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RENEXPO 2026: Wachstum und klarer Fokus auf vernetzte Energiesysteme

25. März 2026 um 13:00

Mit neuem Namen, erweitertem Konzept und klarer Zukunftsorientierung reagiert die Messe „RENEXPO“ auf die wachsenden Anforderungen eines sich wandelnden Energiesystems. Was 2025 noch unter dem Titel „Renexpo Interhydro“ als führende Fachmesse für Wasserkraft firmierte, präsentiert sich nun als „RENEXPO – connect energies“: eine Plattform, die weit über die Wasserkraft hinausgeht und die gesamte Energiezukunft in den Blick nimmt. Damit adressiert die Renexpo eine zentrale Herausforderung der Energiewende: das Zusammenspiel von Erzeugung, Speicherung und Netzinfrastruktur.

Wasserkraft weiterhin als zentrales Fundament

Die Messe knüpfte dabei bewusst an ihre Wurzeln an: Wasserkraft bleibt ein wichtiger Teil der Veranstaltung und verdeutlicht ihre Rolle als Rückgrat des österreichischen Energiemarkts. In Zusammenarbeit mit vgbe energy e.V. und dem Verein für Ökologie und Umweltforschung wurden hochspezialisierte Fachkonferenzen organisiert, die neuestes Know-how, aktuelle Forschungsergebnisse und Best Practices aus dem Bereich Wasserkraft vermittelten. An den vgbe-Formaten nahmen 150 Teilnehmer teil. Auch die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins Kleinwasserkraft für das Bundesland Salzburg fand im Rahmen der Messe statt.

Die Renexpo – connect energies 2026 hat damit ein starkes Signal für die Weiterentwicklung des Energiesystems gesetzt – vernetzt, innovationsorientiert und praxisnah.

Alexander Kribus, Geschäftsführer Messezentrum Salzburg, zieht ein positives Fazit:

„Die Renexpo – connect energies 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an einer vernetzten Betrachtung der Energiezukunft ist. Mit der Weiterentwicklung des Formats ist es gelungen, Bewährtes wie die Wasserkraft mit Zukunftsthemen wie Speicher, Netze und Systemintegration zusammenzuführen und damit eine starke Plattform für Innovation, Austausch und konkrete Lösungen zu schaffen. Umso erfreulicher ist die positive Resonanz, die wir von vielen Ausstellern erhalten haben.“

Die nächste Renexpo – connect energies findet im März 2027 im Messezentrum Salzburg statt.


Quelle: Messezentrum Salzburg GmbH

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EGLV macht das Licht aus: Beitrag zur Earth Hour am 28. März

25. März 2026 um 08:00

Dunkel wirds – ein gemeinsames Zeichen fürs Klima. Während der Earth Hour am 28. März 2026 schalten wieder deutschlandweit Städte, Einrichtungen und private Haushalte für eine Stunde ihre Gebäudebeleuchtung aus. Auch die Emschergenossenschaft/Lippeverband beteiligt sich weitreichend und schaltet an mehreren Standorten das Licht aus – und erweitert die „Earth Hour“ auch direkt zu einem ganzen „Earth Weekend“.

Mehrere Standorte setzen Zeichen

An der Kläranlage Bottrop in der Welheimer Mark bleiben die markanten blauen Außenbeleuchtungen der vier eierförmigen Faulbehälter sowie des Kamins das ganze Wochenende über ausgeschaltet.

Die bekannte Beleuchtung des Turms des Emscher-Haus an der Kronprinzenstraße im Essener Südviertel erstrahlt auch am Wochenende überraschend dunkel.

Auch an der Kläranlage der Emschergenossenschaft in Dortmund-Deusen bleibt die markante Außenbeleuchtung der eierförmigen Faulbehälter ausgeschaltet – ebenso auch an der Kläranlage des Lippeverbandes in Dortmund-Scharnhorst.

Die drei eierförmigen Behälter der Kläranlage Emscher-Mündung an der Turmstraße in Dinslaken schalten ihre bekannte blaue Außenbeleuchtungen ebenfalls aus.

Pumpwerk und „Slinky“-Brücke schließen sich dem Wochenende an. Die markanten Beleuchtungen des Pumpwerks Oberhausen an der Kurfürstenstraße in Oberhausen-Biefang sowie der von Tobias Rehberger entworfenen Emscherkunst-Brücke „Slinky Springs to Fame“ über den Rhein-Herne-Kanal im Bereich des Kaisergartens bleiben ebenso über das gesamte Wochenende ausgeschaltet. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird der Handlauf der Brücke jedoch beleuchtet bleiben.

Anders als üblich bleiben auch die markante Beleuchtung des Faulbehälters der Klärschlammbehandlung an der Radbodstraße und des Pumpwerks Hamm-Herringer Bach das gesamte Wochenende ausgeschaltet. Ab Freitagnachmittag schalten die Wasserbetriebe die beliebte und vor allem bei Hobby-Fotografen beliebte grüne Beleuchtung des Faulbehälters und des Pumpwerks aus – erst am Montagabend wird sie wieder aktiviert.

