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16.09.2026 | H 14/2026 | Hafentage 2026 - Aufgaben des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) im Infektions- und Gesundheitsschutz im Hafen und auf Schiffen

Die Veranstaltung greift die verschiedenen Themen des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) auf. Ziel der Veranstaltung ist es, die Aufgaben des Infektions- und Gesundheitsschutzes im Hafen und auf Schiffen kennenzulernen bzw. neue Erkenntnisse zu erhalten. Die Veranstaltung findet an 3 Tagen in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops statt, in denen die Teilnehmenden ihr Wissen intensivieren und Praxiserfahrungen teilen. Die gemeinsame Zeit vor Ort beinhaltet auch Zeit für Austausch und Vernetzung.

Letzte Änderung: 07.07.2026

02.09.2026 | H 11(4)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: TBC bei Kindern aus Sicht des ÖGD

Tuberkulose im Kindesalter stellt besondere Anforderungen an Diagnostik, Kontaktpersonenmanagement und Prävention. Die Fortbildung bietet praxisrelevantes Wissen für den ÖGD im Umgang mit pädiatrischen TBC-Fällen, inklusive rechtlicher Grundlagen und Schutzmaßnahmen.

Letzte Änderung: 06.07.2026

07.07.2026 | H 11(2)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: Resistenzstatistiken

Antibiotikaresistenzen stellen eine wachsende Bedrohung dar. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden, Resistenzstatistiken richtig zu lesen, zu interpretieren und für den ÖGD-praktischen Einsatz – etwa bei Surveillance, Beratung und Maßnahmenplanung – nutzbar zu machen.

Letzte Änderung: 23.06.2026

Zecken überall: Warum der Schutz vor FSME und Borreliose nicht nur in Risikogebieten wichtig ist

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit informiert über Risiken, neue FSME-Gebiete und wirksamen Zeckenschutz

Köln, 09. April 2026. Mit steigenden Temperaturen zieht es viele Menschen wieder nach draußen – in Parks, Wälder oder in den Urlaub. Damit beginnt auch die Zeckensaison. Zeckenstiche sind nicht nur lästig, sie können auch Krankheiten übertragen. Dazu gehören auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Virusinfektion, sowie die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Erkrankung.

Warum ist FSME so gefährlich?
FSME wird durch Viren verursacht und kann schwere Krankheitsverläufe auslösen – etwa Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute oder des Rückenmarks. Eine gezielte Behandlung gegen das Virus gibt es nicht, eine Impfung kann schützen.

Wer sollte sich gegen FSME impfen lassen?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung allen Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten und Zeckenstichen ausgesetzt sein können. Dazu zählen auch Menschen, die beruflich gefährdet sind, zum Beispiel in der Forst- und Landwirtschaft oder im Labor. Auch für Reisende in FSME-Risikogebiete im In- und Ausland (z. B. Österreich) wird die Impfung empfohlen. Orientierung bietet der digitale Impfcheck des Bundesinstituts: www.infektionsschutz.de/impfchecks/fsme-impfcheck/

Lohnt sich die Impfung jetzt noch?
Ja, auch zum Start der Zeckensaison ist eine Impfung sinnvoll: Bereits 14 Tage nach der zweiten Impfung besteht bei den meisten Geimpften ein Schutz, der für die laufende Saison zunächst ausreichend ist. Für eine länger anhaltende Schutzwirkung ist die dritte Impfung erforderlich.

Können Kinder gegen FSME geimpft werden?
Ja, Kinder können ab dem ersten Lebensjahr gegen FSME geimpft werden. Eltern sollten sich dazu bei ihrer Kinderärztin oder ihrem Kinderarzt beraten lassen.

Wo liegen die Risikogebiete?
In Deutschland sind vor allem Baden-Württemberg, Bayern, das südliche Hessen, das südöstliche Thüringen, Sachsen und das südöstliche Brandenburg Risikogebiete. Darüber hinaus sind einzelne Kreise in fünf weiteren Bundesländern betroffen und die Zahl der Risikogebiete wächst weiter. Neu hinzugekommen sind 2026:

  •  Sachsen: Landkreis Nordsachsen
  •  Sachsen-Anhalt: Stadtkreis Halle (Saale)

Grundsätzlich gilt: Zecken kommen in ganz Deutschland vor und ein Stich ist auch außerhalb ausgewiesener Risikogebiete möglich.

Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?
Einfache Maßnahmen können das Risiko deutlich senken:

  • Geschlossene Kleidung tragen (lange Hosen und Ärmel, feste Schuhe, Hosenbeine in die Strümpfe stecken)
  • Helle Kleidung wählen, um Zecken schneller zu entdecken
  • Zeckenabweisende Mittel auf Haut und Kleidung auftragen (wirken nur einige Stunden)
  • Nach dem Aufenthalt im Freien, Körper und Kleidung gründlich absuchen

Wichtig: Zecken sitzen meist in Gras, Gebüsch oder Unterholz – sie fallen nicht von Bäumen.

Wie entfernt man eine Zecke richtig?
Zecken sollten möglichst schnell entfernt werden, da sie Krankheitserreger übertragen können. Dafür eignet sich eine Pinzette oder eine Zeckenkarte: Die Zecke nah an der Haut greifen und langsam herausziehen. Da Borreliose-Erreger oft erst nach mehreren Stunden übertragen werden, kann schnelles Entfernen das Risiko verringern. Bei FSME gilt das jedoch nicht: Die Viren können bereits zu Beginn des Stichs übertragen werden.

Wer sich schützt und seinen Impfschutz rechtzeitig überprüft, kann die Zeit im Freien genießen. Weitere Hintergrundinformationen und Gesundheitstipps zum Thema finden Sie hier:


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Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

24.06.2026 | H 23/2026 | Ausbruchsmanagement im Gesundheitsamt: Modul 1 - Lebensmittelbedingte Infektionen im Fokus

Ausbrüche von Infektionskrankheiten gefährden die Gesundheit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maß. Für die Arbeit im Gesundheitsamt ist oft Ermittlungs- und Managementaufwand notwendig. Die Vorgehensweise ist abhängig von vielen Faktoren, wie dem Erreger, dessen Eigenschaften sowie von Dynamik und den Rahmenbedingungen des Ausbruchsgeschehens. Spezifische Kenntnisse sind notwendig, um die teils komplexen Ausbruchsuntersuchungen zu bearbeiten. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Schritte einer Ausbruchsuntersuchung vorgestellt und anhand von Fallbeispielen und Übungen vertieft werden.

Letzte Änderung: 18.06.2026

19.06.2026 | H 11(1)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: Hygiene in Justizvollzugsanstalten

Diese Fortbildung beleuchtet die besonderen Herausforderungen des Infektionsschutzes in Justizvollzugsanstalten. Thematisiert werden hygienische Standards, Übertragungsrisiken bei engem Zusammenleben, der Umgang mit Ausbruchsgeschehen sowie die Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Justizvollzugseinrichtungen.

Letzte Änderung: 27.05.2026

16.06.2026 | H 6/2026 | Sexuelle Gesundheit: HIV/STI Prävention an Schulen

Angesichts der anhaltenden globalen Prävalenz von HIV und der stetig zunehmenden Infektionszahlen für andere sexuell übertragbare Infektionen (STIs) ist sexuelle Bildung in Schulen von entscheidender Bedeutung. Die Fortbildung „HIV/STI Prävention“ an Schulen schafft die Grundlagen dafür, das Bewusstsein für HIV und STIs unter Schüler*innen zu schärfen und dies mit entsprechenden Präventionsstrategien zu vermitteln. Es werden Grundlagen und Methoden der sexuellen Bildung mit Schwerpunkt weiterführende Schulen ab Klasse 7 vermittelt. Besonders richtet sich unser Angebot an Kolleg*innen, die mit der sexuellen Bildung in ihren Städten und Kommunen beginnen möchten. Neben theoretischen Aspekten werden in interaktiven Workshops Methoden ausprobiert sowie digitale Tools und Social Media Angebote vorgestellt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Teilnehmenden mit eigenen Ressourcen und Netzwerken. Außerdem ist Raum für Austausch über Unsicherheiten und Fragen vorgesehen. Abgerundet wird das Programm durch einen „Markt der Möglichkeiten“, der verschiedene Projekte und auch Angebote für andere Zielgruppen vorstellt.

