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Für mehr Bewegung und Prävention

Neue Kooperationsvereinbarung zwischen Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und DOSB/dsj tritt in Kraft

Köln, 27. Februar 2026. Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung bündeln das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) ihre Kräfte für mehr Bewegung und Prävention in Deutschland. Die drei Partner arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf der Gesundheitsförderung und Prävention durch Breitensport und Bewegung im Alltag – zum Beispiel mit dem jährlichen dsj-Bewegungskalender – sowie der Suchtprävention mit der langjährigen gemeinsamen Initiative „Kinder stark machen“ und dem Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“.

Gemeinsam setzen sie ein starkes Signal für einen aktiven, gesunden Lebensstil – für alle Generationen. So wollen sie unter anderem Bewegung dort stärken, wo Menschen leben, lernen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Sichtbares Beispiel ist die Verknüpfung des Bewegungstypentests des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit mit der digitalen Bewegungslandkarte (BeLa) des DOSB: Mit dem Bewegungstypentest kann man zunächst herausfinden, welches Bewegungsangebot am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Die Bewegungslandkarte zeigt dann Sport- und Bewegungsangebote sowie Orte für Bewegung in der direkten Umgebung wie Spielplätze, Parks oder Calisthenics-Anlagen und lädt so zu mehr Bewegung ein.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): „Bewegung tut gut – in jedem Alter. Sie stärkt die Gesundheit, steigert das Wohlbefinden und verbessert die Lebensqualität. Mit dieser Kooperation sorgen wir für einen verlässlichen Rahmen. So können wir Bewegungsförderung gemeinsam weiterentwickeln und überall in Deutschland sichtbar machen. Wir greifen damit auch die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung auf: Wir wollen Menschen leicht erreichen, individuell motivieren und Bewegung fest im Alltag verankern. So bringen wir die Empfehlungen in die Praxis – mit Angeboten, die Menschen dort abholen, wo sie leben, lernen und arbeiten.“

Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung, Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB): „Breitensport und Alltagsbewegung sind zentrale Hebel, um Gesundheit, Wohlbefinden und gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland nachhaltig zu stärken. Der organisierte Sport bietet dafür flächendeckende Strukturen und niedrigschwellige Zugänge. In der Zusammenarbeit mit dem BIÖG bündeln wir unsere Kompetenzen gezielt, um mehr Menschen – über alle Lebensphasen hinweg – für regelmäßige Bewegung zu gewinnen und dem Bewegungsmangel wirksam entgegenzutreten.“

Leon Ries, Vorstand Jugendsport, DOSB und Vorstandsmitglied Geschäftsführung der Deutschen Sportjugend (dsj): „Gerade für Kinder und Jugendliche ist regelmäßige Bewegung entscheidend für eine gesunde Entwicklung. Die Kooperation ermöglicht es uns, die Potenziale von Sport, Prävention und Jugendarbeit noch besser zu verzahnen und langfristig wirksam zu machen.“

Links zum Bewegungstypentest des BIÖG, der Bewegungslandkarte des DOSB und dem dsj-Bewegungskalender:
www.uebergewicht-vorbeugen.de/bewegungstypentest/
https://bewegungslandkarte.de/
dsj.de: Publikationen (Bewegungskalender)

Links zu Bewegungsempfehlungen:
https://shop.bioeg.de/pdf/60640104.pdf
www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/b/bewegungsempfehlungen.html

Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter:
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Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Deutscher Olympischer Sportbund e.V.
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Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main

Tel.: +49 (0)69 670 00
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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist mit 29,3 Millionen Mitgliedschaften in rund 86.000 Sportvereinen und 103 Mitgliedsorganisationen die Dachorganisation des organisierten Sports in Deutschland. Als Stimme des Vereinssports engagiert sich der DOSB für die olympische Idee sowie für die Förderung von Bewegung, Gesundheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Er vertritt die Interessen des Sports gegenüber Politik und Öffentlichkeit und koordiniert sowohl den Spitzen- als auch den Breitensport.

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Die Deutsche Sportjugend (dsj) ist der Jugendverband des Deutschen Olympischen Sportbund e.V. (DOSB). Mit ihren Mitgliedsorganisationen und deren Untergliederungen gestaltet die dsj im gesamten Bundesgebiet flächendeckend Angebote mit dem Medium Sport mit der Zielsetzung, junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Weiterhin will sie Bildung, Betreuung und Erziehung durch Kinder- und Jugendarbeit im Sport fördern und damit einen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher und jugendpolitischer Aufgaben leisten.

GZSZ & BIÖG: Gemeinsam gegen Essstörungen

Neue Bulimie-Storyline bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ rückt Aufklärung und Prävention in den Fokus

Köln, 27. Januar 2026. Die RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ), produziert von UFA Serial Drama in Potsdam-Babelsberg, greift erneut ein gesellschaftlich relevantes Thema auf: Bulimie. Mit einem neuen Handlungsstrang kehrt die Essstörung der Figur Lilly Seefeld, gespielt von Iris Mareike Steen, zurück – viele Jahre nach der vielbeachteten Geschichte aus dem Jahr 2013. Für eine verantwortungsvolle und realitätsnahe Umsetzung hat die Produktion erneut mit dem Berliner Verein Dick & Dünn zusammengearbeitet. Begleitend dazu macht GZSZ in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf das Thema Essstörungen aufmerksam. Ziel ist es zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Zugang zu Hilfsangeboten zu erleichtern.