Emschergenossenschaft

Am 14. Dezember 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet, ist die Emschergenossenschaft heute gemeinsam mit dem 1926 gegründeten Lippeverband Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken. Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Unternehmens sind die Abwasserentsorgung, der Hochwasserschutz sowie die Klimafolgenanpassung. Ihr bekanntestes Projekt ist der Emscher-Umbau (1992-2021), bei dem die Emschergenossenschaft im Herzen des Ruhrgebietes eine moderne Abwasserinfrastruktur baute. Dafür wurden 436 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen verlegt und vier Großkläranlagen gebaut. Rund 340 Kilometer an Gewässern werden insgesamt renaturiert. Parallel entstanden in enger Kooperation mit den kommunalen Partnern über 360 Kilometer an Rad- und Fußwegen, die das neue blaugrüne Leben an der Emscher und ihren Nebenläufen erleb- und erfahrbar machen. www.eglv.de

Quelle: Emschergenossenschaft/Lippeverband

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11. Expertenforum Regenüberlaufbecken

06. März 2026 um 08:00

An Fachleute wie Führungskräfte, Meister, Studierende sowie Planer in der Regenwasserbewirtschaftung gerichtet werden hier Regelwerke und technische Entwicklungen thematisiert. Im Mittelpunkt steht unter anderem der Ende 2024 erschienene Leitfaden der LUBW „Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Gewässer in Baden-Württemberg – Mischsystem“. Beiträge aus Behördenperspektive beleuchten die Hintergründe der aktuellen Regelungen zum Umgang mit Misch- und Regenwasser, als auch deren praktische Anwendung in Genehmigung und Umsetzung.

Zu den Fachvorträgen zählen unter anderem:

  • Schmutzfrachtberechnungen in Theorie und Praxis: Erste Erfahrungen mit dem neuen Leitfaden

  • Planung und Bau des Schrägklärers auf der Heilbronner Kläranlage
  • Solarfaltdächer auf Klär- und Regenüberlaufbecken: Was in der Praxis wichtig ist

 

Darüber hinaus greift das Fachprogramm aktuelle Anforderungen aus dem technischen Regelwerk der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) auf und ordnet diese in den Kontext zukünftiger wasserwirtschaftlicher Herausforderungen ein. Praxisberichte aus Kommunen und Ingenieurbüros zeigen konkrete Umsetzungsbeispiele, während Fachaussteller innovative Lösungen für Mess-, Steuer- und Reinigungstechnik präsentieren.

Für alle Akteure der Wasserwirtschaft vereint das Expertenforum Fachpublikum, Referenten und Aussteller an einem Ort. So können Kooperation gefördert und Austausch für innovative Lösungen, Praxiswissen in der Regenwasserbehandlung im Südwesten vorangetrieben werden. Neue Technologien für Regenüberlaufbecken mit Themen wie dem DWA-Leitfaden warten hier auf die Besucher. Es gilt zudem die 2-für-1-Regelung: Zwei Teilnehmende können zum Preis von einer Person teilnehmen.

Weitere Informationen auf der Webseite der DWA

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MSR Meorga in Frankfurt

05. März 2026 um 08:00

Die Veranstaltung ist für Fachbesucher:innen kostenfrei und findet unter anderem auch in Wien, Bochum und Tarragona statt. Insgesamt werden rund 36 begleitende Fachvorträge angeboten, bei denen Expert:innen aus Industrie, Forschung und Technik aktuelle Trends, praxisnahe Lösungen und innovative Anwendungen vorstellen und diskutieren.

Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen und aktuelle Entwicklungen für die Prozessindustrie. Daher behandeln die Fachvorträge thematisch unter anderem :

  • „Die Prozessleitwarte der Zukunft im Spannungsfeld“
  • „Demografie, Digitalisierung und KI“
  • „Raman Spektroskopie: Online-Analytik zur Prozessoptimierung auf den Weg zur CO2-Neutralität“

 

und beinhalten auch praxisnahe Prozess- und Geräte-Diagnose in der Messtechnik. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit intelligenten Netzwerken, Smart Grid-Anwendungen, Ethernet-APL-Lösungen, Digitalisierung im Explosionsschutz sowie effizienter Durchfluss- und Temperaturmessung. Die Messe versteht sich als kompakte Informations- und Netzwerkplattform für Fachleute, die sich effizient über neue Technologien, Trends und konkrete Anwendungen austauschen möchten. Rund 150 Fachunternehmen – darunter zahlreiche Marktführer der Branche – präsentieren hier ihr Leistungsspektrum, innovative Geräte und Systeme sowie Engineering- und Serviceangebote und geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends der Automatisierungstechnik.

Weitere Informationen:
www.meorga.de/frankfurt

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49. Dresdner Wasserbaukolloquium

04. März 2026 um 08:00

Für Interessierte besteht bereits am 11. März die Möglichkeit, das Hubert-Engels-Labor in der Wasserbauhalle zu besichtigen.

Das Dresdner Wasserkolloquium rückt die zentralen Zukunftsfragen des Wasserbaus in den Fokus: Wie lassen sich resiliente Infrastrukturen im Zeichen von Klimawandel und Extremwetter gestalten? Wie können technische Lösungen, ökologische Anforderungen und gesellschaftliche Erwartungen sinnvoll miteinander verbunden werden? So sind die Schwerpunkte des ersten Tages unter anderem KI-Modellierung, Bergbaufolgelandschaften und naturnahe Lösungen. Der zweite Tag des Kolloquiums rückt Renaturierung, resiliente und nachhaltige Infrastrukturen und konkurrierende Gewässer und Landnutzung in den Fokus. Anmeldung zur Teilnahme und weitere Infos finden sich auf der Webseite des Wasserbaukolloquium.

