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CPHP | Centre for Planetary Health Policy
- Verbändetreffen mit Bundesumweltminister Carsten Schneider
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KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.
- Health for Future sucht eine*n studentische*n Mitarbeiter*in (GN)
Health for Future sucht eine*n studentische*n Mitarbeiter*in (GN)
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KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.
- Planetary Health goes Schule: SKILLPG – Schulungsformate und Kompetenzen in der Lebenswelt Schule
Planetary Health goes Schule: SKILLPG – Schulungsformate und Kompetenzen in der Lebenswelt Schule
IWW bei Berufsorientierungsveranstaltung ROBIS an der HRW
Am vergangenen Samstag fand die jährliche Berufsorientierungsveranstaltung ROBIS der Mülheimer Rotary-Klubs an der Hochschule Ruhr West (HRW) statt. Rund 550 Schülerinnen und Schüler der Mülheimer Gymnasien und Gesamtschulen nahmen teil.
Das IWW präsentierte im Berufsfeld „Karriere in naturwissenschaftlichen Berufen“ die Ausbildung zur Chemielaborantin bzw. zum Chemielaboranten sowie die möglichen Karrierewege für Chemiker:innen und Water-Science-Studierende – bis hin zu Führungspositionen im Laborbereich.
Auf dem Podium vertreten waren Laura Wiegand (4. von links) aus der organischen Spurenanalytik sowie unser ehemaliger Auszubildender Jan Steinbring (2. von links). In persönlichen Gesprächen berichteten beide von ihrem Werdegang, erläuterten die Anforderungen verschiedener chemischer Berufe und beantworteten zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Die Veranstaltung leistete einen wichtigen Beitrag dazu, motivierten Nachwuchs für das IWW zu begeistern – ein entscheidender Faktor, um den anstehenden Generationswechsel am Institut erfolgreich zu gestalten.
Bereichsleiter Ulrich Borchers war als Mitglied des Rotary-Klubs maßgeblich an der Organisation der Veranstaltung beteiligt.
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- Positionspapier zu Extremhitze: Welche Strukturen braucht es, um Versorgung bei Hitzeextremen abzusichern?
Positionspapier zu Extremhitze: Welche Strukturen braucht es, um Versorgung bei Hitzeextremen abzusichern?
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IWW Zentrum Wasser
- Legionellen in Abwasser – LANUK NRW veröffentlicht überarbeitete Fassung des Arbeitsblatts 44
Legionellen in Abwasser – LANUK NRW veröffentlicht überarbeitete Fassung des Arbeitsblatts 44
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klimaschutz Nordrhein-Westfalen (LANUK NRW) hat eine umfassend überarbeitete Version des Arbeitsblatts 44 veröffentlicht. Fachleute des IWW haben maßgeblich an der Überarbeitung mitgewirkt.
Das aktualisierte Dokument präzisiert die fachlichen Anforderungen an die Probenahme und Analytik von Legionellen in Abwasser sowie in Oberflächengewässern. Es richtet sich vor allem an Prüflaboratorien, die entsprechende Untersuchungen durchführen. Die neue Fassung ist ab sofort online hier verfügbar.
Unternehmen und Institutionen, die Probenahmen oder Analysen zum Nachweis von Legionellen in Oberflächengewässern oder industriellem Abwasser durchführen lassen möchten, können sich direkt an Dr. Jan Frösler (j.froesler@iww-online.de) vom IWW wenden.
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KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.
- Mehr als 40 Verbände fordern: Kindergesundheit schützen, Limo-Abgabe einführen!
Mehr als 40 Verbände fordern: Kindergesundheit schützen, Limo-Abgabe einführen!
