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Ältere BeiträgeVeranstaltungen der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen sortiert nach Aktualität

30.09.2026 | H 11(5)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: "Hilfe es krabbelt" – Umgang mit Läusen, Skabies und Co.

Ob Kopfläuse, Krätzmilben oder andere Ektoparasiten – der ÖGD wird regelmäßig mit Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen konfrontiert. Diese Fortbildung vermittelt aktuelles Wissen zur Diagnostik, Meldepflicht, Behandlung, Prävention und Kommunikation mit betroffenen Einrichtungen und Eltern.

Letzte Änderung: 23.07.2026

14.09.2026 | Z 12/2026 | Hygienemanagement und Aufbereitung von Medizinprodukten im zahnärztlichen Gesundheitsdienst (Teil 1)

Nach der Coronapandemie muss niemand mehr von der Bedeutung der Infektionsprophylaxe auch im Bereich der Zahnheilkunde überzeugt werden. Im Mittelpunkt des Interesses steht aktuell das IfSG, aber Medizinproduktegesetz (MPG), Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und RKI-Richtlinien insbesondere zu den Anforderungen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten haben nicht an Bedeutung verloren. Dies betrifft auch die Zahnärztlichen Gesundheitsdienste. Diese müssen als Teil der unteren Gesundheitsbehörde im besonderen Maße dafür Sorge tragen, dass die Bestimmungen gesetzeskonform und in vorbildlicher Form umgesetzt werden. Jederzeit können sie bei ihrer Arbeit in Einrichtungen und Schulen in den Fokus der Öffentlichkeit geraten – dies umso mehr in Zeiten multiresistenter Keime einerseits und allgegenwärtiger Handydokumentation andererseits. Voraussetzungen für eine korrekte Erfüllung aller Vorgaben sind neben einer fundierten Wissensgrundlage zu den möglichen Infektionserkrankungen und deren Übertragungswegen umfangreiche Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Organisation, der Durchführung und der Dokumentation der erforderlichen hygienischen Maßnahmen. Besonders zu beachten ist laut RKI die Notwendigkeit eines Qualitätsmanagements. Ausschließlich für Zahnärzt:innen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Hierbei handelt es sich um ein Pflichtmodul der Ausbildung zum/zur Fachzahnarzt/Fachzahnärztin für Öffentliches Gesundheitswesen bestehend aus zwei Teilen.

Letzte Änderung: 22.07.2026

06.10.2026 | L 27/2026 | Bußgeldverfahren im LM-Recht für Fortgeschrittene

Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt fortgeschrittene Themen und Fallbeispiele zum Bußgeldverfahren in Bezug auf lebensmittelrechtliche Verstöße. Als Voraussetzung sind grundlegende Kenntnisse zum Bußgeldverfahren hilfreich. Die Einführung wird die Basiselemente umfassen, die vor Erlass eines Bußgeldbescheides zu klären bzw. zu prüfen sind. Es werden 3 Fallbeispiele vorgestellt, die mit ihren individuellen Problemstellungen diskutiert werden und zu einem Entwurf der Abschlussentscheidung in einem Bußgeldverfahren, so insbesondere zu einer Arbeitshilfe für einen Bußgeldbescheid führen werden. Es werden u. A. die Anforderungen an eine Ordnungswidrigkeit, Tatzeit, Tatort, Verjährung, Fristberechnung, Wiedereinsetzung, Anhörung eines Betroffenen, Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Verwaltungsbehörde mit Bezug auf die StPO, Geldbuße, Beweismittel, Inhalt des Bußgeldbescheides, Rechte der Verwaltungsbehörde zur Begleitung nach Einspruch und Vollstreckung des Bußgeldbescheides erörtert. Von Bedeutung wird auch die Lebensmittelverantwortung durch Aufgabenübertragung auf angestellte Mitarbeiter (§ 9 OWiG) sowie die Ordnungswidrigkeit der Aufsichtspflichtverletzung (§ 130 OWiG) sein.