Letzte Änderung: 11.05.2026

12.11.2026 | H 16/2026 | STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 3

Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.

Letzte Änderung: 20.05.2026

24.09.2026 | H 15/2026 | STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 2

Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.

Letzte Änderung: 05.05.2026

11.06.2026 | H 8/2026 | STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 1

Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.

Letzte Änderung: 19.05.2026

08.06.2026 | H 12/2026 | „Zertifikat: Qualität in der STI/HIV-Beratung im ÖGD“ Modul 2: Let’s talk about sex - Kommunikationstraining für die Beratung im Gesundheitsamt

Reden über Sexualität, geschlechtliche Vielfalt und sexuelle Orientierungen ist wichtig: Denn als Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen können Sie viel zur sexuellen Gesundheit und damit auch zur Gesundheit und Lebenszufriedenheit Ihrer Klient:innen beitragen. Sie sind oft wichtige Ansprechpartner:innen und Ratgeber:innen. Nur, darüber zu reden ist oft gar nicht so einfach. Unsicherheit, Scham und Tabus bestehen sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Klient:innen. Denn wie spreche ich diese Themen konkret an und wie verhalte ich mich bei Fragen? Dieser Workshop will Sie als Teilnehmer:in sprachfähig, kompetent und sicher machen: Neben einem Input zum aktuellen Wissensstand zu HIV und STI bieten wir theoretisch-praktisches Training zu Begrifflichkeiten und Lebenswelten, Selbstreflexion der eigenen Haltung und Barrieren sowie Entwicklung einer eigenen Position. Was muss ich zu den Themen Wissen um mehr Sicherheit zu erlangen? Wer spricht wann, in welchem Rahmen und mit welchen Worten die Klient:innen zum Thema Sexualität an? Wie schaffe ich eine offene, zugewandte und angenehme Gesprächsatmosphäre? Welche Kommunikationsmethoden erleichtern das ungezwungene Gespräch über Sexualität und wo setze ich sie richtig ein? Die Fortbildung bietet Fachkräften im öffentlichen Gesundheitsdienst die Möglichkeit ihre Kommunikationsfertigkeiten im Bereich der sexuellen Gesundheit zu stärken. Durch die Kombination von Fachvorträgen, Fallbeispielen und praxisnahen Übungen, erhalten die Teilnehmer:innen die Kenntnisse und Instrumente um professionell, empathisch und respektvoll über die Themen HIV/STI und Sexualität zu beraten. Lernziele Modul 2 Die TN:innen kennen die Grundlagen wertschätzender Kommunikation Die TN:innen können wertschätzende Kommunikationsmethoden im Beratungsprozess anwenden. Die TN:innen können ihre persönliche Kommunikationskompetenz zu Themen der sexuellen Gesundheit reflektieren. Die TN:innen kennen die gesellschaftlichen Hürden in der Kommunikation von Themen rund um Sexualität. Die TN:innen kennen verschiedene Techniken der Gesprächsführung. Die TN:innen können ihre persönlichen Techniken der Gesprächsführung reflektieren. Die TN:innen kennen Methoden, um schwierige Themen zu besprechen (z.B. Mitteilung positiver Befunde).

Letzte Änderung: 05.06.2026

28.05.2026 | H 7/2026 | Ermittlung und Bewertung von chemischen Schadstoffen in der Innenraumluft - Online Seminar des Ausschusses für Innenraumrichtwerte (AIR)

In Mitteleuropa verbringen die Menschen im Durchschnitt 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen. Eine gute Qualität der Innenraumluft ist daher für die menschliche Gesundheit besonders wichtig. Schadstoffe, die zum Beispiel aus Baumaterialien, Einrichtungsgegenständen oder Reinigungsmitteln freigesetzt werden, können zu einer Belastung der Innenraumluft führen und damit auch die Gesundheit von Raumnutzer:innen beeinträchtigen. Zur Bewertung von Schadstoffen in der Innenraumluft hat der Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) am Umweltbundesamt zahlreiche Richt- und Leitwerte abgeleitet. Ziel dieses Seminars ist es, Strategien zur Ermittlung und Bewertung von Belastungen der Raumluft mit Schadstoffen anhand von wirkungsbezogenen und statistisch begründeten Werten zu vermitteln. Darüber hinaus werden an konkreten Beispielen aktuelle Fälle aus der Praxis vorgestellt. Das Seminar richtet sich an Vertreter*innen aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), die mit der Bewertung von Innenraumluft-Schadstoffen befasst sind sowie interessierte Personen.

