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Gestern — 21. April 2026Haupt-Feeds

Anstieg des Meeresspiegels: Was Venedig vor dem Untergang bewahren kann

Auch die neuen Sperrwerke schützen Venedig nicht dauerhaft vor dem steigenden Meeresspiegel. Eine Barriere um die Stadt, ein »Superdeich« oder ein großer Umzug wären Alternativen.

© Alessandro Persiani / stock.adobe.com

Wenn PPI zu »Legacy Drugs« werden – und wie man sie wieder los wird

Wie man Protonenpumpenhemmer (PPI) wieder absetzt – über eine französische DeprescrIPP-Studie wird in dieser Folge des Podcasts »Evidenz-Update« gesprochen. 🎙️

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Deutsche Wiedervereinigung: »Ein einmaliger Glücksfall der Geschichte«

In der Wendezeit gelang es Michael Succow, große Flächen in der DDR unter Naturschutz zu stellen. Am 21. April 2026 wird der Politiker, Wissenschaftler und Naturschützer 85.

© Susanne Abel; mit frdl. Gen. von der Succow Stiftung

02.09.2026 | H 11(4)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: TBC bei Kindern aus Sicht des ÖGD

Tuberkulose im Kindesalter stellt besondere Anforderungen an Diagnostik, Kontaktpersonenmanagement und Prävention. Die Fortbildung bietet praxisrelevantes Wissen für den ÖGD im Umgang mit pädiatrischen TBC-Fällen, inklusive rechtlicher Grundlagen und Schutzmaßnahmen.

Letzte Änderung: 16.04.2026

07.07.2026 | H 11(2)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: Resistenzstatistiken

Antibiotikaresistenzen stellen eine wachsende Bedrohung dar. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden, Resistenzstatistiken richtig zu lesen, zu interpretieren und für den ÖGD-praktischen Einsatz – etwa bei Surveillance, Beratung und Maßnahmenplanung – nutzbar zu machen.

Letzte Änderung: 15.04.2026

Zecken überall: Warum der Schutz vor FSME und Borreliose nicht nur in Risikogebieten wichtig ist

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit informiert über Risiken, neue FSME-Gebiete und wirksamen Zeckenschutz

Köln, 09. April 2026. Mit steigenden Temperaturen zieht es viele Menschen wieder nach draußen – in Parks, Wälder oder in den Urlaub. Damit beginnt auch die Zeckensaison. Zeckenstiche sind nicht nur lästig, sie können auch Krankheiten übertragen. Dazu gehören auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Virusinfektion, sowie die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Erkrankung.

Warum ist FSME so gefährlich?
FSME wird durch Viren verursacht und kann schwere Krankheitsverläufe auslösen – etwa Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute oder des Rückenmarks. Eine gezielte Behandlung gegen das Virus gibt es nicht, eine Impfung kann schützen.

Wer sollte sich gegen FSME impfen lassen?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung allen Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten und Zeckenstichen ausgesetzt sein können. Dazu zählen auch Menschen, die beruflich gefährdet sind, zum Beispiel in der Forst- und Landwirtschaft oder im Labor. Auch für Reisende in FSME-Risikogebiete im In- und Ausland (z. B. Österreich) wird die Impfung empfohlen. Orientierung bietet der digitale Impfcheck des Bundesinstituts: www.infektionsschutz.de/impfchecks/fsme-impfcheck/

Lohnt sich die Impfung jetzt noch?
Ja, auch zum Start der Zeckensaison ist eine Impfung sinnvoll: Bereits 14 Tage nach der zweiten Impfung besteht bei den meisten Geimpften ein Schutz, der für die laufende Saison zunächst ausreichend ist. Für eine länger anhaltende Schutzwirkung ist die dritte Impfung erforderlich.

Können Kinder gegen FSME geimpft werden?
Ja, Kinder können ab dem ersten Lebensjahr gegen FSME geimpft werden. Eltern sollten sich dazu bei ihrer Kinderärztin oder ihrem Kinderarzt beraten lassen.

Wo liegen die Risikogebiete?
In Deutschland sind vor allem Baden-Württemberg, Bayern, das südliche Hessen, das südöstliche Thüringen, Sachsen und das südöstliche Brandenburg Risikogebiete. Darüber hinaus sind einzelne Kreise in fünf weiteren Bundesländern betroffen und die Zahl der Risikogebiete wächst weiter. Neu hinzugekommen sind 2026:

  •  Sachsen: Landkreis Nordsachsen
  •  Sachsen-Anhalt: Stadtkreis Halle (Saale)

Grundsätzlich gilt: Zecken kommen in ganz Deutschland vor und ein Stich ist auch außerhalb ausgewiesener Risikogebiete möglich.

Wie kann ich mich vor Zeckenstichen schützen?
Einfache Maßnahmen können das Risiko deutlich senken:

  • Geschlossene Kleidung tragen (lange Hosen und Ärmel, feste Schuhe, Hosenbeine in die Strümpfe stecken)
  • Helle Kleidung wählen, um Zecken schneller zu entdecken
  • Zeckenabweisende Mittel auf Haut und Kleidung auftragen (wirken nur einige Stunden)
  • Nach dem Aufenthalt im Freien, Körper und Kleidung gründlich absuchen

Wichtig: Zecken sitzen meist in Gras, Gebüsch oder Unterholz – sie fallen nicht von Bäumen.