Letzte Änderung: 24.07.2026

01.09.2026 | Q 0/2026 | 5. Jahrestagung Medizinprodukteüberwachung (AGMP) 2026

Bei der 5. Jahrestagung Medizinprodukte  am 1. und 2. September 2026 wird es wieder ein vielfältiges Programm für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Überwachung der Medizinprodukte aus den Bereichen Aktuelles über Medizinprodukte, Recht, Praxisthemen der Überwachung, Betreiben und Benutzen von Medizinprodukten, Überwachung von Herstellern von Medizinprodukten in Form von Vorträgen und Workshops geben.  Ebenso werden die Vorschläge der Teilnehmenden im Nachgang der Jahrestagung 2025 aufgegriffen und im nächsten Jahr berücksichtigt:  es werden Workshops mehrfach zu einem Thema angeboten, es wird insgesamt mehr Workshops geben. Im Vorfeld können Sie sich auf der Internetseite über die konkrete Anzahl der jeweiligen Workshops, den konkreten Themen und der Teilnehmerzahl informieren und bereits unverbindlich Ihre Interessen für die bessere Planung bekunden. Die eigentliche Buchung der Workshops wird dann auf einer weiteren Internetseite ca. 5 Tage vor Tagungsbeginn zum verbindlichen Buchen freigeschaltet. Ebenso wird auch die Essenausgabe zur Mittagszeit optimiert

Letzte Änderung: 21.07.2026

25.08.2026 | X 8/2026 | Krisenmanagement im Gesundheitswesen: Schnittstellen & Akteure

Große gesundheitliche Gefahrenlagen bedingen die Zusammenarbeit von Akteur:innen, die im regulären Alltag andere oder keine Schnittstellen besitzen. Im Besonderen sollen die Schnittstellen zwischen dem Öffentlichen Gesundheitswesen und weiteren Akteur:innen zur Bewältigung solcher Lagen, etwa Einsatzorganisationen (Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW), Krankenhäuser und Bundeswehr, beleuchtet werden. Ziele der Veranstaltung sind die Schaffung der Voraussetzungen und das Sensibilisieren für ein einheitliches Krisenmanagement im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Letzte Änderung: 23.07.2026

09.09.2026 | L 18/2026 | Onlineüberwachung - Praktische Konzepte zur Umsetzung für die Behörde

Der online-Handel mit Lebensmitteln, Kosmetika, Bedarfsgegenständen & Tabakerzeugnissen gewinnt nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie immer mehr an Bedeutung. Um dem Verbraucherschutz auch bei „online“ gehandelten Produkten sicherzustellen, muss die Lebensmittelüberwachung neue Kontroll- und Probenahmestrategien entwickeln. Neben den rechtlichen Grundlagen sollen Ideen und Konzepte zur praktischen Umsetzung der Überwachungstätigkeiten vorgestellt werden. Ergänzt wird das praxisorientierte Programm durch die Vorstellung der gemeinsamen Zentralstelle „Kontrolle der im Internet gehandelten Erzeugnisse des LFGB und Tabakerzeugnisse“, kurz G@ZIELT.

Letzte Änderung: 20.07.2026

08.09.2026 | Y 2/2026 | Onlineseminarreihe PJ-Unterricht - 2. Kohorte 08.09. - 22.12.2026

Diese wöchentlich dienstags stattfindende Onlineseminarreihe richtet sich an alle PJ-Studierende der Gesundheitsämter und Landesbehörden in Deutschland. Es ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen (DGÖG) und des Instituts für Öffentliches Gesundheitswesen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, die von der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen technisch und organisatorisch unterstützt wird. Es referieren überwiegend Dozent:innnen aus dem Öffentlichen Gesundheitsdienst. Im Anschluss an die Seminarreihe erhalten die Studierenden eine Teilnahmebescheinigung, um den abzuleistenden PJ-Unterricht nachweisen zu können. Bitte melden Sie sich bei Fragen jederzeit unter froehmel@akademie-oegw.de, hoffmann@akademie-oegw.de und genuneit@med.uni-frankfurt.de . Bitte beachten Sie: Die Teilnahme anderer Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens ist vorerst nicht möglich.

Letzte Änderung: 17.07.2026

12.10.2026 | E 20/2026 | Gesundheitsberichterstattung: Über das Schreiben von Faktenblättern und Kurzberichten.

Sie haben Daten analysiert und möchten diese nun in verständliche Berichte oder Faktenblätter überführen. Doch wie gelingt ein klarer Aufbau? Wie lassen sich Infografiken erstellen, die Ihre Adressat:innen erreichen? Und wie formulieren Sie Kernbotschaften, die im Gedächtnis bleiben? In diesem Workshop möchten wir Ihnen einen Überblick geben: Wir beleuchten gemeinsam, wie Sie Faktenblätter und Kurzberichte strukturieren, welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt und worauf es beim Schreiben ankommt. Dabei bleibt Zeit für Ihre Fragen und den Austausch mit anderen Teilnehmenden. Der Workshop richtet sich an alle, die in der Gesundheitsberichterstattung tätig sind und ihre Berichte noch zielgerichteter gestalten möchten.