Vortragsreihen aus Forschung und Praxis

So geht es in den anstehenden Vorträgen etwa um „Stärkung des regionalen Landschaftswasserhaushalts durch Kleinspeicher“  von T. Säbel und Prof. Dr.-Ing. H. Milke, bei dem Potenziale und Bewirtschaftungsstrategien für Kleinspeicher als multifunktionale Elemente wasserbaulicher Systeme beleuchtet werden. Ebenso am 12. März stellen Dr. L. K. Schneider und Dr. S. de Rijk ihre Ergebnisse zu „Integration schwimmender Photovoltaik in aquatische Systeme“ vor.

Der 13. März präsentiert unter anderem Vorträge wie „Gemeinsam Kultur erhalten und die Küste schützen: Klimaresiliente Warftverstärkungen im nordfriesischen Wattenmeer“ von Dipl.-Ing. S. Sandt und T. Weber in den Fokus oder Sanierung des Wasserhaushaltes am Beispiel des Löbauer Wassers zwischen Gröditz und Lömischau“, vorgetragen von N. Kumbruck, C. Steinert und T. Buschmann.

Darüber hinaus bieten die Fachvorträge Raum für Diskussionen zu Themen wie wechselnde Sedimentdynamiken, Sedimentmanagement und Biodiversität, die Bedeutung digitaler Werkzeuge wie digitale Zwillinge oder moderne Fernerkundungstechniken für die Planung und Monitoringprozesse sowie die Integration von Wasserbau und Energie- bzw. Landschaftsentwicklungsfragen. Die begleitende Fachausstellung ergänzt die Vortragsreihen durch Praxisbeispiele aus Industrie, Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen und Verbänden.

Weitere Infos

 

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Renexpo 2026

04. März 2026 um 08:00

Erstmals stehen nun auch neue Themenfelder wie die intelligente Vernetzung erneuerbarer Energiesysteme, innovative Speichertechnologien und weitere zukunftsweisende Technologien im Mittelpunkt. So wird die Fachmesse eine Plattform zur Interkation und Kooperation mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politischen Entscheidungsträger:innen, die aktiv an einer nachhaltig vernetzten Energieversorgung arbeiten und praxisnahe Lösungen ermitteln.

Erweiterung der Fachvorträge

Zu den thematischen Schwerpunkten zählen unter anderem neben Wasserkraft nun auch Photovoltaik, Windkraft, Speicherlösungen sowie die systemische Integration und Vernetzung erneuerbarer Energien. Auch im diesjährigen Programm spielen aber natürlich auch thematisch passende Fachvorträge, Diskussionen und Formate zur Wissensvermittlung eine zentrale Rolle: Auf der Renexpo-Forum-Bühne wird am 19. März 2026 die Renexpo mit einem Energy Talk zum Thema „Zusammenarbeit erneuerbarer Energien – Speicherlösungen als Schlüssel für Versorgungssicherheit“ eröffnet. Darauf folgen diverse Fachvorträge zu aktuellen Fragestellungen und Innovationen, etwa zur Nutzung thermischer Wasserkraft als erneuerbare Wärmequelle, zum Neubau und zur technischen Optimierung von Wasserkraftprojekten oder zu neuen Schmierstoff- und Beschichtungslösungen für Turbinentechnik. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit modernen Mess- und Regeltechniken, der effizienten Vermarktung von Wasserkraft- und Batteriespeicheranlagen im Verbund mit Photovoltaik oder Windkraft sowie mit Chancen und Herausforderungen unterschiedlicher Speichertechnologien und ihrer Rolle in integrierten Energiesystemen.

Zudem bietet das begleitende vgbe & VÖU Expert Event während der Renexpo eine weiterführende Fachkonferenz zu Fragen der Fluss- und Ökosystemdynamik, zum Management natürlicher Ressourcen sowie zu technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Wasser- und Energiesysteme. Die Fachkonferenz ist eingebettet in das Messegeschehen und richtet sich an Praktiker:innen, Forschende und Entscheidungsträger:innen, die gemeinsam praxisnahe Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft erarbeiten.

Weitere Informationen sowie Tickets sind auf der Webseite der Renexpo erhältlich.

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Erfolgreiche Premiere für die IFAT Saudi Arabia

11. Februar 2026 um 08:05

Mit mehr als 450 Ausstellern aus über 35 Ländern und knapp 20.000 Fachbesuchern war die IFAT Saudi Arabia die größte IFAT-Erstveranstaltung weltweit.

Ihre Premiere hat genau in einer Zeit stattgefunden, in der das Königreich die Umsetzung der Ziele der Vision 2030 in den Bereichen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft vorantreibt. Große internationale Delegationen aus Ägypten, Frankreich, Deutschland, Indien, Jordanien, der Türkei, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern unterstrichen die Relevanz der IFAT Saudi Arabia als regionale Plattform mit globaler Reichweite.

Umgesetzt wurde die Messe von dmg events und der Messe München im Rahmen einer strategischen Partnerschaft. Auf diese Weise entstand mit der IFAT Saudi Arabia eine umfassende Plattform für Wasser- und Umwelttechnologien, die regionale Herausforderungen mit internationalem Know-how verknüpft und den fachlichen Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht. Das Nationale Zentrum für Abfallwirtschaft (MWAN) fungierte als Gründungs- und strategischer Partner der Veranstaltung.

