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Neue NZFH-Studien zeigen: Willkommensbesuche helfen Familien von Anfang an

Eltern erleben das Angebot der Frühen Hilfen als wertschätzend, informativ und hilfreich

Köln, 21. April 2026. Willkommensbesuche bei Familien mit Neugeborenen kommen gut an: Mehr als 90 Prozent der befragten Eltern, die einen Willkommensbesuch ihrer Kommune in Anspruch genommen haben, waren sehr zufrieden oder zufrieden damit. Das ergab eine aktuelle Befragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH).

Die Besuche unterstützen Eltern kurz nach der Geburt ihres Kindes. Sie erhalten Informationen über Angebote vor Ort, erfahren, an wen sie sich mit Fragen wenden können, und fühlen sich willkommen. 84,3 Prozent der befragten Eltern sagen, dass sie durch den Besuch einen guten Überblick über lokale Angebote und Anlaufstellen bekommen haben. 70,6 Prozent hatten dadurch das Gefühl, dass Familien und Kinder in ihrer Kommune willkommen sind.

Willkommensbesuche sind ein freiwilliges Angebot der Kommunen für Eltern mit neugeborenen Kindern. Eine Auswertung der NZFH-Kommunalbefragungen ergab, dass in rund 60 Prozent aller befragten 564 Kommunen Willkommensbesuche als Angebot der Frühen Hilfen umgesetzt werden. Die Eltern erhalten bei dem Besuch meist ein Willkommenspaket mit Informationsmaterialien zu kommunalen Angeboten für Familien und einem kleinen Geschenk. Vor allem aber geht es um das persönliche Gespräch: Die Eltern können Fragen stellen, erhalten Hinweise auf passende Angebote und werden bei Bedarf an weitere Hilfen vermittelt.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Durch Willkommensbesuche erhalten Familien einen besonders frühen und niedrigschwelligen Zugang zu weiteren Angeboten der Frühen Hilfen. Die Besuchenden informieren über Unterstützung vor Ort und vermitteln bei Bedarf dorthin. Die Erkenntnisse aus den Erhebungen des NZFH zeigen deutlich, wie wichtig Willkommensbesuche für einen guten Start ins Familienleben sind, wenn sie in ein kommunales Netzwerk Frühe Hilfen eingebettet sind.“

Zentrale Ergebnisse im Überblick:

  • Willkommensbesuche sind weit verbreitet: 2024 gehörten sie in rund 60 Prozent der 564 befragten Kommunen zum Angebot der Frühen Hilfen. Deutschlandweit wurden im Jahr 2024 pro Kommune, die Willkommensbesuche anbietet, im Durchschnitt 934 Familien kontaktiert und davon 518 anschließend besucht. Die durchschnittliche Anzahl der kontaktierten und besuchten Familien ist in Großstädten drei- bis fünfmal höher als in den anderen Kreistypen.
  • Eltern bewerten die Besuche sehr positiv: Über 90 Prozent der befragten Eltern waren zufrieden oder sehr zufrieden. Zwei Drittel würden den Besuch ganz bestimmt weiterempfehlen.
  • Die Besuche vermitteln Information und Orientierung: 84,3 Prozent der Eltern sagten, dass sie durch den Besuch einen guten Überblick über Angebote, Anlaufstellen und Ansprechpersonen erhalten haben. Eltern mit Besuch fühlten sich außerdem besser über lokale Unterstützungsangebote informiert als Eltern ohne Besuch.
  • Die Besuche stärken das Gefühl, willkommen zu sein: 70,6 Prozent der befragten Eltern hatten nach dem Besuch das deutliche Gefühl, dass Familien und Kinder ihrer Kommune am Herzen liegen.
  • Die Besuche erleichtern den Zugang zu Hilfen: 82,5 Prozent der Eltern stimmten voll zu, dass der Besuch vermittelt hat, dass es in Ordnung ist, als Eltern Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
  • Die Besuche informieren gut über konkrete Angebote vor Ort: Informiert wird bei den Besuchen vor allem über niedrigschwellige Angebote in Familien- oder Stadtteilzentren (66 %), Eltern-Kind-Gruppen (70 %) sowie Kurse für Eltern und Beratungsangebote (45 %).
  • Willkommensgeschenke erhöhen die Teilnahme: 42 Prozent der Eltern nahmen das Angebot unter anderem auch deshalb in Anspruch, weil sie das Begrüßungspaket und das Willkommensgeschenk erhalten wollten.
  • Die Art der Einladung ist entscheidend: Besonders viele Familien nehmen teil, wenn sie automatisch einen konkreten Terminvorschlag erhalten und nur absagen müssen, wenn sie den Besuch nicht wünschen. Mit dieser sogenannten Widerspruchslösung kommen in den untersuchten Kommunen bis zu 90 Prozent der Besuche zustande. Müssen Eltern selbst aktiv einen Besuch anfragen, liegt die Quote nur bei 15 Prozent.
  • Die Besuche sind unterschiedlich gestaltet: Durchgeführt werden die Besuche am häufigsten von Sozial- oder Diplom-Pädagoginnen und -Pädagogen, seltener auch von Personen aus Gesundheitsfachberufen. In 26,6 Prozent der Kommunen kommen auch Freiwillige zum Einsatz.