Letzte Änderung: 21.05.2026

28.04.2026 | H 4/2026 | Notfallmanagement im Hafenärztlichen Dienst bei übertragbaren Krankheiten

Der maritime Sektor ist verschiedenen Risiken im Bereich der übertragbaren Krankheiten ausgesetzt. In Deutschland sind fünf Häfen (Bremen/Bremerhaven, Hamburg, Kiel, Rostock, Wilhelmshaven) zur Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) benannt und müssen über bestimmte Kernkapazitäten verfügen, um auf grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren sofort reagieren zu können. In diesem Tagesworkshop lernen Sie Möglichkeiten zum Notfallmanagement von übertragbaren Krankheiten in Häfen kennen, die auch von weiteren, nicht nach den IGV benannten See- und Binnenhäfen angewandt werden können. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der Vorstellung eines allgemeingültigen Notfallplans, der Konzeption von Notfallübungen und der Schnittstellenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren des Hafens. Im zweiten Teil des Workshops wird das zuvor Gelernte anhand eines Beispielszenarios geübt.

Letzte Änderung: 24.04.2026

Welt-HPV-Tag: Früh impfen schützt vor Krebs

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ruft Eltern zur HPV-Impfung für 9- bis 14-Jährige auf

Köln, 26. Februar 2026. Acht von zehn Menschen in Deutschland stecken sich mindestens einmal in ihrem Leben mit Humanen Papillomviren (HPV) an.
Obwohl die Infektion meist unbemerkt bleibt und oft von selbst abheilt, kann sie schwerwiegende Langzeitfolgen nach sich ziehen. So erkranken jedes Jahr mehr als 10.000 Menschen an Krebs infolge einer HPV-Infektion, schätzt das Robert Koch-Institut. Dabei ließe sich in Zukunft ein Großteil dieser Erkrankungen vermeiden. Eine Impfung im Kindes- und Jugendalter kann eine spätere Infektion mit den HPV-Typen verhindern, die am häufigsten zu Krebs führen. Anlässlich des Welt‑HPV‑Tages am 4. März weist das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf die Bedeutung der frühen Impfung hin.

HPV gilt als Auslöser verschiedener Krebsarten. Am bekanntesten ist Gebärmutterhalskrebs, doch das Virus betrifft auch andere Bereiche des Körpers. Die Viren können Tumore im Mund- und Rachenraum sowie im Analbereich oder an den Genitalien verursachen. Deshalb ist die HPV-Impfung auch für Jungen wichtig. Sie können sich ebenfalls mit HPV anstecken und an HPV-bedingten Krebsarten erkranken. Weitergegeben werden die Humanen Papillomviren meist von Mensch zu Mensch über winzige Haut- oder Schleimhautrisse, über die die Viren in den Körper eindringen können. Oft bleibt die Infektion jahrelang unbemerkt, da sie weder Schmerzen noch Symptome verursacht – bis sich erst Jahrzehnte später krankhafte Zellveränderungen zeigen können.

Ein wirksamer Schutzschild ist eine frühe Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Kinder im Alter von neun bis 14 Jahren. Trotz der klaren Studienlage ist die Impfquote in Deutschland noch niedrig: Laut Robert Koch-Institut hatten im Jahr 2024 nur gut die Hälfte der fünfzehnjährigen Mädchen (55 %) und gut ein Drittel der fünfzehnjährigen Jungen (36 %) einen vollständigen Impfschutz.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Eltern möchten ihren Kindern das Beste für die Zukunft mitgeben, dazu gehört auch ein wirksamer Schutz vor vermeidbaren Krankheiten. Die HPV-Impfung ist eine dieser sicheren Vorsorgemaßnahmen, die nachweislich vor Krebs schützen. Wer seine Kinder zwischen neun und 14 Jahren impfen lässt, nutzt den optimalen Zeitpunkt und schafft eine wichtige Basis für deren langfristige Gesundheit. Denn manchmal braucht es nur wenig, um eine große Gefahr zu bannen.“

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet auf www.infektionsschutz.de leicht verständliche Informationen rund um die HPV-Impfung – mit einem speziellen Fokus auf die Altersgruppe der Kinder. Zudem klärt das Bundesinstitut mit der Kampagne „Schützen, was wertvoll ist“ gezielt über Mythen über die HPV-Impfung auf und beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema.

