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23.09.2026 | K 15/2026 | KJGD – Mehr als Einschulungsuntersuchungen

Von Schulsportattesten über Impf- und Ernährungsberatung bis hin zu Schulabsentismus und Kinderschutz: Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst begleitet Kinder, Jugendliche, Familien, Schulen und Kitas mit vielfältigen präventiven, beratenden und sozialmedizinischen Angeboten. Wir bitten eine Austauschplattform für gegenseitige Informationen und Wissensvermittlung.

Letzte Änderung: 21.08.2026

04.09.2026 | K 11/2026 | Präsenzfortbildung: SOPESS (Sozialpädiatrisches Entwicklungsscreening für Schuleingangsuntersuchungen) - Praktische Empfehlungen

Testtheoretische Überlegungen spielen im Alltag eine untergeordnete Rolle, jedoch können die statistischen Ergebnisse des SOPESS einen erheblichen Einfluss auf die GBE und damit auf die Entscheidungsträger haben. Die Durchführung des SOPESS soll(te) daher standardisiert sein - im SEU - Alltag werden die Mitarbeitenden jedoch mit vielen praktischen Fragen konfrontiert: • Wohin platziere ich Eltern? • Was mache ich mit lauten Geschwisterkindern? • Wie motiviere ich zurückhaltende Kinder? • Wie gehe ich mit Sprachbarrieren um? • Wenn ich dem Kind keine Hinweise gebe, hat es ja immer wieder 0 Punkte und ist dann frustriert..... Ihre Fragen sollen Raum finden, die Beantwortung kann anhand von "Best - Practice" Beispielen erfolgen. Sie werden außerdem die Gelegenheit haben, das zuvor Gelernte praktisch umzusetzen, SOPESS zu "spielen" und Lösungsstrategien/neue Fragen zu entwickeln. Die Teilnehmer:innen werden gebeten eigene Fallbeispiele mitzubringen.

Letzte Änderung: 14.08.2026

01.10.2026 | K 4/2026 | Sehscreening im Kinder-und Jugendgesundheitsdienst: Standards und Qualitätssicherung

Ein gutes Sehvermögen ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht und damit hoch relevant im Sinne der gesundheitlichen Bildungsgerechtigkeit. Sehen ist ein komplexer Vorgang, bei dem Auge und Gehirn eng zusammenarbeiten. Während das Auge bereits vor der Geburt funktionstüchtig ist, wird das Sehen selbst, also die zentrale Verarbeitung der optischen Impulse und ihre bewusste Wahrnehmung, maßgeblich erst nach der Geburt erlernt. Eine normale Entwicklung der Sehschärfe setzt die Intaktheit des optischen Systems voraus. Sehfehler müssen daher frühzeitig erkannt und behandelt werden, um eine funktionale und nicht mehr korrigierbare Schwachsichtigkeit (Amblyopie) zu verhindern. Dem Sehscreening im Rahmen der Kita- und Schuleingangsuntersuchungen kommt so eine ganz besondere Bedeutung zu. Die zuverlässige Erfassung abklärungsbedürftiger Fehlsichtigkeit, eine effektive Beratung und die stringente Nachsorge bei positiven Befunden gehören damit zu den wichtigsten Aufgaben im Untersuchungsrepertoire eines jeden Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Vermittelt werden anatomisches und physiologisches Grundlagenwissen und Grundkenntnisse über häufige Sehstörungen des Kinder- und Jugendalters. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.

Letzte Änderung: 01.06.2026

22.09.2026 | K 5/2026 | Hörscreening im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst– Standards und Qualitätssicherung

Ein intaktes Hörvermögen bildet die Grundlage für eine altersgerechte Sprachentwicklung. Die Hör-Sprachentwicklung beeinflusst die psychosozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklungsmöglichkeiten eines Kindes und damit auch seine Bildungschancen. Dank des Neugeborenenhörscreenings werden schwer-wiegende Hörstörungen heutzutage sehr frühzeitig er-fasst. Trotzdem gilt es aufmerksam die kindliche Entwicklung zu verfolgen, um geringgradigere und sich erst nachgeburtlich entwickelnde Hörstörungen frühestmöglich zu entdecken und der Therapie zuzuführen. Ein zuverlässiges Screening und eine effektive Nachsorge bei auffälligen Befunden zählen daher mit zu den wichtigsten und effektivsten Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Sie sollen den Kindern zur Behandlung und Versorgung, Schulkindern nötigenfalls zur Berücksichtigung ihrer Leistungseinschränkungen durch die Schule verhelfen. Die Veranstaltung wendet sich gleichermaßen an ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiterinnen im Kinder- Jugendgesundheitsdienst. Vermittelt wird das Grundlagenwissen zum Hörorgan, zur Hörentwicklung und zu den vorrangigen Hörfehlern. Der grundsätzliche Unterschied zwischen fachärztlicher Untersuchung und kinder- und jugendärztlichem Screening hinsichtlich Aufgabenstellung und Umfang wird herausgestellt. Die gängigen Untersuchungs- und Screeningverfahren werden vorgestellt, Befunddokumentation und Folgemaßnahmen besprochen. Hierbei werden die Arbeitsrichtlinien und Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer beachtet.

Letzte Änderung: 21.08.2026
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