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Angewandte Kategorientheorie: Kann abstrakte Mathematik die Welt verbessern?

Die Kategorientheorie gilt als der abstrakteste Bereich der Mathematik. Ausgerechnet damit versuchen Fachleute nun, die reale Welt auf völlig neue Weise zu modellieren.

© Kalawin / Getty Images / iStock

06.07.2026 | E 19/2026 | Deskriptive kartographische Analysen: Ein QGIS-Kurs für Einsteiger:innen

Karten, in denen räumliche Unterschiede bezüglich gesundheitlicher Outcomes und (sozialer) Gesundheitsdeterminanten sowie deren zugrundeliegender Risikofaktoren dargestellt werden, sind wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsberichterstattung. Im Rahmen der Fortbildung nähern wir uns kartographischen Darstellungen und Analysen anhand theoretischer Überlegungen und praktischen Anwendungen. Sie lernen grundlegende Konzepte, Theorien und Modelle bezüglich regionaler gesundheitlicher Unterschiede kennen und erfahren welche Geodaten Sie für kartographischen Analysen benötigen und welche Eigenschaften die Gesundheits- und Sozialdaten aufweisen müssen. Neben den Dos and Don‘ts der Kartenerstellung, lernen sie mit Hilfe der Open-Source-Software QGIS selbstständig Karten zu erstellen – vom Einlesen der Daten bis hin zur Erstellung printfähiger Karten werden Ihnen die Grundlagen vermittelt. Die Fortbildung richtet sich vor allem an Einsteiger:innen, es sind keine QGIS-Vorkenntnisse notwendig. Sie benötigen für die Fortbildung einen Laptop, auf dem QGIS installiert ist: Version 3.28 (long-term release) Abruf unter https://qgis.org/downloads/QGIS-OSGeo4W-3.28.15-1.msi

Letzte Änderung: 15.04.2026

24.06.2026 | E 8/2026 | Deep Dive GBE: Lebenserwartung.

Im Rahmen der Reihe Deep Dive GBE bekommen Sie einen vertiefenden, monothematischen Input zu Daten, Methoden, GBE-Indikatoren und Indikatorensätzen sowie GBE-relevanten Datenbanken. Die Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe finden mind. einmal pro Quartal als kurze Sessions von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr statt. In dieser Deep Dive GBE Einheit geht es um Wissenswertes zur Lebenserwartung. Sie erhalten methodische und inhaltliche Einblicke rund um diesen wichtigen Kernindikator der GBE.

Letzte Änderung: 11.05.2026

07.05.2026 | E 17/2026 | Blick über den Ämterrand: Was muss ich wissen, um mich als kommunales Gesundheitsamt in räumliche Planungen einbringen zu können?

Die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, aufrechtzuerhalten und zu fördern, zählt zu den zentralen Aufgaben einer Kommune. Das Gesundheitsamt ist ein wesentlicher Akteur, wenn es darum geht, sich möglichst datengestützt, bedarfsorientiert mit dem Blick auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in zielgerichtete, gesundheitsfördernde kommunale Planung und Steuerung einzubringen. Unter anderem hat der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) die Möglichkeit, sich über Stellungnahmen an kommunalen Planungen zu beteiligen, um gesundheitliche Belange, gerade unter dem Gesichtspunkt der Verhältnisprävention, geltend zu machen. Hierbei stehen kommunale Vorhaben der räumlichen Planung oftmals im Fokus. Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über die räumliche Planung zu geben. Begriffe wie Planung, Planungsinstrumente und Planungsrecht werden leicht verständlich erläutert. Verschiedene Bereiche der räumlichen Planung, bspw. Gesamtplanung und sektorale Planung, formelle und informelle Planung, sollen für den ÖGD erschlossen und einzelne Planungsinstrumente in ihren Grundzügen charakterisiert werden. Die Veranstaltung versteht sich als Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, in denen einzelne Planungsinstrumente aufgegriffen und vertieft behandelt werden sollen.

Letzte Änderung: 29.04.2026

03.03.2026 | E 4/2026 | Gesundheitsindex: Was können wir aus dem RESILIENT-Projekt für die kleinräumige, kommunale GBE lernen?

Im Rahmen des Paktes für den ÖGD schrieb das Bundesgesundheitsministerium den Förderaufruf „Strukturelle Stärkung und Weiterentwicklung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD)“ vom 10.08.2022 aus. Als eines von vielen Projekten erhielt RESILIENT den Zuschlag als Verbundprojekt zwischen den Gesundheitsämtern der Städte Dresden, Stuttgart und Frankfurt a. M. und dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) der Technischen Universität Dresden. Ziel von RESILIENT ist die Entwicklung und Erprobung eines Instrumentes zum kleinräumigen Monitoring der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung unter Einbezug sozialer Faktoren als auch Umweltbedingungen (Gesundheitsindex genannt), das die Grundlage für eine integrierte strategische Gesundheitsplanung bildet. Die kleinräumige Darstellung ermöglicht den Gesundheitsämtern durch die Ableitung von Bedarfen nicht nur, Angebote besser steuern zu können, sondern auch eine evidenzbasierte Grundlage für ämterübergreifende Fachplanungen (z.B. gesundheitsbezogener Klimaschutz) und Ressourcensteuerung zu bekommen. Das Online-Live-Seminar stellt den aktuellen Stand des Projektes vor und geht dabei besonders auf die ämter- und städteübergreifende Zusammenarbeit, den Findungsprozess hin zu den eingeschlossenen Indikatoren sowie die Indexbildung ein. Ergebnisse zur Anwendung des Gesundheitsindex‘ in der Praxis und Erfahrungen aus den am Projekt beteiligten Städten werden geteilt und die erworbenen Kompetenzen vorgestellt.

Letzte Änderung: 26.02.2026

23.06.2026 | E 11/2026 | Planen, um Gesundheit zu fördern. Tools in Theorie und Praxis: Communities that Care.

In diesen kurzen Mittagsfortbildungen wird jeweils ein Planungstools für den Aufbau integrierter kommunaler Strategien in der Gesundheitsförderung vorgestellt. An der Auswahl der Tools wurden die Teilnehmenden aus der Einführungsveranstaltung beteiligt. An diesem Tag lernen Sie den Programm- und Strukturansatz „Communities that Care“ näher kennen.

Letzte Änderung: 24.03.2026
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