Die Ergebnisse hat das NZFH in drei Faktenblättern veröffentlicht. Zwei Faktenblätter fassen die Ergebnisse der bundesweiten Evaluation der Willkommensbesuche zusammen: Faktenblatt 1 zur Evaluation: Hintergrund, Studiendesign, Modelle und Faktenblatt 2 zur Evaluation: Perspektiven von Familien. Ein weiteres wertet Daten aus den Kommunalbefragungen des NZFH für die Jahre 2012 bis 2024 zu den Willkommensbesuchen aus: Faktenblatt zu Willkommensbesuchen in den Frühen Hilfen.

Mehr Informationen zu den Willkommensbesuchen finden Sie unter: www.fruehehilfen.de/willkommensbesuche   

Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Träger des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) ist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut e. V. (DJI). Das NZFH wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen frühzeitig zu erkennen, qualitätsgesicherte bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.
www.fruehehilfen.de
www.elternsein.info  

Pressekontakt:
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Maarweg 149-161, 50825 Köln
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Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Frühe Hilfen. Für Familien. Für Kinder. Für euch.

Bund, Länder und Kommunen starten Aktion zur Stärkung der Marke Frühe Hilfen

Köln/Berlin, 16. September 2025. Die Marke Frühe Hilfen zu stärken, das ist Ziel einer gemeinsamen, überregionalen Aktion von Bund, Ländern und Kommunen. Mit einem bundesweit einheitlichen Frühe-Hilfe-Stempel und starken visuellen Botschaften wollen die Akteure das breite Angebot der Frühen Hilfen noch bekannter machen. Das reicht von Lotsendiensten über die längerfristige aufsuchende Begleitung durch Gesundheitsfachkräfte bis hin zu Elternbildungsangeboten und offenen Treffs. Die kostenfreien Angebote richten sich an Familien mit Kindern bis drei Jahren – bereits ab der Schwangerschaft. Sie beraten, begleiten und entlasten Familien, die sich Unterstützung wünschen, etwa weil sie sich unsicher im Umgang mit ihrem Kind fühlen.

Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Eltern zu werden ist eine der tiefgreifendsten Veränderungen im Leben – schön, aber oft auch herausfordernd. Mit den Frühen Hilfen setzen wir ein starkes Zeichen: Niemand muss diesen Weg allein gehen. Sie bieten qualifizierte, kostenfreie Unterstützung direkt vor Ort – frühzeitig und verlässlich. Gerade in den ersten Lebensjahren eines Kindes sind Orientierung, Ermutigung und konkrete Hilfen für Eltern entscheidend. Die Frühen Hilfen begleiten Mütter und Väter bei ihren ersten Schritten als Eltern, stärken sie im Alltag und legen damit auch den Grundstein für frühe Bildungsimpulse. Die Frühen Hilfen zeigen: Hier sind Familien willkommen – und bekommen genau die Unterstützung, die sie brauchen.“

