat: „Klimawandel, längere Trockenphasen, steigende Anforderungen an die Infrastruktur und die dynamische Entwicklung der Region machen deutlich: Eine sichere Trinkwasserversorgung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die WRM bietet dafür den fachlichen Rahmen, um über kommunale und institutionelle Grenzen hinweg tragfähige Lösungen zu entwickeln“.
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main (WRM)
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