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15. Oktober: Welttag des Händewaschens – kleine Handlung mit großer Wirkung

„Wo waren deine Hände heute?“: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit sensibilisiert für bessere Handhygiene

Köln, 14. Oktober 2025. Jeden Tag berühren unsere Hände unzählige Gegenstände – vom Ampeltaster bis zum Zuckerstreuer im Café. Doch wie oft denken wir an die Krankheitserreger, die daran haften können? Gründliches Händewaschen schützt wirksam vor Infektionen – und ist eine einfache Maßnahme, um sich selbst und andere gesund zu halten. Darauf macht das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zum Welthändewaschtag am 15. Oktober mit seiner Kampagne „Wo waren deine Hände heute?“ aufmerksam.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Händewaschen klingt selbstverständlich, aber es ist eines der wichtigsten kleinen Dinge, die wir täglich tun können, um gesund zu bleiben. Viele Viren und Bakterien übertragen sich über die Hände, ohne dass wir es merken. Wer regelmäßig und richtig Hände wäscht, kann das Risiko einer Ansteckung deutlich verringern.“

Warum Händewaschen so wichtig ist
Viele Infektionskrankheiten wie Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Erkrankungen werden über die Hände übertragen. Oft reicht ein Griff ins Gesicht, um Erreger über Mund, Nase oder Augen aufzunehmen. Gerade in Zeiten erhöhter Infektionsrisiken – etwa in der kalten Jahreszeit – kann gründliches Händewaschen helfen, Infektionsketten zu unterbrechen.

So geht richtiges Händewaschen:

  1. Die Hände unter fließendem Wasser nass machen. Gut zu wissen: Die Wassertemperatur spielt für den Wascherfolg kaum eine Rolle!
  2. Hände einseifen - Handflächen und Handrücken, Fingerzwischenräume und Fingerspitzen gründlich einschäumen. Seife löst Schmutz und Keime deutlich besser als Wasser allein.
  3. Mindestens 20 bis 30 Sekunden einseifen – und zwar nicht nur, wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind.
  4. Seifenreste unter fließendem Wasser abwaschen.
  5. Anschließend die Hände mit einem sauberen Tuch sorgfältig abtrocknen, denn in feuchter Umgebung fühlen sich Keime besonders wohl.

Pressemotive der Kampagne „Wo waren deine Hände heute?“ sind unter www.bioeg.de/presse/pressemotive/impfaufklaerung-und-hygiene/ abrufbar.

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Atemwegserkrankungen: Jetzt impfen und gesund durch Herbst und Winter

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit startet Kampagne „Zusammen geschützt“ gegen Grippe, COVID-19, RSV und Pneumokokken

Köln, 29. September 2025. Der Herbst bringt nicht nur bunte Blätter, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Grippe, COVID-19 und andere Atemwegsinfekte. Besonders Menschen ab 60 Jahren und Risikogruppen sind gefährdet. Mit der Kampagne „Zusammen geschützt“ rufen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und das Robert Koch-Institut (RKI) deshalb zum rechtzeitigen Impfen gegen saisonale Grippe, COVID-19, RSV und Pneumokokken auf.

Ab Ende September ist die Botschaft der Kampagne bundesweit auf Großplakaten und in verschiedenen Medien zu sehen. Auf der Webseite www.infektionsschutz.de/atemwegserkrankungen finden sich umfassende Informationen zu den Erregern und zum Impfschutz.