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Die gemeinsame Markenkommunikation macht deutlich, wofür die Frühen Hilfen stehen: ein breites Netzwerk, das Familien frühzeitig unterstützt und stärkt – damit Kinder gut aufwachsen können. Mit dem Frühe-Hilfen-Stempel und starken Botschaften wird dieses Angebot für werdende Eltern jetzt noch sichtbarer gemacht und soll sie dazu anregen, die Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort zu nutzen.“

Frühe-Hilfen-Stempel: Für Sichtbarkeit und Vernetzung
Die Angebote der Frühen Hilfen werden in kommunalen Netzwerken koordiniert. Ihre Ausgestaltung variiert je nach Kommune und Bundesland. Die überregionale Markenkommunikation mit einem einheitlichen Frühe-Hilfen-Stempel und zentralen Botschaften macht die Angebote für Familien besser erkennbar und verbindet gleichzeitig die Vielfalt der Netzwerke. Die Vorlage für den Frühe-Hilfen-Stempel erhalten lokale Anbieter über die Netzwerkkoordination ihrer Kommune. Gestaltungselemente (Keyvisuals) mit unterschiedlichen Botschaften stehen zum kostenlosen Download auf der Webseite des NZFH bereit: https://www.fruehehilfen.de/marke-fruehe-hilfen

Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Träger des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) ist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut e. V. (DJI). Das NZFH wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen frühzeitig zu erkennen, qualitätsgesicherte bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.
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NZFH-Studie: Junge Familien sind zunehmend psychosozial belastet

Immer mehr Geburtskliniken bieten daher Lotsendienste zur Unterstützung an

Köln, 2. September 2025. Immer mehr junge Familien sind psychosozial belastet: Das ergab das Monitoring Zusammen für Familien (ZuFa) Geburtsklinik 2024, zu dem das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhausinstitut e. V. (DKI) bundesweit alle Geburtskliniken mit mehr als 300 Geburten pro Jahr befragt hat. Bei 15 Prozent der Familien sah das Klinikpersonal die gesunde Entwicklung des Kindes wegen der Belastungen sogar als gefährdet an – das sind fast doppelt so viel wie beim ersten ZuFa-Monitoring 2017 (acht Prozent). Die repräsentative Studie zeigt jedoch auch, dass die meisten Geburtskliniken in Deutschland darauf reagiert haben. Zwei Drittel der Kliniken haben mittlerweile einen Lotsendienst eingerichtet.

Mechthild Paul, stellvertretende kommissarische Leiterin des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Angesichts der Zunahme psychosozial belasteter Familien werden Lotsendienste in Geburtskliniken als wirksames Versorgungselement immer wichtiger: Sie entlasten das Klinikpersonal und helfen Familien in schwierigen Situationen. Die Lotsinnen und Lotsen sind wichtige Anlaufstellen der Frühen Hilfen – sie vermitteln die Familien in passende Angebote vor Ort. Das gibt den Fachkräften Sicherheit und sorgt dafür, dass Familien gut begleitet starten können. Das NZFH unterstützt die Zusammenarbeit von Geburtskliniken und Netzwerken Frühe Hilfen mit Qualitätskriterien, die Orientierung bei der Einrichtung und Weiterentwicklung von Lotsendiensten bieten.“

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • In 76 Prozent der befragten Kliniken gab das Klinikpersonal an, dass der Anteil psychosozial belasteter Familien in den letzten Jahren zugenommen hat.
  • Einen deutlichen Zuwachs gab es bei den „Verständigungsschwierigkeiten aufgrund unzureichender Deutschkenntnisse“ und bei „Anzeichen für psychische Erkrankungen der Eltern“. Sie lagen 2024 bei 25 Prozent (2017: 17 Prozent) bzw. bei elf Prozent (2017: acht Prozent).
  • Der Anteil der Geburtskliniken mit einem Lotsendienst ist seit 2017 von 29 Prozent auf 67 Prozent im Jahr 2024 gewachsen.
  • Die Vermittlung belasteter Familien in Angebote hat sich aus Sicht des Klinikpersonals durch die Einrichtung des Lotsendienstes bei 80 Prozent der Geburtskliniken (sehr) verbessert.
  • Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und der werdenden Eltern hat sich durch die Einrichtung des Lotsendienstes ebenfalls (sehr) verbessert. 

