Die Rekord-Feuersaison 2026 in Frankreich und Spanien ist nur der Anfang: Wegen des Klimawandels dürften großflächige sommerliche Feuer künftig in Teilen Europas zur Norm werden.
Wegen der hohen Temperaturen und des ausbleibenden Regens sind die Pegel vieler Flüsse in Europa extrem niedrig. Das hat Folgen für die Kühlung von Kraftwerken.
Der Pegel des Rheins liegt auf einem historischen Tiefstand. Was das für die Schifffahrt bedeutet und ab wann ein Fahrverbot droht, erklärt der Geograph und Hydrologe Enno Nilson.
Das Robert Koch-Institut hat die Zahl der Hitzetoten in Deutschland infolge der extrem heißen Woche Ende Juni drastisch nach oben korrigiert. Sie liegt wohl fast doppelt so hoch.
Seit den 1980er-Jahren werden Europas Sommer immer trockener. Verantwortlich für ausgedorrte Böden sind nicht nur höhere Temperaturen, sondern auch veränderte Wettermuster.
Mehr Klimaanlagen sind nicht die einzige Antwort auf künftige Hitzewellen. Spezielle Farben, Folien und Beschichtungen könnten Gebäude energiearm und wirksam kühlen.
Die Dürre in Europa wird immer weiter verstärkt – und der ausbleibende Regen ist nicht das einzige Problem. Laut einer Studie spielt extreme Hitze eine tragende Rolle.
Extreme Hitzewellen hatten Europa dieses Jahr schon früh im Griff. Nach Ansicht einiger Forscher ist das der Beginn einer neuen klimatischen Realität für den gemäßigten Kontinent.