Wie entfernt man eine Zecke richtig?
Zecken sollten möglichst schnell entfernt werden, da sie Krankheitserreger übertragen können. Dafür eignet sich eine Pinzette oder eine Zeckenkarte: Die Zecke nah an der Haut greifen und langsam herausziehen. Da Borreliose-Erreger oft erst nach mehreren Stunden übertragen werden, kann schnelles Entfernen das Risiko verringern. Bei FSME gilt das jedoch nicht: Die Viren können bereits zu Beginn des Stichs übertragen werden.

Wer sich schützt und seinen Impfschutz rechtzeitig überprüft, kann die Zeit im Freien genießen. Weitere Hintergrundinformationen und Gesundheitstipps zum Thema finden Sie hier:


Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit unter:
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bioeg.de/
E-Mail: bestellung(at)bioeg.de

Pressekontakt:
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Maarweg 149-161, 50825 Köln
Tel.: +49 (0)221 8992-332
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Seit dem 13. Februar 2025 ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Abholzung: Wie schnell erholt sich ein gerodeter Regenwald?

Werden Kakaoplantagen oder Weiden aufgegeben, kann sich tropischer Wald regenerieren. Aber wie lange braucht es, bis Fledermäuse, Bienen und Bodenorganismen wiederkehren?

© Timo Metz

FREI DAY: Was können Kinder fürs Klima tun?

Beim Lernformat »FREI DAY« arbeiten Schulkinder und Jugendliche jede Woche an eigenen Projekten, die sie in ihrer Nachbarschaft umsetzen. 🎙️

© Martin Barraud / Getty Images / OJO Images

Verirrter Buckelwal : »Ein sehr sichtbares und tragisches Opfer der Fischerei«

Dem Buckelwal in der Ostsee ist nicht mehr zu helfen. Fabian Ritter erklärt im Interview, wie er die Rettungsaktionen beurteilt – und findet deutliche Worte gegenüber der Politik.

© Marcus Golejewski / dpa / picture alliance

Was hat unser Geld mit Klimaschutz zu tun?

Geld kann die Welt verändern. Das ist auch so, wenn es ums Klima und um Nachhaltigkeit geht. Aber wie sehr beeinflussen Finanzen das Klima tatsächlich? 🎙️

© EyeEm Mobile GmbH / Getty Images / iStock; Bearbeitung: Spektrum der Wissenschaft

Gefahr durch Plastikmüll: Buckelwal Timmy ist ein Symbol für den Zustand der Meere

Das Schicksal des Buckelwals berührt viele Menschen. Das zeigt, dass der Schutz der Wale wirkt. Doch eine Gefahr bleibt, kommentiert Daniel Lingenhöhl.

© Marcus Brandt / dpa / picture alliance

24.06.2026 | H 23/2026 | Ausbruchsmanagement im Gesundheitsamt: Modul 1 - Lebensmittelbedingte Infektionen im Fokus

Ausbrüche von Infektionskrankheiten gefährden die Gesundheit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maß. Für die Arbeit im Gesundheitsamt ist oft Ermittlungs- und Managementaufwand notwendig. Die Vorgehensweise ist abhängig von vielen Faktoren, wie dem Erreger, dessen Eigenschaften sowie von Dynamik und den Rahmenbedingungen des Ausbruchsgeschehens. Spezifische Kenntnisse sind notwendig, um die teils komplexen Ausbruchsuntersuchungen zu bearbeiten. In dieser Veranstaltung sollen die wichtigsten Schritte einer Ausbruchsuntersuchung vorgestellt und anhand von Fallbeispielen und Übungen vertieft werden.

Letzte Änderung: 08.04.2026

19.06.2026 | H 11(1)/2026 | Infektionsschutz für Fortgeschrittene: Hygiene in Justizvollzugsanstalten

Diese Fortbildung beleuchtet die besonderen Herausforderungen des Infektionsschutzes in Justizvollzugsanstalten. Thematisiert werden hygienische Standards, Übertragungsrisiken bei engem Zusammenleben, der Umgang mit Ausbruchsgeschehen sowie die Zusammenarbeit zwischen ÖGD und Justizvollzugseinrichtungen.

