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Ältere BeiträgeVeranstaltungen der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen sortiert nach Aktualität

18.11.2026 | L 31/2026 | Aktuelles Lebensmittelrecht

Die sogenannten sieben „Frühstücksrichtlinien“ regeln die Vermarktung und Kennzeichnung von Honig, Fruchtsäften, Konfitüren, Eingedickter Milch und Trockenmilch, Zuckerarten, Kakao- und Schokoladenerzeugnissen sowie Kaffee- und Zichorienextrakten. Mit der Richtlinie (EU) 2024/1438 wurden vier dieser Richtlinien umfassend überarbeitet, um Verbraucher besser zu informieren, Transparenz zu schaffen und gesündere Kaufentscheidungen zu fördern; ein zentraler Bestandteil der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ im Rahmen des Europäischen Grünen Deals. Die nationale Umsetzung erfolgte mit der „Zweiten Verordnung zur Änderung der Honigver-ordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften“ (25.11.2025), die ab 14. Juni 2026 gilt. Während der erste Veranstaltungstag die rechtlichen Änderungen und Neuerungen im Detail thematisiert, bietet der zweite Veranstaltungstag Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldver-fahren in Bezug auf Verstöße der betreffenden Regelungen zur Umsetzung der Frühstücksricht-linien. Die Veranstaltung vermittelt praxisorientiertes Wissen zur Umsetzung der neuen Vorschriften und beleuchtet deren Auswirkungen auf Produktion, Handel und Lebensmittelüberwachung .

Letzte Änderung: 11.09.2026

27.11.2026 | D 15(2)/2026 | Sprechstunde Community Cybersicherheit (ÖGD)

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Führungskräfte und Fachpersonen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mit praxisnahen Kompetenzen im Bereich der Cybersicherheit auszustatten, einen strukturierten Austausch und einen nachhaltigen Wissenstransfer zu diesem Thema zu ermöglichen

Letzte Änderung: 11.09.2026

23.10.2026 | D 15(1)/2026 | Wenn nichts mehr geht: Hackerangriff und IT-Ausfall im Gesundheitsamt (Community Cybersicherheit ÖGD)

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Führungskräfte und Fachpersonen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mit praxisnahen Kompetenzen im Bereich der Cybersicherheit auszustatten, einen strukturierten Austausch und einen nachhaltigen Wissenstransfer zu diesem Thema zu ermöglichen

Letzte Änderung: 11.09.2026

19.11.2026 | L 24/2026 | Präsenzfortbildung: Praxisseminar zur Backwarentechnologie

Ziel des Seminars ist es, Arbeitsabläufe und die damit verbundenen hygienischen Risiken (kritische Kontrollpunkte) in einer Backstube kennenzulernen und durch selbstständiges Herstellen der Produkte, unter Anleitung der Ausbildungsleitungen der Bäckerfachschule, diese Kenntnisse praxisnah zu vertiefen. Aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 als Basisverordnung und der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 ist die Lebensmittelüberwachung gefordert, die Umsetzung der lebensmittelrechtlichen Vorgaben in den Betrieben vor Ort zu überwachen. Den Teilnehmer:innen werden die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, um den Fokus in der amtlichen Kontrolle von handwerklich arbeitenden Bäckereien und Konditoreien gezielt sowohl auf hygienische Schwachstellen als auch mögliche CCP`s zu richten. Das Kennenlernen der in einer handwerklich arbeitenden Bäckerei eingesetzten Maschinen und Gerätschaften steht hierbei im Vordergrund. Die Teilnehmer:innen stellen im Seminar unter Anleitung selbstständig Brote, Backwaren und Speiseeis her und arbeiten an sämtlichen erforderlichen Maschinen.