Aktuelle Forschungsergebnisse des ZuFa-Monitorings Geburtsklinik stellt das NZFH zusammen mit dem Deutschen Krankenhausinstitut interessierten Fachleuten bei einer Online-Konferenz am 9. September von 14 bis 16 Uhr vor. Eine Anmeldung zur Konferenz ist noch bis zum 5. September möglich unter: www.fruehehilfen.de/service/veranstaltungen/ankuendigungen/zufa-monitoring-geburtskliniken-praesentation-aktueller-befunde. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Dokumentation der Konferenz wird im Anschluss auf der Website des NZFH veröffentlicht.

Das ZuFa-Monitoring Geburtsklinik 2024 ist eine bundesweite Vollerhebung unter allen Geburtsstationen mit mehr als 300 Geburten (Rücklauf 48 Prozent, N = 256). Es handelt sich um eine Wiederholungsbefragung. Bereits 2017 wurde das Personal in Geburtskliniken im ZuFa-Monitoring zu den Belastungen ihrer Patientinnen und deren Familien befragt. Mehr Informationen zum ZuFa-Monitoring Geburtsklinik finden Sie unter:  www.fruehehilfen.de/zufa-geburtsklinik-2024-ergebnisse

Nationales Zentrum Frühe Hilfen

Träger des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) ist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut e. V. (DJI). Das NZFH wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen frühzeitig zu erkennen, qualitätsgesicherte bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.

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Frühe Hilfen, die ankommen: PATH stärkt Versorgung belasteter Familien

Gemeinsamer Bundesausschuss bestätigt Ergebnisse des NZFH zur Wirksamkeit der Intervention mit kinderärztlichen Praxen

Köln, 16. Juni 2025 – Etwa jede fünfte Familie mit kleinen Kindern in Deutschland lebt unter psychosozial belastenden Bedingungen, die sich negativ auf die Gesundheit der Kinder auswirken können. Deshalb ist es entscheidend, dass betroffene Familien frühzeitig Hilfe bekommen.

Niedergelassene Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte spielen hier eine zentrale Rolle: Wenn sie an Interprofessionellen Qualitätszirkeln Frühe Hilfen (IQZ) im Rahmen der PATH-Intervention (Pediatric Attention To Help) teilnehmen, erkennen sie belastete Familien besser und informieren sie aktiver über passende Angebote. Sie leiten die Familien auch häufiger direkt in Frühe Hilfen über.

Diese Erkenntnisse sind jetzt offiziell bestätigt: Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat die Evaluation des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) im Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und des Universitätsklinikums Freiburg positiv bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass PATH als Versorgungsform funktioniert – effizient, nachhaltig und wirksam.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Mit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses steht fest: PATH verbessert die Versorgung für psychosozial belastete Familien. Ziel ist es jetzt, dass Interprofessionelle Qualitätszirkel Frühe Hilfen bundesweit eingesetzt werden. Das NZFH unterstützt die Bundesländer und Kassenärztlichen Vereinigungen bereits bei der Umsetzung – zum Beispiel durch Schulungen und Praxismaterialien.“

Die PATH-Intervention hat das NZFH in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg entwickelt. Bereits seit 2010 gibt es dort die ersten Qualitätszirkel. Die Intervention besteht aus regelmäßigen interprofessionellen Qualitätszirkeln (IQZ) mit Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen. Ergänzend nehmen die niedergelassenen Pädiaterinnen und Pädiater an eintägigen Schulungen teil. Diese interprofessionelle Zusammenarbeit verbessert die Unterstützung betroffener Familien deutlich.

Die Evaluation der PATH-Intervention wurde vom Innovationsausschuss des G-BA gefördert und vom NZFH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Biometrie und Statistik, Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung (SEVERA) am Universitätsklinikum Freiburg durchgeführt.

Weiterführende Informationen zur Evaluation der PATH-Intervention unter: www.fruehehilfen.de/path
Informationen zu Interprofessionellen Qualitätszirkeln Frühe Hilfen (IQZ) unter: www.fruehehilfen.de/qualitaetszirkel

Nationales Zentrum Frühe Hilfen
Träger des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) ist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut e. V. (DJI). Das NZFH wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen frühzeitig zu erkennen, qualitätsgesicherte bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.
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Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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