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Gestern — 15. April 2026Haupt-Feeds

01.10.2026 | K 4/2026 | Sehscreening im Kinder-und Jugendgesundheitsdienst: Standards und Qualitätssicherung

Ein gutes Sehvermögen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht und damit hoch relevant im Sinne der gesundheitlichen Bildungsgerechtigkeit. Sehen ist ein komplexer Vorgang, bei dem Auge und Gehirn eng zusammenarbeiten. Während das Auge bereits vor der Geburt funktionstüchtig ist, wird das Sehen selbst, also die zentrale Verarbeitung der optischen Impulse und ihre bewusste Wahrnehmung, maßgeblich erst nach der Geburt erlernt. Eine normale Entwicklung der Sehschärfe setzt die Intaktheit des optischen Systems voraus. Sehfehler müssen daher frühzeitig erkannt und behandelt werden, um eine funktionale und nicht mehr korrigierbare Schwachsichtigkeit (Amblyopie) zu verhindern. Dem Sehscreening im Rahmen der Kita- und Schuleingangsuntersuchungen kommt so eine ganz besondere Bedeutung zu. Die zuverlässige Erfassung abklärungsbedürftiger Fehlsichtigkeit, eine effektive Beratung und die stringente Nachsorge bei positiven Befunden gehören damit zu den wichtigsten Aufgaben im Untersuchungsrepertoire eines jeden Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Vermittelt werden anatomisches und physiologisches Grundlagenwissen und Grundkenntnisse über häufige Sehstörungen des Kinder- und Jugendalters. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.

Letzte Änderung: 15.04.2026

22.09.2026 | K 5/2026 | Hörscreening im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst– Standards und Qualitätssicherung

Ein intaktes Hörvermögen bildet die Grundlage für eine altersgerechte Sprachentwicklung. Die Hör-Sprachentwicklung beeinflusst die psychosozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklungsmöglichkeiten eines Kindes und damit auch seine Bildungschancen. Dank des Neugeborenenhörscreenings werden schwer-wiegende Hörstörungen heutzutage sehr frühzeitig er-fasst. Trotzdem gilt es aufmerksam die kindliche Entwicklung zu verfolgen, um geringgradigere und sich erst nachgeburtlich entwickelnde Hörstörungen frühestmöglich zu entdecken und der Therapie zuzuführen. Ein zuverlässiges Screening und eine effektive Nachsorge bei auffälligen Befunden zählen daher mit zu den wichtigsten und effektivsten Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Sie sollen den Kindern zur Behandlung und Versorgung, Schulkindern nötigenfalls zur Berücksichtigung ihrer Leistungseinschränkungen durch die Schule verhelfen. Die Veranstaltung wendet sich gleichermaßen an ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiterinnen im Kinder- Jugendgesundheitsdienst. Vermittelt wird das Grundlagenwissen zum Hörorgan, zur Hörentwicklung und zu den vorrangigen Hörfehlern. Der grundsätzliche Unterschied zwischen fachärztlicher Untersuchung und kinder- und jugendärztlichem Screening hinsichtlich Aufgabenstellung und Umfang wird herausgestellt. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.

Letzte Änderung: 15.04.2026
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24.04.2026 | K 10/2026 | Fallbesprechung zur Qualifizierung Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Vorstellung eines eigenen Kinderschutzfalles und der anschließenden Diskussion mit einer Kinderschutzmedizinerin bilden den Abschluss des Curriculums „Kinderschutz im Öffentlichen Dienst“ Die Teilnahme an der Fallbesprechungsrunde ist erst nach dem Absolvieren aller geforderten Voraussetzungen möglich. Ein Schema zur Aufbereitung Ihres Falls erhalten Sie nach der Anmeldebestätigung.

Letzte Änderung: 15.04.2026

29.04.2026 | K 9(1)/2026 | SOPESS (Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen) - Praktische Empfehlungen für Thüringen

Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben. Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert: Wohin platziere ich Eltern? Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern? Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder? Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um? Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert... Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen. Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen." Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.

Letzte Änderung: 23.03.2026

29.04.2026 | K 9(2)/2026 | SOPESS (Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen) - Praktische Empfehlungen für Thüringen

Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben. Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert: Wohin platziere ich Eltern? Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern? Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder? Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um? Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert... Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen. Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen." Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.

Letzte Änderung: 23.03.2026

16.03.2026 | K 2/2026 | Einführung in SOPESS: Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen

Das Sozialpädiatrische Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen (SOPESS) ist ein standardisiertes Testverfahren, das speziell für die Schuleingangsuntersuchung entwickelt wurde. Es erlaubt eine orientierende Untersuchung des kindlichen Entwicklungsstandes im Vorfeld der Einschulung und ist in vielen Bundesländern als fester Bestandteil der Schuleingangs-untersuchungen etabliert. SOPESS bildet eine wichtige Grundlage sowohl für die schulärztliche Beratung als auch für die Gesundheitsberichterstattung auf kommunaler und Landesebene. Ziel der Veranstaltung ist es, Grundlagen für eine valide und qualitätsgesicherte Testdurchführung zu vermitteln. Dazu werden die Test-Items einzeln vorgestellt und Hintergrundwissen sowie praktische Tipps zur Test-durchführung vermittelt. Die Teilnehmenden werden gebeten Ihre SOPESS Unterlagen bereitzuhalten.

Letzte Änderung: 13.03.2026

19.02.2026 | K 8/2026 | SOPESS - Praktische Empfehlungen

Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben. Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert: Wohin platziere ich Eltern? Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern? Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder? Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um? Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert... Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen. Zusätzlich wird die standardisierte Durchführung von SOPESS anhand von Videobeispielen illustriert und Sie werden Gelegenheit haben, konkrete Fragen zu der Durchführung und Auswertung der einzelnen Testaufgaben zu stellen." Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.

Letzte Änderung: 13.02.2026
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