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Gebäude auf fremden Himmelskörpern: Hefe hilft beim Hausbau auf dem Mars

11. September 2026 um 12:30
Auf dem Mars könnte man auch ohne viel Energie Gebäude drucken. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine Hefe – und ein Prozess, den wir von gefriergetrocknetem Obst kennen.

© NASA/JPL-Caltech/MSSS / Perseverance’s Three Forks Sample Depot Selfie

Kostenloses Trinkwasser

13. Juni 2024 um 13:35

Kostenloses Trinkwasser

Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Hitzevorsorge an heißen Tagen lautet: Viel Trinken. Besonders im Sommer während extremer Hitzetage stellt sich dabei oft die Frage: Wo kann ich unterwegs meine Trinkflasche mit Trinkwasser auffüllen?

In vielen Kommunen werden sogenannte Refill-Stationen angeboten, Orte in der Stadt, an denen kostenlos Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird und mitgebrachte Trinkflaschen oder sonstige Trinkgefäße mit Leitungswasser aufgefüllt werden können. Standorte für derartige Stationen sind öffentliche Einrichtungen wie Rathäuser, Bibliotheken, Schulen und Gesundheitszentren oder anderen Einrichtungen, die für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich sind, wie Freizeiteinrichtungen, Cafés und Einkaufszentren. Die Idee der Refill-Stationen trägt neben der Trinkwasserversorgung zur Umweltfreundlichkeit bei, indem es den Verbrauch von Einweg-Plastikflaschen reduziert.

Prüfen Sie für Ihre Kommune, welche kommunalen Gebäude und Einrichtungen als Refill-Station in Frage kommen.

Initiative Refill

Die Initiative Refill, im März 2017 in Hamburg als ehrenamtliches Projekt gestartet, ist inzwischen zu einer deutschlandweiten Bewegung geworden und existiert in über 40 deutschen Städten mit über 6.000 Refill Stationen. Auf der Website der Initiative Refill  können Sie Ihre Refill-Stationen eintragen. Sie werden in einer Karte erfasst und sind dann online und per App abrufbar, mit Adresse, Öffnungszeiten und Wegbeschreibung.

 

Refill Veitshöchheim

Die Gemeinde Veitshöchheim beteiligt sich seit 2019 unter dem Slogan Refill Veitshöchheim an der deutschlandweiten Initiative Refill. Kostenloses Trinkwasser steht in einigen öffentlichen Gebäuden kostenlos zur Verfügung, u. a. in einer Bücherei, im Rathaus und Jüdisches Kulturmuseum sowie im Sportzentrum.

 

Hilfreiche Materialien

Die Faktenblätter „Was ist Refill“ (PDF, 0.8 MB, nicht barrierefrei) und „Wir sind Refill Station“ (PDF, 0.6 MB, nicht barrierefrei) erläutern kurz und knapp wofür Refill steht und was die wesentlichen Ziele sind.

Eine interaktive Karte zeigt Ihnen den Zugang zu Refill Stationen deutschlandweit. Unter Refill Station eintragen finden sie eine detaillierte Anleitung, wie Sie Ihre Station eintragen können.

Ähnliche Maßnahmen


Sommerlicher Wärmeschutz an Gebäuden

19. Juni 2023 um 13:00

Sommerlicher Wärmeschutz an Gebäuden

Der Schutz vor der Hitze an Gebäuden wird immer wichtiger, denn die Sommer werden klimawandelbedingt zunehmend wärmer und Hitzeperioden halten länger an. Bevor Sie als Kommune Klimaanlagen in Ihren öffentlichen Gebäuden installieren, kann mit einer Vielzahl von passiven Maßnahmen das Innenraumklima auf einer angenehmen Temperatur gehalten werden. Ziel ist es, den aktiven technischen Kühlbedarf (z. B. durch Klimaanlagen) auf ein Minimum zu reduzieren.

Folgende passive Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz sind möglich:

  • Hitzeadäquate Gebäudeplanung bei Neubauten: optimierte Ausrichtung besonnter Gebäudeflächen, insbesondere der Gebäudeöffnungen (Fenster)
  • Eigenverschattung der Gebäude: Balkone, Vorbauten, Außendächer auf der Südseite
  • angemessene Fenstergrößen in Relation zur Grundfläche des Gebäudes
  • Einsatz einer Sonnenschutzverglasung
  • außenliegender Sonnenschutz: Klapp- und Schiebeläden, Rollläden, Markisen, Raffstores, Sonnensegel
  • außenliegende Verschattung durch Laubbäume
  • innenliegender Sonnenschutz: Innenjalousien, vertikale und horizontale Lamellen, Folienplissees
  • Fassaden- und Dachdämmung
  • Verschattung durch Fassadenbegrünung
  • Dachbegrünung
  • Massive Baumaterialien zur Erhöhung der Wärmespeicherfähigkeit: Ziegel, Kalkstein
  • durch helle Farbgestaltung der Gebäude durch Ausnutzung des Albedo-Effektes
  • Lüftungskonzepte, optimale Nachtlüftung

Der Sommerliche Wärmeschutz an Gebäuden ist in Deutschland mittlerweile gesetzlich gefordert. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt in § 14 für den Neubau und in § 51 für ein bestehendes Gebäude bei Erweiterung und Ausbau die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz. Der Nachweis bezieht sich auf DIN 4108-2:2013-02 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden) .

Sommerlicher Wärmeschutz in Dresden

Im Rahmen des Projekts HeatResilientCity (HRC) wurden Maßnahmen zur Optimierung des sommerlichen Wärmeschutzes (PDF, 1.6 MB) erarbeitet und bei der Sanierung eines Plattenbaus der Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft im Quartier Dresden-Gorbitz umgesetzt.

Hilfreiche Materialien

Das HRC-Hitzetool des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung ist ein browserbasiertes Tool zur Bewertung von Hitzeanpassungsmaßnahmen im Freiraum und in Wohngebäuden.

Der Leitfaden zum sommerlichen Wärmeschutz (PDF, 6.2 MB, nicht barrierefrei)  für Unternehmen, kommunale Verwaltungen und öffentliche Einrichtungen der LandesEnergieAgentur Hessen informiert Sie über verschiedene Aspekte und Möglichkeiten des sommerlichen Wärmeschutzes in Kommunen und Unternehmen.

In der vom Umweltbundesamt herausgegebenen Studie „Kühle Gebäude im Sommer – Anforderungen und Methoden des sommerlichen Wärmeschutzes“ (PDF, 11.9 MB, nicht barrierefrei)  wurde der Einfluss von passiven Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz, von Klimadaten sowie von Nutzungs- und Fassadentypen untersucht.

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