Letzte Änderung: 22.07.2026

06.10.2026 | Z 11/2026 | Seminar: Moderne kieferorthopädische Behandlungssysteme und deren Abrechnung im Rahmen der Beihilfe

Der Workshop vermittelt praxisnah die Grundlagen moderner kieferorthopädischer Behandlungskonzepte sowie deren abrechnungstechnische Besonderheiten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Behandlungssysteme wie Alignertherapie, Multibracketbehandlung sowie skelettale Verankerungssysteme und deren Einordnung in die privatzahnärztliche Versorgung nach GOZ. Neben den wesentlichen Abrechnungsgrundlagen werden insbesondere komplexe Fallkonstellationen und Sonderfälle diskutiert, die im klinischen und verwaltungspraktischen Alltag regelmäßig Herausforderungen darstellen. Anhand anonymisierter Behandlungsfälle werden unter anderem die Überführung einer Frühbehandlung in eine Hauptbehandlung, die Problematik von Abschlagszahlungen, Verlängerungen kieferorthopädischer Maßnahmen sowie Behandlerwechsel praxisorientiert aufgearbeitet. Der Workshop verbindet fachliche Inhalte mit konkreten Fallanalysen und bietet Raum für Diskussionen zu medizinischer Indikation, Wirtschaftlichkeit, Verwaltungsabläufen und aktueller Abrechnungspraxis. Ziel ist es, den Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit modernen kieferorthopädischen Behandlungssystemen sowie deren Bewertung und Abrechnung nach GOZ zu vermitteln.

Letzte Änderung: 14.07.2026

23.09.2026 | E 13/2026 | Datenvisualisierung (mit MS Excel)

Gesundheitsberichte oder Präsentationen vor kommunalen Ausschüssen sind zentrale Formate, um über die gesundheitliche Lage der Bevölkerung zu informieren. Datenvisualisierungen sind besonders gut geeignet, um Informationen in solchen Berichten und Präsentationen hervorzuheben und verständlich zu vermitteln. Am ersten Veranstaltungstag lernen Sie Kriterien einer guten Datenvisualisierung und die Kernelemente einer Infografik kennen. Zudem schauen wir uns an, wie sich Excel und PowerPoint für Datenvisualisierungen nutzen lassen. Zwischen dem ersten und zweiten Veranstaltungstag sind Sie gefragt: Nutzen Sie Daten aus Ihrem Arbeitsalltag, um eine eigene Datenvisualisierung zu erstellen. Dafür sollten Sie, je nach Vorerfahrung, zwei bis drei Stunden einplanen. Am zweiten Veranstaltungstag sichten und besprechen wir gemeinsam Ihre Datenvisualisierungen. Am Ende der Veranstaltung kennen Sie die theoretischen Grundlagen einer guten Datenvisualisierung und können ansprechende eigene Infografiken erstellen. Wichtig: Die Fortbildung richtet sich an Personen ohne umfassende Erfahrung im Bereich der Datenvisualisierung. Machen Sie sich vor Veranstaltungsbeginn Gedanken, welche Daten Sie aus Ihrem Arbeitskontext im Rahmen der Praxisaufgabe visualisieren möchten. Wir halten die Gruppengröße in dieser Fortbildung bewusst klein, um gut in den Austausch kommen zu können. Bitte sehen Sie deshalb von „provisorischen" Anmeldungen ab und melden Sie sich nur an, wenn Sie wirklich teilnehmen möchten.

Letzte Änderung: 20.07.2026

28.09.2026 | Q 1(8)/2026 Modul 6 | Medizinprodukterecht - Modul 6 - 8. Lehrgang

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden von der Akademie noch bekannt gegeben unter https://www.akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Im Modul 6 – Überwachung von Betrieben und Einrichtungen, die laboratoriumsmedizinische Untersuchungen durchführen – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt: Rechtsgrundlagen (MPDG, MPBetreibV) Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen Anwendung der behördlichen VAW „Überwachung nach der Medizinprodukte- Betreiberverordnung“

Letzte Änderung: 08.07.2026

16.09.2026 | H 14/2026 | Hafentage 2026 - Aufgaben des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) im Infektions- und Gesundheitsschutz im Hafen und auf Schiffen

Die Veranstaltung greift die verschiedenen Themen des Hafenärztlichen Dienstes (HÄD) auf. Ziel der Veranstaltung ist es, die Aufgaben des Infektions- und Gesundheitsschutzes im Hafen und auf Schiffen kennenzulernen bzw. neue Erkenntnisse zu erhalten. Die Veranstaltung findet an 3 Tagen in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops statt, in denen die Teilnehmenden ihr Wissen intensivieren und Praxiserfahrungen teilen. Die gemeinsame Zeit vor Ort beinhaltet auch Zeit für Austausch und Vernetzung.

