Im Oktober lohnt der Blick auf 2P/Encke, der die Sonne schneller als jeder andere umrundet. 161P/Hartley-IRAS rast über den Himmel und passiert dabei helle Sterne und Nebel.
Der Ringplanet erreicht Anfang Oktober seine Opposition, während Uranus zwischen den Hyaden und Plejaden verweilt. Mars und Jupiter kommen sich am Morgenhimmel immer näher.
Im Zentrum unserer Galaxis sollte es von Sternpaaren nur so wimmeln, doch ihr Nachweis ließ lange auf sich warten. Das erste Doppelsystem ist gefunden, aber es wirft Fragen auf.
Mit weniger als einer Million Jahren ist Elias 2-24 b der jüngste bekannte Exoplanet. Der noch wachsende Gasriese stellt gängige Entstehungsmodelle für Planeten infrage.
Ein gewöhnlicher Stern wird zum ungewöhnlichen Beobachtungsplatz: S301 bietet einen einzigartigen Blick auf das extrem massereiche Schwarze Loch Sgr A*.
Zwei massereiche Protosterne kreisen in extremer Schieflage umeinander. Ihre zudem fast parabolische Umlaufbahn wirft die Frage auf, ob sie auf Dauer zusammenbleiben.
Der Mond sorgt im September für mehrere Sternbedeckungen. Besonders spannend ist die seltene Begegnung mit einem Doppelstern, der im Teleskop ein faszinierendes Schauspiel bietet.
Venus verabschiedet sich im September mit einer Tageslichtbedeckung durch den Mond. Jupiters Monde sorgen derweil für ein eindrucksvolles Schauspiel im Teleskop.
Der Septemberhimmel bietet mehrere Ziele vor dem reichen Sternenhintergrund der Milchstraße. Dabei ergeben sich vielfältige fotografische Möglichkeiten und eindrucksvolle Motive.