Internationale Beteiligung stärkt strategische Positionierung

Die internationale Bedeutung der Messe wurde durch die Teilnahme von Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klima, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, unterstrichen.

Er sagte: „Die IFAT Saudi Arabia zeigt eindrucksvoll, wie internationale Zusammenarbeit konkrete Lösungen für globale Umweltfragen hervorbringen kann. Gerade in den Bereichen Wasser, Abfall und Kreislaufwirtschaft brauchen wir diesen Austausch, um nachhaltigen Fortschritt weltweit voranzubringen.“

Ministerielle Schirmherrschaft spiegelt nationale Ausrichtung wider

Unter der Schirmherrschaft Seiner Exzellenz Eng. Abdulrahman bin Abdulmohsen AlFadley, Minister Saudi Arabiens für Umwelt, Wasser und Landwirtschaft, vermittelte die IFAT Saudi Arabia eine klare Botschaft, die das Engagement des Königreichs für die Beschleunigung technologischer Innovationen, die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und die Förderung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Einklang mit der Vision 2030 widerspiegelt.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Ein besonderes Highlight der IFAT Saudi Arabia war der IFAT Saudi Arabia Summit. Das Event brachte hochrangige Entscheidungsträger aus Ministerien, Behörden, Regulierungsinstitutionen, von Investorenseite sowie führende Vertreter der Industrie zusammen, um die strategische Weiterentwicklung der saudi-arabischen Abfall- und Wassersektoren zu diskutieren. Ergänzt wurde der Summit durch ein kuratiertes Konferenzprogramm über alle drei Messetage hinweg, das aktuelle Fragestellungen aufgriff und den intensiven Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Fachwelt förderte.

Deutsche Aussteller ziehen positive Messebilanz

Positiv fiel auch das Fazit der deutschen Aussteller aus. Sie berichteten von qualitativ hochwertigen Gesprächen, großem Interesse an deutschen Umwelttechnologien und konkreten Projektansätzen – insbesondere in den Bereichen Wasseraufbereitung, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Die IFAT Saudi Arabia wurde als gute Plattform wahrgenommen, um bestehende Geschäftsbeziehungen zu vertiefen und neue Partnerschaften im saudischen Markt aufzubauen.

Die nächste IFAT Saudi Arabia findet vom 18. bis 20. Januar 2027 in Riad statt.


Quelle: Messe München GmbH

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Wer wird die erste „Wetland City“ Deutschlands?

05. Februar 2026 um 07:00

Am 2. Februar wird jedes Jahr der „Welttag der Feuchtgebiete“ (World Wetlands Day) gefeiert. Im Rahmen des Projekts „Chancen und Perspektiven für Feuchtgebiete“ setzt sich der Gobal Nature Fund (GNF) für den Schutz, den Erhalt und eine nachhaltige Nutzung dieser wertvollen Ökosysteme ein. Der GNF leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der internationalen Ramsar-Konvention zum Schutz der Feuchtgebiete und ruft deutsche Städte dazu auf, sich für die internationale Akkreditierung „Wetland City“ zu bewerben.

Großer Handlungsbedarf

Feuchtgebiete sind weit mehr als nur „nasse Flächen“. Sie sind die effektivsten Kohlenstoffspeicher der Erde, schützen uns vor Hochwasser und kühlen unsere überhitzten Städte. Aber sie sind stark bedroht. Der Schutz bestehender Moore und die Renaturierung von Flussauen sind deshalb wichtige Maßnahmen für unsere Sicherheit und zukünftige Lebensqualität.

Um den Verlust der Feuchtgebiete zu stoppen, ist ein Umdenken in Politik und Gesellschaft notwendig. In der Planung müssen Investitionen in natürliche Lösungen (Nature-based Solutions) berücksichtigt werden. Mit dem entsprechenden politischen Willen kann so das Fundament für den notwendigen Umbau zu sogenannten Schwammstädten geschaffen werden – weg von der schnellen Ableitung von Wasser hin zu einem intelligenten Wassermanagement.

Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten

Aber auch jeder Einzelne kann im Alltag einen Beitrag leisten. Der Schutz beginnt im Kleinen:

  • durch den Verzicht auf Torfprodukte im Garten,
  • die Unterstützung lokaler Naturschutzinitiativen oder
  • ein nachhaltigeres Konsumverhalten.

Wer naturnah gärtnert, regionale Produkte wählt und seinen CO₂-Fußabdruck senkt, hilft mit, den Druck auf wertvolle Feuchtgebiete weltweit zu reduzieren.

Wetland Cities: Städte der Zukunft

Bis 2050 werden schätzungsweise 70 % der Weltbevölkerung in Städten leben. Urbane Feuchtgebiete sind der Schlüssel für ein gesundes Stadtklima. Das „Wetland City Accreditation Programme“ der Ramsar-Konvention zeichnet seit 2015 Städte aus, die Vorbilder im Schutz ihrer urbanen Blau-Grün-Strukturen sind. Weltweit tragen bereits 74 Städte in 27 Ländern diesen Titel – darunter europäische Städte wie Genf oder Poznań. Auch wenn es in Deutschland aktuell noch keine akkreditierte Wetland City gibt, wird aktiv daran gearbeitet, diesen Status für erste Städte zu erreichen.