Letzte Änderung: 24.07.2026

16.09.2026 | M 24/2026 | Mittagsfortbildung: Sozialrechtliche Begutachtung: Fragestellung Mehrbedarf

Die Prüfung des Mehrbedarfs ist ein regelmäßiger Gutachtenanlass im amtsärztlichen Dienst. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.

Letzte Änderung: 25.06.2026

15.09.2026 | M 23/2026 | Mittagsfortbildung: Gutachten zu stufenweiser Wiedereingliederung / Stunden

Fragestellungen zu stufenweiser Wiedereingliederung/Stundenreduktion gehören zu den Aufgaben des amtsärztlichen Dienstes. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen geben und an Praxisbeispielen aus dem amtsärztlichen Alltag den Umgang mit Fragestellungen aus diesem Bereich aufzeigen.

Letzte Änderung: 25.06.2026

08.07.2026 | W 10/2026 | Webinar - Wissenschaft trifft Praxis - Breaking News - Ebolafieber – was ist wichtig für die öffentliche Gesundheit in Deutschland?

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Robert Koch-Institut finden die Webseminare "Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum" als 90-minütige Fortbildungsveranstaltungen Livestream via Webex statt. Nach dem Konzept „Aus der Praxis für die Praxis“ werden wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Projekte und Modelle aus den Kernaufgaben des ÖGD vorgestellt und im moderierten Plenum diskutiert. Die Webseminare sind bundesweit kostenfrei zugänglich und richten sich an Mitarbeiter:innen des Öffentlichen Gesundheitswesens, v.a. an das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie an Ärzt:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in der ambulanten und klinischen Versorgung. Um den fachübergreifenden Austausch anzuregen, sollen jedoch alle Berufsgruppen, die mit der Gesundheit der Bevölkerung betraut sind, angesprochen werden. Mit dieser Fortbildungsreihe wird evidenzbasiertes Wissen vermittelt und der Dialog zwischen unterschiedlichen Akteur:innen des deutschen Gesundheitswesens gefördert. Am 15. Mai 2026 bestätigte das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo (DRC) einen Ausbruch von Ebolafieber in unterschiedlichen Teilen des Landes. Nachdem erste Fälle in Uganda auftraten, rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 17. Mai 2026 eine Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite aus. Aktuell wurden in der DRC 837 Fälle und 196 Todesfälle durch Infektionen mit der Ebola Variante Bundibugyo virus bestätigt. Im heutigen Webseminar erhalten die Teilnehmer:innen Informationen zur Erkrankung, Epidemiologie, Diagnostik und zur Relevanz des Infektionsgeschehen in Zentralafrika für Deutschland. Anna Kühne berichtet zu Ebola-Infektion, Ausbruchsdynamik und Ausbruchsuntersuchung und stellt den aktuellen Stand des Ausbruchs in der DRC dar. Christina Frank stellt Dokumente mit Empfehlungen zum Umgang mit möglichen Verdachtsfällen in Deutschland vor und Eva Krause erläutert die Abläufe der Ebola-Diagnostik. Was sollte das Fachpersonal im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu Infektionen mit dem Ebolavirus jetzt wissen? Wir freuen uns, diese Themen mit unseren Referent:innen und den Teilnehmenden zu diskutieren.

Letzte Änderung: 01.07.2026

22.07.2026 | N 3(8)/2026 | Fit fürs Amt: Gesund im Mund von Anfang an

Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Letzte Änderung: 14.07.2026

21.07.2026 | N 3(9)/2026 | Fit fürs Amt: Unterbringung im Sozialpsychiatrischen Dienst

Diese Mittagsfortbildung richtet sich an neue Mitarbeiter:innen in Gesundheitsämtern und soll Grundlagen verschiedener Bereiche eines Gesundheitsamtes vermitteln. Es werden Basics des Verwaltungshandelns, des Zahnärztlichen Dienstes, Abläufe der Begutachtung inkl. des Selbstverständnisses als Gutachter:in, Umgang mit schwierigen Proband:innen oder die psychiatrische Diagnostik im ÖGD-Alltag bis hin zur rechtssicheren Unterbringung nach PsychKG oder den hygienischen Anforderungen an ein Untersuchungszimmer vorgestellt. Daneben sollen die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden gestärkt sowie ein Verständnis für Resilienz im Dienst erworben werden.