Letzte Änderung: 10.09.2026

18.11.2026 | L 31/2026 /Sarina | Aktuelles Lebensmittelrecht

Die sogenannten sieben „Frühstücksrichtlinien“ regeln die Vermarktung und Kennzeichnung von Honig, Fruchtsäften, Konfitüren, Eingedickter Milch und Trockenmilch, Zuckerarten, Kakao- und Schokoladenerzeugnissen sowie Kaffee- und Zichorienextrakten. Mit der Richtlinie (EU) 2024/1438 wurden vier dieser Richtlinien umfassend überarbeitet, um Verbraucher besser zu informieren, Transparenz zu schaffen und gesündere Kaufentscheidungen zu fördern; ein zentraler Bestandteil der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ im Rahmen des Europäischen Grünen Deals. Die nationale Umsetzung erfolgte mit der „Zweiten Verordnung zur Änderung der Honigver-ordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften“ (25.11.2025), die ab 14. Juni 2026 gilt. Während der erste Veranstaltungstag die rechtlichen Änderungen und Neuerungen im Detail thematisiert, bietet der zweite Veranstaltungstag Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldver-fahren in Bezug auf Verstöße der betreffenden Regelungen zur Umsetzung der Frühstücksricht-linien. Die Veranstaltung vermittelt praxisorientiertes Wissen zur Umsetzung der neuen Vorschriften und beleuchtet deren Auswirkungen auf Produktion, Handel und Lebensmittelüberwachung .

Letzte Änderung: 11.09.2026

18.11.2026 | K 7(6)/2026 | Kinderschutz im Kurzformat - Gesprächsführung mit Kindern

Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW) werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten. Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: www.kkg-nrw.de * Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Letzte Änderung: 10.09.2026

13.11.2026 | K 17/2026 | Fallbesprechung zur Qualifizierung Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Die Vorstellung eines eigenen Kinderschutzfalles und der anschließenden Diskussion mit einer Kinderschutzmedizinerin bilden den Abschluss des Curriculums „Kinderschutz im Öffentlichen Dienst“ Die Teilnahme an der Fallbesprechungsrunde ist erst nach dem Absolvieren aller geforderten Voraussetzungen möglich. Ein Schema zur Aufbereitung Ihres Falls erhalten Sie nach der Anmeldebestätigung.

Letzte Änderung: 10.09.2026

01.10.2026 | D 14(2)/2026 | Lunch & Learn: KI-Richtlinien im ÖGD

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Führungskräfte und Fachpersonen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mit praxisnahen Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) auszustatten.

Letzte Änderung: 10.09.2026

11.11.2026 | M 34/2026 | Mittagsfortbildung: Long/Post-COVID-Syndrom in der Begutachtung

Fragestellungen im Zusammenhang mit Long/Post-COVID werden zunehmend an die amtsärztlichen Dienste herangetragen. Diese Fortbildung hat zum Ziel, den aktuellen Wissensstand zu diesem Themenfeld darzustellen und einen Leitfaden hinsichtlich des Umgangs mit entsprechenden Begutachtungsaufträgen zu geben. Dargestellt werden Fallbeispiele aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

Letzte Änderung: 08.09.2026

09.11.2026 | I 4/2026 | SPDI - ICF unter Berücksichtigung der Diversität

Die ICF dient fach- und länderübergreifend als einheitliche und standardisierte Sprache zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren eines Menschen. Mit der ICF können die bio-psycho-sozialen Aspekte von Krankheitsfolgen unter Berücksichtigung der Kontextfaktoren systematisch erfasst werden. Im Rahmen der Veranstaltung wird einerseits Diagnostik nach ICF unter Berücksichtigung der ICD 10 Kriterien erläutert und andererseits die Sinnhaftigkeit und Umsetzung bei unterschiedlichen Klienten/Patienten hinterfragt. Insbesondere bei Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie bei Menschen mit bereits beschriebenen somatischen Einschränkungen.

Letzte Änderung: 08.09.2026

04.11.2026 | K 7(5)/2026 | Kinderschutz im Kurzformat - Vernachlässigung

Kinderschutz gehört zu den zentralen Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW) werden zentrale Themen des Kinderschutzes als je einstündige Mittagsfortbildung angeboten. Infos zum Kinderschutz finden Sie unter: www.kkg-nrw.de * Die Teilnahme an den aufgeführten Modulen ist Teil der Voraussetzung zur Erlangung der „Qualifikation Kinderschutz im Öffentlichen Gesundheitswesen“.