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit: „Gerade für ältere Menschen können Atemwegsinfektionen schnell gefährlich werden. Eine Impfung wirkt wie ein Schutzschild: Sie senkt das Risiko schwerer Verläufe deutlich und kann so im Ernstfall Leben retten. Deshalb ist es jetzt im Herbst besonders wichtig, den eigenen Impfstatus zu prüfen und die empfohlenen saisonalen Impfungen regelmäßig aufzufrischen.“

In der kalten Jahreszeit zirkulieren Grippeviren, das Coronavirus SARS-CoV-2, RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) und Pneumokokken besonders stark. Auf den ersten Blick ähneln sich die Symptome, doch die Folgen können sehr unterschiedlich und für gefährdete Gruppen schwerwiegend sein. Erreger, die akute Atemwegserkrankungen auslösen, haben in dieser Zeit besonders günstige Bedingungen: Viele Menschen halten sich in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen auf, die Luft ist trocken – so können sich Erreger leichter verbreiten und die Ansteckungsgefahr steigt deutlich.

Mit der Kampagne „Zusammen geschützt“ informiert das BIÖG deshalb bundesweit über den Nutzen der Impfungen. Unter www.infektionsschutz.de/impfchecks stehen digitale Impfchecks des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit bereit: Mit wenigen Klicks erhalten Sie eine individuelle Impfempfehlung – basierend auf den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO).
Den besten Schutz vor schweren Krankheitsverläufen bieten gezielte Impfungen. Zusätzlich helfen einfache Maßnahmen, das Risiko einer Ansteckung zu senken – etwa gründliches Händewaschen, regelmäßiges Lüften und Abstandhalten bei Krankheit.

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit stellt zudem kostenlose Informationsmaterialien bereit – von Plakaten bis zu zielgruppenspezifischen Flyern. Die Materialien stehen zum Download bereit und sind kostenfrei bestellbar unter https://shop.bioeg.de/schutz-vor-atemwegsinfektionen/.

Das RKI stellt auf seiner Internetseite www.rki.de/impfungen-a-z Informationen für die Fachöffentlichkeit bereit, darunter Faktenblätter und FAQ.

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Entscheidungshilfe Raumlufthygiene

11. August 2025 um 13:53
Entscheidungshilfe Raumlufthygiene

Entscheidungshilfe Raumlufthygiene v2

Vertiefen Sie Ihr Wissen zum Thema Raumlufthygiene und finden Sie mit unserer interaktiven Entscheidungshilfe heraus, welche Lüftungstechnik die richtige für Ihr Projekt ist.

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Können technische Systeme nachgerüstet werden?

Empfehlung

Eine einfache und sofort umsetzbare Maßnahme für Räume mit Fensterlüftung: CO₂-Ampeln unterstützen bedarfsgerechtes Stoß- und Querlüften und helfen dabei, Luftqualität und Infektionsschutz im Alltag besser zu steuern.

Empfehlung

Fensterlüftung im Gesundheitswesen: In Arztpraxen und Krankenhäusern braucht Fensterlüftung klare Abläufe. Kurze Lüftungsintervalle zwischen Nutzungen, gezielte Luftführung und besondere hygienische Anforderungen stehen hier im Vordergrund.

Empfehlung

Organisatorische Maßnahmen bei fehlender Lüftung: Wenn keine oder nur unzureichende Lüftung vorhanden ist, können organisatorische Maßnahmen kurzfristig entlasten, etwa durch geringere Belegung, kürzere Aufenthaltszeiten und angepasste Nutzungsabläufe.

Empfehlung

Mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt auch bei hoher Nutzung für verlässliche Luftqualität und verbindet CO₂-geführte Regelung, angepasste Volumenströme und Energieeffizienz in einem System.

Empfehlung

Hybridlüftung: Hybridlüftung kombiniert Fensteröffnung und technische Anlage. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel beider Systeme, damit Luftqualität verbessert und Fehlbetrieb vermieden wird.

Empfehlung

Wenn die Ausgangssituation unklar ist, bietet eine CO₂-Messung über ein bis zwei Wochen einen guten Einstieg. So lässt sich die Luftqualität bewerten und der weitere Handlungsbedarf besser ableiten.

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Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

23. Juni 2025 um 12:46
Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

Eine gute Innenraumlufthygiene schützt – aber wie gelingt das energieeffizient?