Städte und Gemeinden können sich für das Programm bewerben, wenn sie in unmittelbarer Nähe zu wertvollen Feuchtgebieten liegen, diese aktiv schützen oder wiederherstellen und die Bevölkerung aktiv in diese Maßnahmen einbinden. Der Titel „Wetland City“ ist weit mehr als eine bloße Auszeichnung. Er steht für eine Stadtentwicklung, die Klimaresilienz mit hoher Lebensqualität und wirtschaftlicher Attraktivität verbindet.


Für eine Beratung zwecks Akkreditierung stehen Udo Gattenlöhner (Geschäftsführer, E-Mail: gattenloehner@globalnature.org) und Katja Weickmann (Projektmanagerin Living Lakes, Tel: +49 30 2400 867 34, E-Mail: weickmann@globalnature.org) gerne zur Verfügung.


Quelle: Global Nature Fund (GNF)

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KI-Tag in der Wasserwirtschaft

04. Februar 2026 um 11:41

Künstliche Intelligenz zählt – neben der Nachhaltigkeit – zu den zentralen Treibern des gesellschaftlichen Wandels. Kaum eine andere Technologie prägt die digitale Transformation so nachhaltig wie sie – auch und gerade in der Wasserwirtschaft.Mit einer Kombination aus praxisnahen Fachvorträgen, einem interaktiven Workshop und einer begleitenden Fachausstellung wird beim KI-Tag in der Wasserwirtschaft am 19. Feburar 2026 in Marl Raum für Vernetzung, Austausch und Orientierung. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen rund um Digitalisierung und KI gemeinsam zu diskutieren, einzuordnen und Impulse für die Praxis zu setzen.

Zentrale Fragestellungen der Veranstaltung sind:

  • Welche KI-Lösungen gibt es in der Wasserwirtschaft?
  • Wo sind KI-gestützte Lösungen sinnvoll und verbessern die tägliche Arbeit?
  • Was braucht die Wasserwirtschaft um KI-Lösungen gewinnbringend einzusetzen?
  • Welche Erfahrungen und Best Practice Beispiele gibt es?

Einblick ins Programm

Fachvorträge

Digitale Zwillinge zur Optimierung der Betriebsführung von Klärwerken am Beispiel der StEB Köln
Dipl.-Ing. Heinz Brandenburg, StEB Köln, Köln

Neuronale Netze im Abwasser – Einsatz von KNN auf der Kläranlage Trier
Marius Barbian, SWT-AöR, Trier

Künstliche Intelligenz zur Zustandskodierung von Kanälen und Schächten als Grundlage datenbasierter Instandhaltung
Stephanie Kirstgen, M.Sc., Pallon AG, Zürich

Dokumente besser zugänglich machen – Muss es immer ein Chatbot sein?
Thorsten Honroth, Fraunhofer IESE, Kaiserslautern

>> Zum kompletten Programm

Workshops

1. Branchenstandard KI-Kompetenz für die Wasserwirtschaft?

Die zunehmende Verfügbarkeit und Verbreitung von KI-Tools geht mit einer wachsenden Anwendung in der Wasserwirtschaft einher (Taormina 2024). Gleichzeitig ergibt sich aus der EU KI-Verordnung die
Verpflichtung, einer ausreichende KI-Kompetenz bei Mitarbeitenden sicherzustellen. Umfang und Rahmen dieser KI-Kompetenz sind bisher nicht einheitlich geregelt, was zu einer heterogenen Handhabung in der Praxis führen kann.

Insbesondere bei kleineren Unternehmen oder Betreibern kann diese Anforderung zu Unsicherheiten hinsichtlich Umfang, Tiefe und erforderlichen Nachweisen führen. In anderen Bereichen, etwa im Bildungssektor, sind auf internationaler Ebene erste standardisierte KI-Kompetenzrahmen verfügbar. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob ein KI-Kompetenzrahmen auch für die Wasserwirtschaft einen Mehrwert bieten kann.

Dieser Fragestellung widmet sich der vorgeschlagene Workshop. Gemeinsam mit den Teilnehmenden sollen die Potenziale und Grenzen eines branchenbezogenen KI-Kompetenzstandards für die
Wasserwirtschaft diskutiert werden. Diese Diskussion erfolgt unter Berücksichtigung der Heterogenität der Akteure und der tatsächlich verwendeten KI-Tools.

2. Dateninfrastruktur, die Basis für KI-Anwendungen und wie KI-gestützte Hochwasser- und Starkregenprognosen entstehen

Der erste Teil des Workshops behandelt die Frage: Wie gelingt KI in der Wasserwirtschaft sinnvoll und sicher? Zentrale Fragen werden im Impulsvortrag beantwortet:

  • Warum scheitert KI hier oft und welches Potenzial bleibt ungenutzt?
  • Wie schafft man einen KI-fähigen, sicheren Datenstrom direkt ab der Anlage?
  • Wie verarbeiten wir Daten von der projektierbaren Anlagenlogik zu KI-tauglichen Modellen, und welchen konkreten Mehrwert bringt das für Betreiber und KMUs?
  • Welche Vorteile hat eine Infrastruktur, die als KI-Enabler fungiert

Der zweite Teil des Workshops bietet einen Einblick in die KI-gestützte Hochwasser- und Starkregenprognose und damit verbunden die Möglichkeit einer frühzeitigen Risikoerkennung und somit schnelleren Entscheidungsfindung. Es ist dadurch möglich, präzisere, lokal angepasste Vorhersagen zu liefern und Notfallressourcen gezielt dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden. Skalierbarkeit und Automatisierung senken Kosten, während die Kommunikation mit der Öffentlichkeit verbessert wird und Informationen gezielt an gefährdete Bevölkerungsgruppen weitergegeben werden können.

