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Heute — 27. Mai 2026Haupt-Feeds

Mit dem Rad zum Fußballstadion

Zum Fußballspiel ohne viel Gedöns, aufs Konzert mit leichtem Gepäck, easy Anreise zum Messe-Event statt Stunden im Stau. Das ist das, was das Team der FahrradGarderobe verspricht. 🎙️

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Neuroplastizität: Yoga formt auch das Gehirn

Yoga hinterlässt Spuren im Gehirn. Auf bestimmte Areale wirkt sich ein regelmäßiges Training offenbar besonders stark aus.

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Was treibt den RB Leipzig um, wenn es um Nachhaltigkeit geht?

Was treibt die Menschen hinter dem Fußballclub um, wenn es um Nachhaltigkeit geht? Wie schaut der Verein auf die An- und Abreise von Fans? Welche Ideen gibt es für Klimaschutz? 🎙️

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Zyklus-Flow als Mama: Wie Selbstfürsorge hilft

Viele Frauen merken erst nach Schwangerschaft und Geburt, wie stark ihr Zyklus ihren Alltag, ihre Gefühle und ihre Energie beeinflusst — das kann das Leben mit Kindern zusätzlich herausfordernd machen. Warum sprechen wir eigentlich so selten darüber? 🎙️

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Daten-Power: Die Zukunft der Pollenvorhersage

Rund 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden unter Heuschnupfen, doch aktuelle Vorhersagen sind oft zu ungenau für den Alltag. Das Projekt PollenNet erfasst nun mithilfe von Citizen Science und KI den Pollenflug lokal. So soll ein neues Warnsystem für Allergiker entstehen. 🎙️

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Skyrmionen und Spintronik: Rechnen wir bald mit Skyrmionen statt Elektronen?

Die magnetischen »Wirbel‑Bits« sind klein, robust und bewegen sich durch wenig Strom. Das verspricht kompakte, energieärmere Speicher und neue Rechenkonzepte.

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Was macht eine Umweltrechtsklinik?

»Roots« ist eine Anlaufstelle für alle, die eine konkrete Rechtsberatung zum Thema Umweltrecht brauchen. Warum es Einrichtungen wie diese braucht, das erfahren Sie in dieser Folge. 🎙️

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Muttersein und Spiritualität: Was passiert da mit mir?

Viele Frauen spüren spätestens in der Schwangerschaft eine Art innere Stimme, eine besondere Intuition. Wie kann Spiritualität den Alltag von Müttern verbessern? Und passiert da überhaupt? 🎙️

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Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

23. Juni 2025 um 12:46
Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

Energieeffizienter Infektionsschutz für Innenräume

Wie lassen sich Infektionsschutzmaßnahmen in Innenräumen wirksam gestalten – ohne den Energieverbrauch unnötig zu erhöhen? Im Forschungsprojekt „MinInfekt“ wurden praxistaugliche Handlungsempfehlungen entwickelt, die zeigen, wie eine gute Raumluftqualität erhalten und zugleich Energie effizient eingesetzt werden kann. Die Ergebnisse bieten eine fundierte Grundlage für eine integrierte Planung und Nutzung von Räumen, in denen Gesundheitsschutz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.

Abbildung 1: Energieeffizienter Infektionsschutz soll sichergestellt werden.

Energieeffizienter Infektionsschutz: Wie geht das zusammen?

Viele Maßnahmen zur Infektionsprävention in Gebäuden verursachen zusätzlichen Energiebedarf – etwa durch den Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen, Luftreinigern oder durch häufiges Lüften im Winter. Gerade in energetisch sanierten oder modernen, luftdichten Gebäuden wird das bewusste Lüften zur Herausforderung. Ziel des Forschungsprojekts „MinInfekt“ war es daher, technische Strategien zu entwickeln und zu bewerten, die sowohl eine Reduktion des Infektionsrisikos durch Aerosole als auch einen effizienten Energieeinsatz ermöglichen. Dies ist besonders relevant für Einrichtungen mit hoher Personendichte und sensiblem Nutzungskontext, etwa Schulen, Pflegeeinrichtungen oder medizinische Versorgungszentren.

 

Bewertungsansatz: Welche Kriterien zählen?

Zur systematischen Bewertung der Maßnahmen wurden verschiedene Lüftungssysteme – natürlich, mechanisch und hybrid – unter realitätsnahen Bedingungen betrachtet. Bewertet wurden insbesondere:

  • CO₂-Konzentration
  • Expositionszeit gegenüber potenziell infektiösen Partikeln
  • lufthygienische Wirksamkeit (Verdünnung, Abtransport)

Die Simulationen und Messungen orientierten sich an praxisnahen Raumszenarien und verdeutlichen, wie stark das Infektionsrisiko mit den eingesetzten Lüftungsstrategien variiert. Ein zentrales Ziel war es, Handlungsempfehlungen für typische Raumtypen und Nutzungsszenarien (z. B. Unterrichtsraum, Wartebereich, Pflegeeinrichtung) abzuleiten, die sich sowohl technisch als auch organisatorisch umsetzen lassen.

 

 

Abbildung 2: Das Optimum zwischen Energieeinsatz und Infektionsschutz muss gefunden werden.

Empfehlungen im Überblick

Das Ergebnis ist eine strukturierte Sammlung konkreter Empfehlungen:

  • Generelle Empfehlungen: z. B. CO₂-Konzentration möglichst unter 1000 ppm halten; bei erhöhtem Infektionsgeschehen < 800 ppm
  • Außenluftzufuhr: möglichst gleichmäßig und aufenthaltsnah einbringen
  • Lüftungswirksamkeit: Vermeidung von Kurzschlüssen, Berücksichtigung der Aufenthaltszone
  • Energetische Aspekte: Einsatz effizienter Wärmerückgewinnung, Bedarfslüftung statt Dauerbetrieb
  • Monitoring: Einsatz von CO₂-Sensoren zur Steuerung und Erfolgskontrolle

Diese Empfehlungen richten sich an Verantwortliche für Planung, Betrieb und Ausstattung von Innenräumen in unterschiedlichen Nutzungskontexten.

 

Fazit und Ausblick

Die Studie zeigt: Infektionsschutz und Energieeffizienz müssen kein Widerspruch sein. Entscheidend ist eine differenzierte Planung, die Lufthygiene, Nutzerverhalten und energetische Zielwerte gemeinsam denkt. Durch eine Kombination aus technischer Ausstattung, angepasstem Nutzerverhalten und kontinuierlicher Überprüfung der Luftqualität lassen sich belastbare Konzepte entwickeln, die auch bei zukünftigen Herausforderungen tragfähig sind. Die Studie zeigt: Infektionsschutz und Energieeffizienz müssen kein Widerspruch sein. Entscheidend ist eine differenzierte Planung, die Lufthygiene, Nutzerverhalten und energetische Zielwerte gemeinsam denkt. Durch eine Kombination aus technischer Ausstattung, angepasstem Nutzerverhalten und kontinuierlicher Überprüfung der Luftqualität lassen sich belastbare Konzepte entwickeln, die auch bei zukünftigen Herausforderungen tragfähig sind.

Die Ergebnisse können als Grundlage für weitere Projekte, Richtlinien oder Planungsprozesse genutzt werden – insbesondere mit Blick auf aktuelle Fragestellungen wie Empfehlungen zum Krankenhausbau, zu Büro- und Verwaltungsgebäuden oder zur Kohortierung.

Weitere Infos und Download der ausführlichen Empfehlungen:
Energieeffizienter Infektionsschutz – Handlungsempfehlungen aus MinInfekt

Abbildung 3: Kurzschlussströmung

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