Letzte Änderung: 07.09.2026

05.11.2026 | M 9/2026 | Präsenzfortbildung: Grundlagen der Begutachtung

Die Veranstaltung richtet sich an gutachterlich tätige Ärztinnen und Ärzte in Gesundheitsämtern, die noch neu in der Sachverständigentätigkeit sind. Es werden werden neben den Grundlagen der Begutachtung, der Rolle und des Selbstverständnisses eines Gutachters /einer Gutachterin, die dazugehörigen Rechtsgrundlagen vermittelt. Vom Auftragseingang bis zur Versendung des Gutachtens werden verschiedene Begutachtungsarten vorgestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Erwerb von Kompetenz und Sicherheit in der Vorgangsbearbeitung sowie selbständiger Gutachtenformulierung anhand von Fallbeispielen.

Letzte Änderung: 07.09.2026

06.11.2026 | S 27/2026 | FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung) - Von der Diagnose zur Teilhabeermöglichung

Hunderttausende Menschen mit Fetalem Alkoholsyndrom leben in Deutschland. Zahlreiche Betroffene bekommen nie oder nur sehr spät eine Diagnose. Kinder mit einer Fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leiden oft unter veränderten Hirnfähigkeiten mit Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Konsequenzabschätzung oder Impulskontrolle mit entsprechenden Anpassungsschwierigkeiten in ihrer sozialen Umwelt. Die betroffenen erwachsenen und minderjährigen Menschen passend zu unterstützen ist auch eine Aufgabe der Kinder- und Jugenddienste, der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste und der Sozialpsychiatrischen Dienste. Diese Fortbildung bietet einen Überblick über die Symptomatik, Diagnosestellung und mögliche Hilfen, um eine gesunde Entwicklung ohne reaktive Selbstabwertungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu ermöglichen.

Letzte Änderung: 11.09.2026

06.11.2026 | M 30/2026 | Begutachtung im ÖGD: FAQ für Anfänger/-innen

Die vielfältigen Begutachtungsanlässe im Öffentlichen Gesundheitsdienst werfen immer wieder neue Fragen auf. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht ein Forum zur Verfügung, in dem diesem Aspekt durch kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen werden die Teilnehmenden gebeten, eigene Fälle aus dem Bereich der amtsärztlichen Begutachtung in anonymisierter Form sowie sich hierzu ergebende Fragen bis spätestens zum 28. Oktober 2026 an elisa.hoffmann@akademie-oegw.de einzureichen. Die Fälle und Fragestellungen werden dann im Plenum gemeinsam diskutiert.

Letzte Änderung: 02.09.2026

04.09.2026 | C 7/2026 | Andere im Gespräch zur Verhaltensänderung motivieren

Manchmal reicht es nicht aus, die besseren Argumente zu haben, um andere zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Auch wenn wir vielleicht rechthaben, lassen sich unsere Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner manchmal nicht überzeugen - zum Beispiel dazu, ihren Lebensstil oder ihre Arbeitsweise zu ändern. Wir wollen uns gemeinsam erarbeiten, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Weiter wird es darum gehen, Kommunikationstechniken wie etwa die „motivierende Gesprächsführung“ kennenzulernen und in Beispielsituationen anzuwenden. Wichtig ist, dass wir unserer Gegenüber nicht manipulieren wollen oder mit „Tricks“ beeinflussen, sondern auf Augenhöhe beraten und dabei selbst authentisch bleiben. Wie kann ich andere in meinem Sinne beeinflussen, ohne sie „über den Tisch zu ziehen“? Dabei soll es auch darum gehen, mit eigenen Wut- oder Ohnmachtsgefühlen umgehen zu lernen. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.