Energieeffizienter Infektionsschutz für Innenräume

Wie lassen sich Infektionsschutzmaßnahmen in Innenräumen wirksam gestalten – ohne den Energieverbrauch unnötig zu erhöhen? Im Forschungsprojekt „MinInfekt“ wurden praxistaugliche Handlungsempfehlungen entwickelt, die zeigen, wie eine gute Raumluftqualität erhalten und zugleich Energie effizient eingesetzt werden kann. Die Ergebnisse bieten eine fundierte Grundlage für eine integrierte Planung und Nutzung von Räumen, in denen Gesundheitsschutz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.

Abbildung 1: Energieeffizienter Infektionsschutz soll sichergestellt werden.

Energieeffizienter Infektionsschutz: Wie geht das zusammen?

Viele Maßnahmen zur Infektionsprävention in Gebäuden verursachen zusätzlichen Energiebedarf – etwa durch den Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen, Luftreinigern oder durch häufiges Lüften im Winter. Gerade in energetisch sanierten oder modernen, luftdichten Gebäuden wird das bewusste Lüften zur Herausforderung. Ziel des Forschungsprojekts „MinInfekt“ war es daher, technische Strategien zu entwickeln und zu bewerten, die sowohl eine Reduktion des Infektionsrisikos durch Aerosole als auch einen effizienten Energieeinsatz ermöglichen. Dies ist besonders relevant für Einrichtungen mit hoher Personendichte und sensiblem Nutzungskontext, etwa Schulen, Pflegeeinrichtungen oder medizinische Versorgungszentren.

 

Bewertungsansatz: Welche Kriterien zählen?

Zur systematischen Bewertung der Maßnahmen wurden verschiedene Lüftungssysteme – natürlich, mechanisch und hybrid – unter realitätsnahen Bedingungen betrachtet. Bewertet wurden insbesondere:

  • CO₂-Konzentration
  • Expositionszeit gegenüber potenziell infektiösen Partikeln
  • lufthygienische Wirksamkeit (Verdünnung, Abtransport)

Die Simulationen und Messungen orientierten sich an praxisnahen Raumszenarien und verdeutlichen, wie stark das Infektionsrisiko mit den eingesetzten Lüftungsstrategien variiert. Ein zentrales Ziel war es, Handlungsempfehlungen für typische Raumtypen und Nutzungsszenarien (z. B. Unterrichtsraum, Wartebereich, Pflegeeinrichtung) abzuleiten, die sich sowohl technisch als auch organisatorisch umsetzen lassen.

 

 

Abbildung 2: Das Optimum zwischen Energieeinsatz und Infektionsschutz muss gefunden werden.

Empfehlungen im Überblick

Das Ergebnis ist eine strukturierte Sammlung konkreter Empfehlungen:

  • Generelle Empfehlungen: z. B. CO₂-Konzentration möglichst unter 1000 ppm halten; bei erhöhtem Infektionsgeschehen < 800 ppm
  • Außenluftzufuhr: möglichst gleichmäßig und aufenthaltsnah einbringen
  • Lüftungswirksamkeit: Vermeidung von Kurzschlüssen, Berücksichtigung der Aufenthaltszone
  • Energetische Aspekte: Einsatz effizienter Wärmerückgewinnung, Bedarfslüftung statt Dauerbetrieb
  • Monitoring: Einsatz von CO₂-Sensoren zur Steuerung und Erfolgskontrolle

Diese Empfehlungen richten sich an Verantwortliche für Planung, Betrieb und Ausstattung von Innenräumen in unterschiedlichen Nutzungskontexten.

 

Fazit und Ausblick

Die Studie zeigt: Infektionsschutz und Energieeffizienz müssen kein Widerspruch sein. Entscheidend ist eine differenzierte Planung, die Lufthygiene, Nutzerverhalten und energetische Zielwerte gemeinsam denkt. Durch eine Kombination aus technischer Ausstattung, angepasstem Nutzerverhalten und kontinuierlicher Überprüfung der Luftqualität lassen sich belastbare Konzepte entwickeln, die auch bei zukünftigen Herausforderungen tragfähig sind. Die Studie zeigt: Infektionsschutz und Energieeffizienz müssen kein Widerspruch sein. Entscheidend ist eine differenzierte Planung, die Lufthygiene, Nutzerverhalten und energetische Zielwerte gemeinsam denkt. Durch eine Kombination aus technischer Ausstattung, angepasstem Nutzerverhalten und kontinuierlicher Überprüfung der Luftqualität lassen sich belastbare Konzepte entwickeln, die auch bei zukünftigen Herausforderungen tragfähig sind.