Zur Veranstaltung

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7. Fachtagung Weseler Wasser Wissen 2026

11. Februar 2026 um 14:00

Souverän und mit viel Gespür für die Themen führte Moderator Markus Engelberg, Technischer Leiter der PLASSON GmbH, durch den Veranstaltungstag. Er verband die einzelnen Vorträge miteinander, griff Fragen aus dem Auditorium auf und sorgte für einen lebendigen Dialog zwischen Referenten und Teilnehmenden.

Die Vorträge: Klimawandel, Digitalisierung, Fachkräfte u.v.m.

Im Eröffnungsvortrag stellte Dr. Arnt Baer (Gelsenwasser AG) die zunehmenden Herausforderungen der Wasserversorgung im Zeichen des Klimawandels dar. Er zeigte auf, wie Trockenperioden, Starkregenereignisse und steigende Temperaturen die Infrastruktur belasten. Gleichzeitig machte er deutlich, dass gezielte Investitionen und vorausschauende Planung die Versorgungssicherheit auch künftig gewährleisten können.

Prof. Dr. Mark Oelmann (Hochschule Ruhr-West) widmete sich dem Thema Datenqualität in der Wasserwirtschaft. Er erläuterte anschaulich, warum verlässliche Daten die Grundlage für effiziente Betriebsprozesse und fundierte Entscheidungen sind. Anhand praxisnaher Beispiele zeigte er, wie Unternehmen ihre Daten systematisch prüfen und verbessern können. Digitalisierung sei kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für mehr Transparenz und Sicherheit.

Einen lokalen Impuls setzte Martin Christoph (Städtische Bäder Wesel GmbH) mit seinem Rückblick auf „200 Tage RheinBad Wesel“. Er berichtete über Erfahrungen aus den ersten Betriebsmonaten und die besondere Bedeutung des Bades für Freizeit, Gesundheit und Lebensqualität in der Region. Auch der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und Energie spielte dabei eine zentrale Rolle.

Mit Blick auf den Fachkräftenachwuchs stellte Jürgen Krieger (Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW) moderne Ausbildungswege im Rohrleitungsbau vor. Er zeigte, wie sich das Berufsbild weiterentwickelt hat und welche Chancen es für junge Menschen bietet. Praxisnahe Ausbildung und gute Betreuung seien entscheidend, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Einen historischen, zugleich hochaktuellen Blick bot Dr. Frank Hülshorst (Sachverständiger Dr. Hülshorst) mit seinem Vortrag zur Geschichte der Trinkwasserdesinfektion. Er zeichnete die Entwicklung vom Einsatz von Chlor bis zu heutigen Verfahren nach. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Desinfektion für die Gesundheitssicherheit ist und bleibt – gestern wie heute.

Aus Sicht der Verwaltung beleuchtete Odulf Weiß (Stadt Köln) Planung, Bau, Betrieb und Überwachung von Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum. Er machte deutlich, welche rechtlichen und hygienischen Anforderungen dabei zu beachten sind. Gleichzeitig zeigte er auf, wie Trinkwasserbrunnen zur öffentlichen Daseinsvorsorge beitragen und von der Bevölkerung gut angenommen werden können, wenn Planung und Betrieb stimmen.

Wasser nachhaltig schützen

Die 7. Fachtagung „Weseler Wasser Wissen“ machte eindrucksvoll deutlich, so Sandro Eller-Vainicher, Geschäftsführer der PLASSON GmbH, das Wasser keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels ist es auch künftig von großer Bedeutung, hinter diese vermeintliche Selbstverständlichkeit zu blicken, um unser kostbarstes Gut Wasser nachhaltig zu schützen.

Rainer Hegmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Wesel GmbH, hob hervor, dass sich die Wasserbranche auch in Zukunft intensiv mit übergreifenden Themen wie der Digitalisierung und der Sicherung von Fachkräften auseinandersetzen müsse, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Abschließend betonte Tim Pöpperling der m. hübers GmbH, wie wichtig der offene Austausch und das Teilen von Wissen rund um das Thema Wasser seien – ebenso wie die damit verbundene Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt.

Die drei Organisatoren kündigten an, den erfolgreichen Dialog des „Weseler Wasser Wissens“ fortzuführen und im Jahr 2028 zur 8. Fachtagung erneut einzuladen.