Letzte Änderung: 14.07.2026

14.07.2026 | Q 1(9)/2026 Modul 2 | Medizinprodukterecht - Modul 2 - 9. Lehrgang

Der hier angebotene Lehrgang deckt umfassend und vertiefend basierend auf dem Aus- und Fortbildungskonzept der AGMP die Stufe I. Allgemeine Einarbeitungsphase und Stufe II. fachspezifische Aus- und Fortbildung ab; Stufe III. permanente Fortbildung ist als kontinuierliche Wissensvertiefung nach den vorherigen Stufen konzipiert, entsprechende Termine werden von der Akademie noch bekannt gegeben unter https://www.akademie-oegw.de/aus-und-weiterbildung/medizinprodukterecht . Die 8-teilige Modulstruktur orientiert sich an einem Konzeptentwurf der Arbeitsgruppe Fortbildungen der AGMP aus dem Jahr 2009, der bis heute kontinuierlich angepasst und fortentwickelt wird. Das Fortbildungskonzept benennt die zu vermittelnden Inhalte in Modulform. Insgesamt umfasst das Konzept 8 Module von zeitlich unterschiedlichem Umfang. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Berufseinsteiger oder Personen, die noch nicht über langjährige und vertiefte Erfahrung in der Medizinprodukteüberwachung verfügen - aber auch an Personen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Im Modul 2 – Das besondere medizinprodukterechtliche Verwaltungsverfahren (Maßnahmen, Anordnungen und sofortige Vollziehung) und Bußgeldverfahren (Ordnungswidrigkeitenrecht), Inspektionstechniken – des Lehrgangs Medizinprodukte werden die folgenden Themen vermittelt: medizinprodukterechtliches Verwaltungsrecht für Inspektoren/Verwaltungsergänzungslehrgang für Mitarbeiter aus Behörden Ordnungswidrigkeitenrecht – Erstellung von fundierten Bußgeldbescheiden mit den Fokus auf MPDG, MPBetreibV Medizinproduktverwaltungsvorschrift (MPRVwV) und System der Qualitätssicherung in der Medizinprodukteüberwachung

Letzte Änderung: 08.07.2026

27.10.2026 | M 39/2026 | Begutachtung nach dem Schwerbehindertenrecht SGB IX: Gutachtenworkshop

Den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW wurde am 1.1.2008 die Wahrnehmung der Aufgaben nach dem Schwerbehindertenrecht zugewiesen. Es sind seither unterschiedliche Organisations-formen entstanden, wobei in den meisten kommunalen Strukturen die unteren Gesundheits-behörden/Gesundheitsämter mit der Übertragung dieser Aufgabe neue Handlungsfelder erhalten haben. In den anderen Bundesländern bestehen differente Strukturen. Gemeinsam bleibt aber die Verpflichtung zu einer einheitlichen Bewertung von Gesundheitsstörungen gemäß der Versorgungsmedizinverordnung. Neben der Orientierung an Rechtsnormen, Rechtsprechung und Stand der Wissenschaft ist der kollegiale Erfahrungsaustausch ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Mit diesem Veranstaltungsformat steht nun ein Forum zur Verfügung, in dem diesen Aspekten durch Fachvortrag und kollegiale Fallbesprechungen Rechnung getragen wird. Dabei werden grundlegende Aspekte in der Begutachtung von Erkrankungen nach dem Schwerbehindertenrecht anhand der von Ihnen eingebrachten Fragen und Fallbeispiele erörtert und die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert. Für die Vorbereitung der Fallbesprechungen und Fragen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Fälle und Fragen bis zwei Wochen vor dem Termin bei Frau Hoffmann einzureichen unter: hoffmann@akademie-oegw.de (Eine spätere Einsendung ist möglich, allerdings besteht dann keine Garantie, dass der Fachexperte ausreichend Vorbereitungszeit hatte. Bereits mit der Anmeldebestätigung können Fälle/Fragen eingereicht werden.)

Letzte Änderung: 10.07.2026
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