Die Ergebnisse können als Grundlage für weitere Projekte, Richtlinien oder Planungsprozesse genutzt werden – insbesondere mit Blick auf aktuelle Fragestellungen wie Empfehlungen zum Krankenhausbau, zu Büro- und Verwaltungsgebäuden oder zur Kohortierung.

Weitere Infos und Download der ausführlichen Empfehlungen:
Energieeffizienter Infektionsschutz – Handlungsempfehlungen aus MinInfekt

Abbildung 3: Kurzschlussströmung

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Kleine Zecken, großes Risiko: Jetzt FSME-Impfschutz prüfen

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit informiert über neue Risikogebiete, gibt Empfehlungen zur FSME-Impfung & Tipps vor Stichen

Köln, 1. April 2025. Mit den ersten warmen Tagen steigt die Zahl der Aktivitäten im Freien – und damit auch das Risiko für Zeckenstiche. Wer sich im Grünen aufhält, sollte sich vor Zecken schützen. Denn Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen, darunter die bakterielle Lyme-Borreliose und die durch Viren verursachte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

Jedes Jahr treten in Deutschland mehrere hundert FSME-Fälle auf. 2024 wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) 686 FSME-Erkrankungen gemeldet - die zweithöchste Zahl seit Beginn der Erfassung im Jahr 2001. Bei der Erkrankung kann es zu Entzündungen des Gehirns, der Hirnhaut oder des Rückenmarks kommen. Menschen ab 40 Jahren haben ein höheres Risiko einer schweren FSME-Erkrankung. Eine medikamentöse Behandlung gegen das FSME-Virus gibt es nicht – nur die (vollständige) Impfung schützt wirksam.

Neue Risikogebiete

Aktuell sind 183 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete vom RKI ausgewiesen. FSME kommt hauptsächlich im süddeutschen Raum vor, insbesondere in Bayern und Baden-Württemberg sowie in Thüringen, in Südhessen, in Sachsen und Brandenburg. Neu hinzugekommen sind 2025:

  • Stadtkreis Augsburg (Bayern)
  • Landkreis Elbe-Elster (Brandenburg)
  • Landkreis Celle (Niedersachsen)

Eine Infektion ist auch außerhalb der ausgewiesenen Risikogebiete in Deutschland möglich. FSME ist zudem in zahlreichen weiteren europäischen Ländern wie Österreich verbreitet.

FSME-Impfung bietet wirksamen Schutz

Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): „Vor allem diejenigen, die in Risikogebieten leben oder dort Urlaub machen, sollten jetzt in der Hausarzt- oder Kinderarztpraxis ihren FSME-Impfschutz überprüfen lassen.“

Die Hauptübertragungszeit der FSME (95 % der Fälle) erstreckt sich in der Regel von April bis November. Ob eine Impfung empfohlen ist, lässt sich einfach mit dem digitalen „FSME-Impfcheck“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit prüfen. Die Impfung bietet einen sicheren Schutz für alle, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten oder dort wohnen, sowie für Personen, die in der Forst- oder Landwirtschaft oder im Labor arbeiten.

Allgemeine Zeckenschutz-Tipps

Da Zecken auch Borreliose übertragen können, für die es keinen Impfschutz gibt, sind zusätzliche Schutzmaßnahmen wichtig:

  • Geschlossene Schuhe, lange Hosen und langärmlige Kleidung tragen
  • Insektenabweisende Mittel auf Haut und Kleidung verwenden
  • Nach dem Aufenthalt im Grünen Körper und Kleidung gründlich absuchen
  • Festgesaugte Zecken schnell und sachgerecht entfernen

Infoveranstaltung für Gesundheitsämter und neue Materialien

Speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes veranstaltet das Bundesinstitut zum Thema „FSME und andere zeckenübertragene Erkrankungen“ am 10.04.2025 eine digitale Informationsveranstaltung mit Fachvorträgen.

Weitere Hintergrundinformationen und Gesundheitstipps zum Thema finden Sie hier:


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