Quelle: Plasson

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Jubiläum: 30. FH-DGGV-Tagung zu Grundwasser und Wassersicherheit

04. Februar 2026 um 07:00

Grundwasser ist die Grundlage für weite Teile unserer öffentlichen Wasserversorgung. Es speist Bäche und Flüsse und erhält wichtige Ökosysteme wie Feuchtgebiete und Moore. Doch die großflächigen Dürren der vergangenen Jahre haben die nachhaltige Verfügbarkeit von Grundwasser in Deutschland für all diese Funktionen zunehmend in Frage gestellt. Auch die Auswirkungen des Klimawandels, vor allem die zunehmende Häufigkeit von Extremen, stellen uns vor große Herausforderungen. Zum einen betrifft dies unsere Wissensbasis: Wie viel Grundwasser in welcher Qualität steht momentan und zukünftig regional und überregional für verschiedene Nutzungen zur Verfügung? Zum anderen geht es um die nachhaltige Nutzung unserer Wasserressourcen: Wie verändern sich die Wasserbedarfe verschiedener Nutzer im Zuge des Klima- und des demografischen Wandels? Und wie kann unsere Wasserversorgung Extremphasen wie Dürren sicher überbrücken?

Interaktionen in der Tiefe

Dazu gesellen sich weitere Herausforderungen: Wie verändern sich Grundwassertemperatur und damit auch geochemische Prozesse im Untergrund? Welche neuen und alten, persistenten Schadstoffe fordern die Wasserversorgung heraus?  Weiterhin drängend ist die Frage nach der Interaktion weiterer Anforderungen an den Untergrund. Wie zum Beispiel wie die Endlagerung radioaktiver Abfälle, Gasspeicherung oder thermische Nutzung mit unseren Grundwasserressourcen interagieren.

Um sich über die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich Grundwasser und Wasserhaushalt auszutauschen, bringt die FH-DGGV-Tagung in Leipzig Fachleute aus Forschung, Behörden, Unternehmen und Verbänden zusammen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserversorgung.

Das umfangreiche Vortrags- und Posterprogramm wird ergänzt durch eine Fachausstellung, Fortbildungen und Workshops, Exkursionen, Netzwerkveranstaltungen und das „Forum Junge Hydrogeologie“ als eigenes Format für Studierende und Promovierende. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ organisiert und durchgeführt.


Kontakt
FH-DGGV-Geschäftsstelle
Dr. Maike Rüsgen
tagung2026@fh-dggv.de


Quelle und weitere Informationen: FH-DGGV Webseite

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E-world 2026 fördert junge Talente mit dem Career Day

02. Februar 2026 um 11:47

Die Energiebranche unterliegt ständigem Wandel und so verändern sich auch Berufsbilder und Qualifikationsanforderungen, während sich der Fachkräftemangel weiter verschärft. Das Gelingen der Energiewende hängt daher maßgeblich von der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte ab. Mit dem Career Day schafft die E-world eine Plattform, auf der Nachwuchskräfte sich gezielt über die Energiebranche informieren, Karriereperspektive kennenlernen und frühzeitig persönliche Kontakte aufbauen können.

Change Forum: Vielfältiges Programm mit Praxisbezug

Die Agenda des Tages ist vielseitig und praxisnah. Expertinnen und Experten teilen in Fachvorträgen und Panels ihr Wissen rund um Karriere, Trends und Herausforderungen der Energiebranche. Den Auftakt macht um 10:45 Uhr der Impulsvortrag „Vorstellungsgespräche in Zeiten von ChatGPT – Wie gelingt meine strukturierte Vorbereitung?“.
Um 11:15 Uhr folgt die Podiumsdiskussion „Your Future With Energy: Discover Exciting Ways Into the Energy Industry“, bei der Personalverantwortliche mehrerer Unternehmen Einblicke in ihre Tätigkeiten geben, Karrierewege vorstellen und Fragen der Teilnehmenden rund um den Berufseinstieg beantworten.

Ein besonderes Highlight ist das beliebte Format „CEO meets Student“, bei dem junge Talente auf Führungskräfte der Branche treffen. Mit dabei sind Kristina Haverkamp von der dena, Thomas Mehrer von den Siegener Versorgungsbetrieben und Jürgen Heidak von CURSOR.
Insights zum Berufseinstieg liefert der Vortrag „Energiewirtschaft im Wandel – Wo entstehen die neuen Jobs?“ um 12:30 Uhr. Er zeigt auf, wie sich Berufsbilder verändern und welche neuen Karriereoptionen durch die Transformation der Branche entstehen.

Interaktive Formate und Einblicke in Berufsalltag

Der Career Day bietet den Teilnehmenden zahlreiche weitere Möglichkeiten für den persönlichen Austausch und das Netzwerken. Young Professionals berichten aus ihrem Berufsalltag und geben authentische Einblicke in ihre Karrierewege. Die Career-Day-App lotst die jungen Talente auf einer interaktiven Rallye durch die Messehallen. Zahlreiche Aussteller bieten interaktive Challenges an, die die Vielfalt der Branche erlebbar machen. Mit dabei sind unter anderem führende Netzbetreiber, Energieunternehmen, Beratungen und Technologieanbieter wie Amprion, Trianel, MVV, Uniper, E.ON und ista. Sie alle nutzen den Career Day, um mit potenziellen Nachwuchskräften in Kontakt zu treten und die Vielfalt der Karrieremöglichkeiten in der Energiewirtschaft aufzuzeigen.

Studierende sowie Schülerinnen und Schüler erhalten an diesem Tag kostenfreien Eintritt.


Anmeldungen und weitere Infos hier

Anmeldung für Schulklassen


Quelle: E-world energy & water

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GFFA: Herausforderungen effizienter Wassernutzung in der Landwirtschaft

29. Januar 2026 um 08:38

Wasser ist Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und den Menschen. Vor allem in Zeiten des Klimawandels ist die effiziente Nutzung des Wassers von großer Bedeutung, um die Lebensmittelproduktion auch in zunehmend trockenen Regionen sicherzustellen. Die internationalen Podiumsgäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten darüber, wie eine nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft entwickelt und ausgebaut werden kann.