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IWW Zentrum Wasser
- PARZELL Projekt: Wegweisende Forschung zur Reduktion von PFAS-Emissionen in Wasserstoffsystemen
PARZELL Projekt: Wegweisende Forschung zur Reduktion von PFAS-Emissionen in Wasserstoffsystemen
Mit dem Wachstum der Wasserstoffwirtschaft gewinnen Technologien wie die membranbasierte Wasserelektrolyse und Brennstoffzelle zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen eine flexible, saubere und hochdynamische Energieversorgung, sowohl stationär als auch mobil. Gleichzeitig stehen Hersteller und Betreiber jedoch vor einer zentralen Herausforderung: Beide Systeme basieren auf PFAS‑haltigen Membranen, deren langfristige Stabilität und Umweltverträglichkeit kritisch untersucht werden muss. Erste Studien belegen, dass diese Materialien während des Betriebs abgebaut werden können und dabei PFAS freisetzen. Aufgrund ihrer Persistenz und Gesundheits- und Umweltrisiken steht diese Substanzklasse im Fokus der regulatorischen Diskussion.
Um dieses Zukunftsthema wissenschaftlich fundiert zu untersuchen, arbeiten im PARZELL-Projekt drei starke Partner zusammen: Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) GmbH bringt seine langjährige Expertise in der Entwicklung und Charakterisierung von Brennstoffzellen- und Elektrolysesystemen ein, während das IUTA – Institut für Umwelt & Energie, Technik & Analytik e. V. über umfassende Erfahrung in der Umweltanalytik, insbesondere im Bereich Luftreinhaltung, verfügt. Das IWW Institut für Wasserforschung gGmbH stärkt das Projekt mit seiner umfassenden Erfahrung in der Wasseranalyse, insbesondere bei komplexen Spurenstoffen und ihrem Verhalten in wasserführenden Systemen. Gemeinsam entwickeln die Partner innovative Methoden zur Probenahme, Probenvorbereitung und Analyse, um PFAS‑Emissionen in Prozesswasser und Abluft zuverlässig erfassen zu können. Darauf aufbauend werden die Emissionen bewertet und erste Gegenmaßnahmen diskutiert.
Um die fluorierten Substanzen möglichst umfangreich zu erfassen und aufgrund ihrer Diversität kommen unterschiedliche Analysetechniken zum Einsatz. Summenparameter und hochauflösende Massenspektrometrie kommen ebenso zum Einsatz wie quantitative Verfahren mittels Flüssigchromatografie und Tandem-Massenspektrometrie. Die daraus gewonnenen Daten bilden die Grundlage für eine differenzierte Risikobewertung. Darüber hinaus untersucht das Projektteam, unter welchen Betriebsbedingungen sich Emissionen minimieren lassen und welche technischen Maßnahmen, wie spezielle Filter- oder Abscheidesysteme, zur Emissionsreduktion beitragen können.
Das Projekt läuft von 2026 bis 2028 und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Mit seinen Ergebnissen leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur sicheren Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien und unterstützt die Branche auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit.
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KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.
- Das Centre for Planetary Health Policy sucht eine*n wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich planetare Gesundheit und EU-Politik (GN)
Das Centre for Planetary Health Policy sucht eine*n wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich planetare Gesundheit und EU-Politik (GN)
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KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.
- KLUG sucht eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für Hitzeschutz und Klimaanpassung (gn)
KLUG sucht eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für Hitzeschutz und Klimaanpassung (gn)
Drei neue DVGW-Projekte am IWW
Mit den Projekten InfraRisk, SOLVE-Trink und BioAktiv starten in diesem Jahr gleich drei neue, vom DVGW geförderte Forschungsvorhaben mit Beteiligung des IWW.
BioAktiv untersucht praxisorientierte mikrobiologische Aspekte der Aktivkohlefiltration in der Trinkwasseraufbereitung. Im Fokus steht die Dynamik der Entfernung bzw. Bildung biologisch verwertbarer Nährstoffe über die Laufzeit von Aktivkohlefiltern, die eng mit deren mikrobiologischer Besiedlung verknüpft ist. Ziel ist es, Erkenntnisse über die Veränderung der mikrobiellen Gemeinschaft im Filtrat in Abhängigkeit von Filtermaterial, Alter und Betriebsparametern zu gewinnen. Das Projekt ergänzt das bestehende Regelwerk um Empfehlungen zur mikrobiologisch sicheren Inbetriebnahme von Aktivkohlefiltern. Im Idealfall tragen diese zur biologischen Stabilisierung des Trinkwassers bei. Laufzeit ist vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2027. Praxispartner sind die Stadtwerke Düsseldorf, Stadtwerke Solingen und die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH aus Duisburg.