Letzte Änderung: 01.09.2026

03.11.2026 | H 31/2026 | Präsenzfortbildung: Entnahme von Trinkwasserproben für die Durchführung von Untersuchungen TrinkwV (Auffrischungs-/Wiederholungskurs)

Die fachgerechte Probenahme bildet die Grundlage für verlässliche und aussagekräftige Untersuchungsergebnisse im Bereich der Trinkwasserüberwachung. Fehler bei der Planung, Durchführung oder Dokumentation können zu verfälschten Ergebnissen, fehlerhaften Bewertungen und ungeeigneten oder unnötigen Maßnahmen führen. Der Auffrischungs- und Wiederholungskurs richtet sich an Personen, die bereits einen Basislehrgang zur Trinkwasserprobenahme absolviert haben und ihre Kenntnisse aktualisieren, festigen und vertiefen möchten. Im Mittelpunkt stehen die Wiederholung der wesentlichen Grundlagen, aktuelle rechtliche und fachliche Anforderungen sowie typische Fehlerquellen aus der Probenahmepraxis. Berücksichtigt werden insbesondere die Anforderungen der Trinkwasserverordnung, der zuständigen Behörden und der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS). Praktische Übungen, Fallbeispiele und der Erfahrungsaustausch unterstützen die sichere Anwendung der vermittelten Inhalte im beruflichen Alltag.

Letzte Änderung: 26.08.2026

07.12.2026 | N 5/2026 | Präsenzfortbildung: Praxis Gesundheitsamt: Von Akteneinsicht bis Zuständigkeit - Verwaltungshandeln, Verwaltungsverfahren, Verwaltungsrecht -

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist aufgrund seines umfassenden Auftrages zuständig für viele unterschiedliche Zielgruppen, die er berät, begleitet und unterstützt. Auf der Basis von vorliegenden Rechtsansprüchen und Eingriffsnormen bewilligen, planen und steuern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendige und geeignete gesundheitliche Hilfen und Maßnahmen. Dieses umfangreiche Aufgabenspektrum erfordert nicht nur ein hohes Maß an fachlichen Kompetenzen, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den Aufbau und das Verwaltungshandeln innerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Situation macht es für kommunale Arbeitgeber notwendig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖGD besonders zu begleiten und sicherzustellen, dass sie relevante Kompetenzen erhalten. In diesem zweitägigen Seminar wird neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ÖGD verwaltungsspezifisches Wissen und Kompetenzen vermittelt, wiedereinsteigenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet die Fortbildung die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und gezielt Fragen zu klären.

Letzte Änderung: 02.09.2026

27.10.2026 | S 26/2026 | Psychosen verstehen - Klientinnen und Klienten gezielt unterstützen

Menschen mit psychotischen Erfahrungen begegnen Fachkräften in den Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDis) in unterschiedlichen Lebenssituationen - von akuten Krisen bis zu stabilen Phasen der Alltagsbewältigung. Die Fortbildung unterstützt (SpDi) Mitarbeitende dabei, psychotische Symptome besser einzuordnen, individuelle Belastungen zu verstehen und mit angemessenen Haltungs- und Handlungsstrategien darauf zu reagieren. Im Mittelpunkt steht das Erleben der Betroffenen: Wie fühlt sich eine psychotische Episode an? Welche Rolle spielen Angst, Misstrauen oder Rückzug? Durch praxisnahe Fallbeispiele, Gruppenarbeit und interaktive Übungen werden Situationen aus dem Arbeitsalltag aufgegriffen. Die Teilnehmenden reflektieren eigenes berufliches Handeln und erarbeiten gemeinsam Ansätze, wie sich Vertrauen, Orientierung und Sicherheit im Kontakt mit Klientinnen und Klienten fördern lassen. Anhand von Fallbeispielen besprechen wir, wie Gesprächsführung auch in besonders schwierigen Situationen, etwa bei Angst, Aggression oder Realitätsverkennung, gelingt - mit dem Ziel der Deeskalation, des Beziehungserhalts und um die Selbststeuerung der Klientinnen und Klienten zu unterstützen. Wir erarbeiten eine Erweiterung des professionellen Handlungsrepertoires im Umgang mit psychotischen Menschen, so dass Unsicherheiten im Kontakt reduziert werden. Spezifische Anforderungen an einzelne Mitarbeitende, an das Team und das Netzwerk zur Versorgung der Zielgruppe werden beschrieben, bearbeitet und reflektiert. Anhand der Arbeit mit Fallbeispielen werden mögliche Handlungswege dargestellt und diskutiert und die Sensibilität der Teilnehmenden für die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen hierdurch erhöht. Die Veranstaltung bietet Raum für fachlichen Austausch, Selbstreflexion und praxisnahe Entwicklung von Handlungskompetenzen - für mehr Sicherheit, Empathie und Wirksamkeit in der Begleitung psychoseerfahrener Menschen. Es kann Zeit für mitgebrachte Fälle eingerichtet werden. Eigene Fallbeispiele können bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail bei Annette Fröhmel oder Kerstin Folgner einreichen. Die entsprechnenden Kontaktdaten finden Sie unter folgendem Link: https://www.akademie-oegw.de/die-akademie/unser-team