In der Eröffnungsrede des Fachpodiums unterstrich Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), die Bedeutung von Wasser als Bestandteil allen Wirtschaftens.

Bewässerung von landwirtschaftlich genutzten Feldern ist in Betrachtung der Klima eine Herausforderung. (Quelle: Adobe Stock/Volodymyr)

IAMO-Wissenschaftler Nodir Djanibekov wies in seinem Vortrag auf die unterschiedliche Verfügbarkeit von Wasser in verschiedenen Ländern Zentralasiens und Europas hin. Die Wassermenge entscheide darüber, welche landwirtschaftlichen Kulturen in welchem Umfang angebaut werden können. Er merkte an, dass allen Landwirt:innen ein Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und Investitionen in digitale Technologien ermöglicht werden solle. So könne die die Wassernutzungseffizienz in der Landwirtschaft verbessert werden.

Herausforderungen in der Ukraine

Im Bereich des Wassermanagements, moderner Bewässerungsanlagen und KI-basierter Technologien blickt die Ukraine bereits auf besondere Erfolge zurück, erklärte Vizeminister Taras Vysotskyi, Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine. Vor dem Hintergrund, in den nächsten Jahren der Europäischen Union beitreten zu wollen, setze sich das Land vor allem mit Anpassungen der ukrainischen Agrarwirtschaft an die europäischen Standards auseinander. Durch die aktuellen Kriegsgeschehnisse bestehen jedoch noch große Herausforderungen – insbesondere im Bereich landwirtschaftlicher Fachkräfte, eingeschränkter Exportwege, zerstörter Produktionsstätten und finanzieller Mittel in der Landwirtschaft.

Auch Überfluss kann schädlich sein

Der stellvertretende Agrarminister der Republik Kasachstan, Azat Sultanov, erläuterte, dass der Einsatz wassersparender Technologien ein zentrales Ziel in der Landwirtschaft Kasachstans sei. An der Zusammenarbeit mit ausländischen Institutionen und Unternehmen zu intelligenten Bewässerungssystemen für eine nachhaltige Landwirtschaft sei die Regierung sehr interessiert. Daher unterstütze sie dies bereits intensiv mit staatlichen Förderungen und Krediten.

Der Landwirt Torben Reelfs, Inhaber von BIORENA in der Ukraine, berichtete, dass nicht nur der Wassermangel, sondern auch der Überfluss an Wasser zu größeren Ernteausfällen führen könne. Bei der Entwicklung und dem Einsatz neuer Technologien müsse vor allem die Ungleichverteilung von Niederschlägen berücksichtigt und koordiniert werden. Neben Bewässerungsanlagen ginge es somit auch um den Ausbau von Entwässerungsgräben in besonders wasserreichen Regionen.

Resilienz und modernes Wassermanagement sind der Schlüssel

Mit der Frage nach einer optimalen Bodennutzung in der Landwirtschaft beschäftigt sich Niels Grabbert, CEO und Gründer des Unternehmens Stenon GmbH. Er merkte an, dass die Zusammensetzung und Gegebenheiten des Bodens einen wesentlichen Einfluss darauf haben, wie viel Wasser im Boden gespeichert werden kann. Resiliente Echtzeit-Bodendaten helfen Landwirt:innen dabei, richtige Entscheidungen zur Bewässerung und Düngung des Bodens zu treffen. Dies kann die Bodenqualität verbessern und somit höhere Ernten generieren sowie Betriebskosten senken.

Die Podiumsteilnehmenden und der Moderator Dirk Stratmann, Ländersprecher Ukraine/Zentralasien bei der German Agribusiness Alliance (GAA), waren sich einig, dass der Einsatz und die Weiterentwicklung eines modernen Wassermanagements und wassereffizienter Agrartechnologien eine entscheidende Bedeutung haben. Diese haben einen großen Einfluss, um die Nahrungsmittelproduktion und damit die Ernährungssicherheit für nachfolgende Generationen in Osteuropa und Zentralasien sicherzustellen.

Gut zu wissen

Über das GFFA

Das 18. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) fand vom 14. bis 17. Januar 2026 unter dem Titel „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft“ in Berlin statt. Das GFFA ist eine internationale Konferenz zu agrar- und ernährungspolitischen Fragen. Es wurde vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in Kooperation mit der Messe Berlin GmbH veranstaltet.

Über die German Agribusiness Alliance (GAA)

Die German Agribusiness Alliance (GAA) ist eine Initiative führender Verbände und Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Sie dient als Plattform für den Austausch und die Bündelung wirtschaftlicher Interessen bei der Zusammenarbeit mit Transformations-, Schwellen- und Entwicklungsländern (Partnerländer) im Agrar- und Ernährungssektor. Bekannt wurde sie vor allem unter ihrer langjährigen deutschsprachigen Bezeichnung „Arbeitsgruppe Agrarwirtschaft“. Weitere Informationen: https://www.german-agribusiness-alliance.de

Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Originalpublikation:

https://www.iamo.de/presse/pressemitteilungen/artikel/podiumsgaeste-des-gffa-dis…

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