InfraRisk widmet sich den Auswirkungen von Großbaumaßnahmen in Trinkwasserschutzgebieten. Untersucht wird unter anderem, welche Folgen die Verlegung von Kabeln für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung auf Boden und Grundwasser hat. Zwei Großprojekte werden dazu mit gezieltem Monitoring begleitet. Projektpartner sind die Stadtwerke Geldern und der Wasserverband Garbsen-Neustadt. Die Laufzeit des Projektes geht bis zum Sommer 2029.
SOLVE-Trink erforscht Potenziale für Wasserrückhalt in Wassergewinnungsgebieten im Einzugsgebiet der Elbe. Mithilfe von Bodenwasserhaushaltsmodellen sollen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserverfügbarkeit an zwei Standorten getestet werden. Das Projekt ist Teil eines übergeordneten Forschungsvorhabens der Helmholtz-Institute für Umweltforschung, das den gesamten Wasserkreislauf im Elbegebiet betrachtet. Praxispartner sind die Berliner Wasserbetriebe und die Stadtwerke Leipzig. Die Laufzeit des Projekts beträgt 2,5 Jahre.
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Gefördert vom DVGW
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Wie Städte unser Grundwasser beeinflussen
Copyright Bild: Hannover Marketing und Tourismus GmbH, Christian Wyrwa.
Grundwasser ist die wichtigste Quelle für unser Trinkwasser. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass städtische Räume die Qualität dieser Ressource erheblich beeinflussen. Über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren wurde das Grundwasser im Rahmen einer Studie an 73 Messstellen im Stadtgebiet von Hannover untersucht.
Keine einzige der analysierten Proben war frei von Schadstoffen. Besonders häufig fanden sich per- und polyfluorierte Substanzen (sogenannte „Ewigkeitschemikalien“), Industriechemikalien, Arzneimittelrückstände sowie Pestizide. Alarmierend ist dabei, dass selbst Pestizide nachgewiesen wurden, deren Zulassung bereits vor Jahrzehnten ausgelaufen ist.
Welche Auswirkungen diese Stoffe haben, ist bislang weitgehend unklar. Eine verlässliche Bewertung ist kaum möglich, da für viele der nachgewiesenen Substanzen keine gesetzlich vorgegebenen Regelungswerte existieren. Angesichts der Vielzahl umweltrelevanter Chemikalien ist es für Behörden und Gesetzgeber nahezu unmöglich, jeden einzelnen Stoff aktuell zu bewerten. Entsprechend lassen sich die Folgen für Mensch und Ökosystem bislang nur abschätzen. Weitere Untersuchungen sollen nun klären, wie sich die gefundenen Stoffe auf die Grundwasserökosysteme auswirken.
Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass das Grundwasser unter Städten stärker geschützt werden muss. Bestehende Regelwerke, etwa die europäische Wasserrahmenrichtlinie, sollten den Einfluss von Siedlungsräumen auf unsere Wasserressourcen ausdrücklich und konsequenter berücksichtigen.
Zur vollständige Studie in der Zeitschrift Grundwasser geht es hier.