Letzte Änderung: 07.09.2026

26.10.2026 | S 25/2026 | Präsenzfortbildung: „Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Unterbringung nach den Psych(K)(H)Gs und dem Betreuungsrecht

„Freiheit, Freiheit ist das Einzige, was zählt“ - Freiheit und Gesundheit (k)ein Widerspruch? Richterliche Unterbringungsentscheidungen und Entscheidungen zur Zwangsbehandlung werden von professionellen medizinischen Akteurinnen und Akteuren oftmals mit Erstaunen und manchmal auch mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Die Materie ist komplex und die zu diskutierenden Fragen sind auch für Juristinnen und Juristen herausfordernd. Ohne den medizinischen Sachverstand der professionellen medizinischen Akteurinnen und Akteure ist eine Entscheidung in Unterbringungs- und Zwangsbehandlungssachen nicht möglich. Die richterlichen Entscheidungen müssen aber immer auch die Freiheitsrechte der Betroffenen berücksichtigen und ihnen nicht selten - insbesondere in Zweifelsfällen - den Vorrang vor einer aus ärztlicher Sicht angezeigten Unterbringung/Behandlung einräumen. Zudem sind teilweise Verfahrenshandlungen geboten, die aus medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Die unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen von Medizin und Jurisprudenz erschweren zusätzlich das gegenseitige Verständnis der beiden Professionen. In dieser Fortbildung wird vermittelt, welche Feststellungen Gerichte zu treffen haben und wie sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Die relevanten juristischen Fachbegriffe wie z. B. „gegenwärtige erhebliche Gefahr“ und „freie Willensbildung“ werden erklärt und diskutiert. Dabei werden anhand von typischen sowie besonders problematischen Fallbeispielen aus der Praxis die Überlegungen und die Vorgehensweise der Gerichtsbarkeit nachvollziehbar dargestellt. Es wird auch diskutiert, wie eine effektive Kommunikation zwischen Gericht und den Mitarbeitenden des Sozialpsychiatrischen Dienstes gelingen kann, um im Interesse der Betroffenen, unter Beachtung der rechtsstaatlichen Erfordernisse, eine möglichst gute Entscheidungsfindung zu gewährleisten.

Letzte Änderung: 21.08.2026

28.10.2026 | M 26/2026 | Amtsärztliche Gutachten im Justizbereich

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über amtsärztliche Gutachtenanlässe im Justizbereich. Neben der Einstellungsbegutachtung im Justizvollzugsdienst wird auf die Begutachtung der Verhandlungsfähigkeit eingegangen. Auch Prüfung von Gewahrsams- und Haftfähigkeit sind regelmäßig im amtsärztlichen Dienst vorkommende Fragestellungen. Gerade für Kolleg:innen, die neu im amtsärztlichen Dienst sind, ist es essentiell, sich zunächst einmal den Unterschied zwischen diesen ähnlich klingenden Aufträgen zu vergegenwärtigen. Die Fortbildung vermittelt die rechtlichen Grundlagen der jeweiligen Begutachtungskontexte und gibt praxisnahe Hinweise für die Umsetzung im amtsärztlichen Alltag.

Letzte Änderung: 21.08.2026
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