Die Geschichte im Überblick

Lilly, dargestellt von Iris Mareike Steen, wird innerhalb kurzer Zeit mit zahlreichen emotional belastenden Ereignissen konfrontiert. Um nicht von ihren Gefühlen überwältigt zu werden, flüchtet sie sich in ihre Arbeit als Ärztin. Doch die Verdrängung fordert ihren Preis: Schlaflose Nächte, Albträume und zunehmende Überforderung lassen die Kontrolle schwinden. Schritt für Schritt rutschen alte Verhaltensmuster wieder in den Vordergrund – bis klar wird: Lilly erlebt einen Rückfall, die Bulimie ist zurück. Die Story verdeutlicht, dass Essstörungen auch nach langen stabilen Phasen erneut auftreten können, insbesondere in Extremsituationen.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Essstörungen sind ernstzunehmende Erkrankungen und brauchen zeitnah eine professionelle Behandlung. Die gute Nachricht: Essstörungen sind behandelbar; der Weg zur Genesung kann allerdings Monate bis Jahre dauern. Je früher Betroffene Unterstützung bekommen, desto besser sind die Chancen, wieder gesund zu werden. Deshalb ist es wichtig, schon bei ersten Anzeichen einer Essstörung Hilfe zu suchen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet dazu umfassende Informationen und verweist auf passende Hilfsangebote – von Beratung über Therapie bis hin zur Nachsorge – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.“

Stimmen zur neuen Storyline

Christiane Ghosh, RTL Executive Producerin:
„Essstörungen sind noch immer stark tabuisiert. Mit dieser Geschichte wollen wir zeigen, dass Rückfälle Teil einer Erkrankung sein können – und wie wichtig es ist, Warnsignale ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen.“

Katja Bäuerle, Produzentin GZSZ (UFA Serial Drama):
„Schon 2013 hat Lillys Bulimie-Story viele Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. Die Fortführung ermöglicht einen differenzierten Blick auf den langfristigen Verlauf einer Essstörung. Dank der Zusammenarbeit mit Dick & Dünn und dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit können wir das Thema fachlich fundiert, sensibel und zugleich für ein breites Publikum erzählen.“

Iris Mareike Steen, Schauspielerin:
„Ich finde es sehr wichtig, dass wir dieses Thema erneut aufgreifen. Essstörungen betreffen unglaublich viele Menschen – auch in meinem eigenen Umfeld. Mir war es ein Anliegen zu zeigen, dass alte Muster selbst nach vielen Jahren insbesondere in extremen Situationen wieder auftreten können.“
Mit Blick auf die erste Storyline aus dem Jahr 2013 ergänzt die Schauspielerin: „Was mir sofort einfällt, sind die vielen Nachrichten von Zuschauerinnen und Zuschauern. Besonders bewegt hat mich, dass viele geschrieben haben, sie hätten Hilfe gesucht, nachdem sie sich in vielen der dargestellten Situationen wiedererkannt haben. Wenn unsere Geschichten Menschen dazu ermutigen, sich jemandem anzuvertrauen, ist das sehr wertvoll.“ Zur aktuellen Umsetzung sagt sie außerdem: „Ich habe großen Respekt vor dieser Geschichte. Daher ist es mir sehr wichtig, dieses Thema ernsthaft und verantwortungsvoll zu erzählen.“

Begleitende Aufklärungsangebote

Die TV-Storyline wird durch zusätzliche Maßnahmen unterstützt:

  • Interviews und Hintergrundberichte u. a. mit Iris Mareike Steen und Experten auf RTL.de und in RTL-Formaten
  • Social-Media-Inhalte zur Sensibilisierung für Essstörungen und mögliche Warnsignale auf den Format-Kanälen der Serie und des Senders
  • Hinweise auf Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit

Über GZSZ

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ist Deutschlands erfolgreichste tägliche Serie, wird produziert von UFA Serial Drama und erreicht seit über 30 Jahren werktäglich um 19:40 Uhr bei RTL und jederzeit auf RTL+ ein Millionenpublikum. Die Daily greift regelmäßig gesellschaftlich relevante Themen auf und engagiert sich kontinuierlich für Aufklärung und Prävention.

Über das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)

Das BIÖG entwickelt bundesweit Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung über psychische Gesundheit sowie der Unterstützung von Betroffenen und ihrem Umfeld im Bereich Essstörungen.

Informations- und Beratungsangebote des Bundesinstituts zu psychischer Gesundheit und Essstörungen:

Pressekontakte

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Maarweg 149–161 · 50825 Köln
Tel.: 0221 8992 -332
E-Mail: pressestelle(at)bioeg.de

Instagram: www.instagram.com/bioeg/
LinkedIn: www.linkedin.com/company/bioeg/
Facebook: www.facebook.com/bioeg.de/
Mastodon: https://social.bund.de/@bioeg

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Kommunikation GZSZ
Frank Pick
Set von GZSZ
August-Bebel-Str. 26–53 · 14482 Berlin
Tel.: 0331 70402140
E-Mail: Frank.Pick(at)RTL-extern.de

im Auftrag von RTL und UFA Serial Drama

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