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Veranstaltungen des IWW Zentrum Wasser 2026
Seit knapp 40 Jahren veranstaltet das IWW Zentrum Wasser Fachkonferenzen, Seminare und Kolloquien, um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und Erfahrungswissen weiterzugeben. Der Austausch, egal ob vor Ort oder online, ist unersetzlich und immer eine Bereicherung. Thematisch werden die verschiedenen Bereiche des IWW fokussiert bedient, so dass sich eine abwechslungsreiche Bandbreite an Veranstaltungen ergibt. Das IWW Zentrum Wasser präsentiert auch in diesem Jahr wieder spannende Themen:
23. April 2026 | IWW-Kolloquium (online) „Energetische und hygienische Aspekte der dezentralen Trinkwassererwärmung“
21. Mai 2026 | IWW-Kolloquium (online) „Von Daten zu Entscheidungen – Analyse und nachhaltige Verbesserung des Netzzustandes“
2. Juli 2026 | IWW-Kolloquium (online) „Water reuse – Hürden und Chancen“
16. – 17. September 2026 | 7. Mülheimer Wasseranalytisches Seminar mit Fach- und Posterausstellung
15. Oktober 2026 | IWW-Kolloquium (online) „EHV und 4. Reinigungsstufe – Die neue KARL im Kontext der Wasserwirtschaft“
05. November 2026 | IWW-Kolloquium (online) „Daten für eine effiziente Wasserversorgung“
12. November 2026 | 23. DVGW Forum Wasseraufbereitung „Locker-flockige Aufbereitungsstoffe, Membranen und ein Blick in die Zukunft“
19. November 2026 | IWW-Kolloquium (online) „Wasserbedarf im Wandel: Wasserbedarfsprognosen als Schlüssel für Versorgungssicherheit“
26. November 2026 | IWW-Kolloquium (online) „Biologische Stabilität von Trinkwasser“
Die Reihe der IWW-Kolloquien wird kontinuierlich über das Jahr fortgesetzt und aktualisiert.
Weitere Informationen und die Anmeldungen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie immer online hier.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
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KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.
- Das Centre for Planetary Health Policy sucht eine*n studentische*n Mitarbeiter*in für die inhaltliche Mitarbeit (GN)
Das Centre for Planetary Health Policy sucht eine*n studentische*n Mitarbeiter*in für die inhaltliche Mitarbeit (GN)
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- KLUG fordert ambitionierten EU-Plan zur Herzgesundheit zum Schutz von Menschen, Umwelt und Wirtschaft
KLUG fordert ambitionierten EU-Plan zur Herzgesundheit zum Schutz von Menschen, Umwelt und Wirtschaft
Der neue Bereichsleiter der Wassertechnologie stellt sich vor
Volkmar Keuter ist seit zwei Monaten neuer Bereichsleiter der Wassertechnologie (WT) am IWW Institut für Wasserforschung in Mülheim. Vorher war er in unterschiedlichen Unternehmen beschäftigt. Zuletzt war er am Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen tätig, wo er seit 2016 die Abteilung Umwelt und Ressourcennutzung leitete. Er studierte Bioverfahrenstechnik in Berlin und Maschinenbau an der Universität Essen. Gerne beantwortet er ein paar Fragen für uns.
Volkmar, du bist nun seit fast zwei Monaten am IWW. Wie hast du die Anfangszeit erlebt, und konntest du dich gut in deinem neuen Umfeld einfinden?
Ja, im Großen und Ganzen fühle ich mich gut angekommen. Wenn man aus dem außeruniversitären Forschungsumfeld kommt, geht man natürlich davon aus, dass die äußeren Rahmenbedingungen und Prozesse vergleichbar sind. Das trifft aber nur zum Teil zu. Die ersten Wochen waren daher natürlich vom Lernen und Kennenlernen geprägt, und ehrlich gesagt ist das zu einem Stück weit immer noch so, aber die Kolleginnen und Kollegen machen es mir sehr leicht.
Welchen Eindruck hast du vom IWW als Forschungs- und Innovationsstandort gewonnen – sowohl fachlich als auch kulturell?
„Die IWW Institut für Wasserforschung gGmbH zählt zu den führenden Instituten für Forschung, Beratung und Weiterbildung in der Wasserversorgung in Deutschland“, so ist es auf unserer Internetseite zu lesen. Was sich häufig wie eine vollmundige Marketingaussage anhört, hat sich schon in den ersten Wochen für mich unter Beweis gestellt. Ich nehme das IWW als Partner der Wasserversorgungsunternehmen und der Industrie wahr. Das zeigt sich für mich durch die langjährigen und engen Beziehungen zu Universitäten und den Unternehmen, nicht nur über die DVGW-Gremienarbeit und die Netzwerkpflege, sondern beispielsweise in meinem Bereich, durch immer wiederkehrende Test- und Beratungsanfragen. Aber auch über Deutschland hinaus sehe ich das IWW, beispielsweise auf europäischer Ebene über die Aqua Research Collaboration, als Forschungsstandort sehr gut aufgestellt und vernetzt.