Letzte Änderung: 13.04.2026

16.06.2026 | H 6/2026 | Sexuelle Gesundheit: HIV/STI Prävention an Schulen

Angesichts der anhaltenden globalen Prävalenz von HIV und der stetig zunehmenden Infektionszahlen für andere sexuell übertragbare Infektionen (STIs) ist sexuelle Bildung in Schulen von entscheidender Bedeutung. Die Fortbildung „HIV/STI Prävention“ an Schulen schafft die Grundlagen dafür, das Bewusstsein für HIV und STIs unter Schüler*innen zu schärfen und dies mit entsprechenden Präventionsstrategien zu vermitteln. Es werden Grundlagen und Methoden der sexuellen Bildung mit Schwerpunkt weiterführende Schulen ab Klasse 7 vermittelt. Besonders richtet sich unser Angebot an Kolleg*innen, die mit der sexuellen Bildung in ihren Städten und Kommunen beginnen möchten. Neben theoretischen Aspekten werden in interaktiven Workshops Methoden ausprobiert sowie digitale Tools und Social Media Angebote vorgestellt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Teilnehmenden mit eigenen Ressourcen und Netzwerken. Außerdem ist Raum für Austausch über Unsicherheiten und Fragen vorgesehen. Abgerundet wird das Programm durch einen „Markt der Möglichkeiten“, der verschiedene Projekte und auch Angebote für andere Zielgruppen vorstellt.

Letzte Änderung: 18.03.2026

12.11.2026 | H 16/2026 | STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 3

Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.

Letzte Änderung: 09.03.2026

24.09.2026 | H 15/2026 | STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 2

Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.

Letzte Änderung: 09.03.2026

11.06.2026 | H 8/2026 | STI/HIV im Dialog: Fallbesprechung und Netzwerken im ÖGD – 1

Zur Vernetzung und zur Besprechung von besonderen oder schwierigen Fällen in der STI-/HIV-Beratung möchte die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in regelmäßigen Abständen einen Webex-Raum zur Verfügung stellen, in dem eine kollegiale Fachberatung stattfinden kann. Die Fälle sollen von den Teilnehmenden selbst eingebracht und untereinander diskutiert werden.

Letzte Änderung: 09.03.2026

19.10.2026 | H 13/2026 | „Zertifikat: Qualität in der STI/HIV-Beratung im ÖGD“ Modul 3: STI/HIV-Beratung für Fortgeschrittene

Sexuell übertragbare Infektionen (STI) können die sexuelle Gesundheit und sexuelle Beziehungen beeinträchtigen und sich damit negativ auf das gesamte physische, psychische und soziale Wohlergehen auswirken. Angesichts der anhaltenden globalen Prävalenz von HIV und der teils zunehmenden Infektionszahlen für weitere sexuell übertragbare Infektionen (STIs) ist die frühzeitige Prävention und Aufklärung von entscheidender Bedeutung. Daher kommt der Förderung der sexuellen Gesundheit und der Prävention von Infektionen mit STI eine wichtige Rolle zu. Präventionsstrategien sollen das Bewusstsein für HIV und STIs bei unterschiedlichen Zielgruppen schärfen und auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt sein. Eine wichtige Säule der HIV-Prävention ist die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP), die sich seit ihrer EU-Zulassung im Jahr 2016 zu einer etablierten und zuverlässigen Therapie zur Vermeidung einer HIV-Infektion entwickelt hat. Für Menschen, die eine belastbare Krankenversicherung in Deutschland haben, werden seit September 2019 die Kosten des Medikaments und teilweise der begleitenden Untersuchungen durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Doch wie sieht es für Menschen aus, die in Deutschland keinen Zugang in das Regelgesundheitssystem haben? Die Fortbildung baut auf den grundlegenden Kenntnissen zur STI-Beratung im ÖGD auf und vermittelt vertiefende und weiterführende Inhalte zum Thema sexuelle Gesundheit, insbesondere zur Prävention sexuell übertragbarer Infektionen. Eine weitere wichtige Präventionsstrategie in der HIV- und STI-Beratung ist die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) und Hepatitis B (HBV). Die HPV-Impfung reduziert das Risiko von HPV-bedingten Krebserkrankungen, während die HBV-Impfung eine effektive Prävention vor einer chronischen Leberinfektion bietet. Im ÖGD kann durch gezielte Impfberatung und -durchführung eine umfassende Prävention erreicht werden, die nicht nur die individuelle Gesundheit stärkt, sondern auch dazu beiträgt, die Ausbreitung dieser Infektionen in der Bevölkerung zu verringern. In der Fortbildung werden die aktuellen Impfempfehlungen sowie die Bedeutung der HPV- und HBV-Impfung im Kontext der HIV- und STI-Prävention vermittelt, um Fachkräfte im ÖGD für diese wichtigen Präventionsmaßnahmen zu sensibilisieren. Lernziele Modul 3: Präventionsstrategien Die TN:innen kennen das Prinzip und die aktuelle Leitlinie zur PrEP. Die TN:innen können die Empfehlungen zur PrEP leitlinien-konform und zielgruppen-spezifisch erläutern. Die TN:innen wissen, welche Erreger mit Relevanz zur sexuellen Gesundheit impräventabel sind. Die TN:innen kennen die aktuellen Imfpempfehlungen zu HPV. Die TN:innen kennen zielgruppen-spezifische Bedarfe der sexuellen Gesundheit. Die TN:innen können die Infektionsrisiken zu Syphilis und Gonoröh zielgruppen-spezifisch erläutern. Die TN:innen kennen die spezifischen Bedarfe zur gesundheitlichen Beratung von Personen in der Sexarbeit (§ 10 ProstSchG)

Letzte Änderung: 09.03.2026
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