Mir fällt auf, dass das IWW für viele Menschen von großer Bedeutung ist. Hierzu tragen sicherlich die Offenheit, Zusammenarbeit und Wertschätzung in der täglichen Arbeit bei.
Welche Schwerpunkte möchtest du mittel- und langfristig mit deinem Team im Bereich der Wassertechnologie am IWW setzen?
Im Wesentlichen werden uns die Schwerpunkte von außen vorgegeben (lacht). Was ich damit meine? Nun, wir sehen, dass die gesamte Wasserwirtschaft unter einem enormen Druck steht. Der Druck wird sowohl durch die veränderte regulatorische Seite, die heute schon spürbaren Auswirkungen des Klimawandels auf die Aufbereitung und Bereitstellung, aber auch Nutzung von Wasser sowie eine teilweise in die Jahre gekommene Infrastruktur ausgelöst. Ich möchte das an einigen Beispielen erläutern.
Im Bereich der Regulatorik sehen wir neue Anforderungen, die sich direkt auf Maßnahmen hinsichtlich der Aufbereitung auswirken, beispielsweise bezüglich PFAS-20 und PFAS-4 im Rahmen der Trinkwasserverordnung. Seit mehreren Jahren wird aber beispielsweise auch über eine Beschränkung der Verwendung von quecksilberhaltigen Lampen mit UV-Emission debattiert. Die aktuellen Ausnahmeregelungen laufen am 24. Februar 2027 aus und hätten direkte Auswirkungen auf die gesamte Trinkwasserdesinfektion.
Der Verband der kommunalen Unternehmen VKU hat in diesem Jahr in einer viel beachteten Studie abgeschätzt, dass in der (Ab-)Wasserwirtschaft in den kommenden 20 Jahren ein Investitionsbedarf von rund 800 Milliarden Euro besteht. Eingerechnet sind Anpassungen an den Klimawandel, aber auch Erneuerungen aufgrund der Altersstruktur der Infrastruktur. Gleichzeitig bietet dies natürlich die Chance in einigen Bereichen neue technologische Ansätze zu realisieren.
Strengere Umweltqualitätsnormen, Energie- und Klimaneutralität sowie eine Klimaanpassung sind weitere Stichworte, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen.
Welche Themen in der Wassertechnologie sind aus deiner Sicht aktuell besonders relevant, und wo siehst du die größten Herausforderungen für die kommenden Jahre?
Wie vorher erläutert sehe ich erhebliche Anforderungen auf die (Ab-)Wasserwirtschaft zukommen. Diese Liste ist vermutlich noch nicht einmal vollständig. Gleichzeitig zeigen Publikationen und Beiträge, dass aufgrund der zunehmenden Anforderungen viele der etablierten Verfahren entweder nicht effizient genug sind oder gar vollständig an ihre Leistungsgrenzen kommen. Ich gehe davon aus, dass wir „out of the box“ denken müssen und auch Verfahrenstechniken, die bisher nicht verbreitet den Weg in den Markt gefunden haben, häufig aufgrund von ökonomischen Faktoren zum Zeitpunkt der Betrachtung, neu bewerten sollten bzw. müssen. Hier möchte ich mit meinem Team ansetzen. Mit den Forschungs- und Technologietrends werden wir uns intern eingehend zu Beginn des kommenden Jahres auseinandersetzen, weshalb ich an dieser Stelle auch nicht vorgreifen möchte, aber als Leitthema, mit dem wir uns in den kommenden Jahren auseinandersetzen werden, finde ich einen Begriff, wie „efficient water (re)use“ sehr passend.
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