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Gestern — 22. August 2026Haupt-Feeds

SS-Ahnenerbe: Wie die Nazis den falschen Heinrich verehrten

Mit ordentlich Germanenkitsch beschwor die SS das Andenken König Heinrichs I. Doch nun zeigt sich: Der so innig verehrte Schädel gehörte in Wahrheit einer adeligen Stiftsdame.

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Konfliktgespräche: Warum es sich lohnt, genau hinzuhören

Wächst ein Paar unter Stress zusammen, oder entfernen sich die Partner voneinander? Das zeigt sich darin, wie sie miteinander diskutieren.

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Forschungszeppelin misst Luftqualität

Im August fliegt ein Zeppelin über dem Ruhrgebiet und der Eifel, um die unsichtbaren Stress-Emissionen von Bäumen und die Luftzusammensetzung unserer Städte zu entschlüsseln. 🎙️

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Niedrigwasser in deutschen Flüssen: »Die Schiffe fahren zwar noch, aber die Situation ist außergewöhnlich«

Der Pegel des Rheins liegt auf einem historischen Tiefstand. Was das für die Schifffahrt bedeutet und ab wann ein Fahrverbot droht, erklärt der Geograph und Hydrologe Enno Nilson.

© Marc John / Bonn.digital / picture alliance

Arztbesuch für Menschen mit Behinderung

06. August 2026 um 14:13
Im »ÄrzteTag«-Podcast erklärt Dr. Janina Schwabl, warum Menschen mit Behinderung häufig Angst vorm Arzt haben und was Ärztinnen und Ärzte tun können. 🎙️

© Inside Creative House / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Hirngesundheit: Heilsame Botenstoffe aus den Muskeln

Wer Sport treibt, aktiviert eine stille Armee: Myokine, die das Gehirn schützen und neue Nervenzellen wachsen lassen. Lässt sich dieser Effekt irgendwann auch ohne Training nutzen?

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Psychosen: Selbstmitgefühl könnte psychotische Symptome abmildern

Wer sich in einer Psychose selbst ablehnt, erlebt Wahnvorstellungen und Halluzinationen als belastender. Selbstmitgefühl scheint dagegen ein Schutzfaktor zu sein.

© Creative Images Lab / Getty Images / Moment

Fund in ferner Galaxie: Streunendes Schwarzes Loch zerreißt Stern

Wieder wurde der Gezeitenzerriss eines Sterns beobachtet. Doch diesmal war nicht ein zentrales Schwarzes Loch der Übeltäter, sondern ein Einzelgänger.

© NRAO/AUI/NSF/NASA / Black Hole vs. Star: A Tidal Disruption Event (Artist's Concept)

Frühe und häufige Hitzewellen: Herrscht in Europa ein neues Klima?

Extreme Hitzewellen hatten Europa dieses Jahr schon früh im Griff. Nach Ansicht einiger Forscher ist das der Beginn einer neuen klimatischen Realität für den gemäßigten Kontinent.

© Jean-Michel Delage / Hans Lucas / picture alliance

BVÖGD lehnt Registrierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ab

03. April 2025 um 11:20

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Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) spricht sich entschieden gegen den Vorschlag aus, Menschen mit psychischen Erkrankungen in einem sogenannten Gefährderregister zu erfassen.

„Menschen mit psychischen Erkrankungen pauschal als gefährlich zu stigmatisieren, ist nicht nur fachlich falsch, sondern auch zutiefst diskriminierend“, erklärte Dr. Kristina Böhm, Vorsitzende des BVÖGD, auf dem 74. Wissenschaftlichen ÖGD-Kongress in Erlangen. „Wer solche Ideen verfolgt, riskiert, dass Betroffene sich keine Hilfe mehr suchen – aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung oder staatlicher Überwachung. Auf diese Weise steigern wir das Gefährdungspotential statt es zu senken. Statt Ausgrenzung brauchen wir frühzeitige Unterstützung und einen starken Sozialpsychiatrischen Dienst“, betonte sie.

Studien zeigen klar: Psychische Erkrankungen allein sind kein Risikofaktor für Gewalt. Vielmehr sind es soziale Faktoren wie Ausgrenzung, Diskriminierung und fehlende Versorgungsangebote, die problematische Entwicklungen begünstigen.

Deshalb fordert der BVÖGD: Anstatt neue Register zu schaffen, muss der Fokus auf einer flächendeckenden psychosozialen Versorgung liegen. Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf benötigen nicht nur medizinisch-therapeutische Hilfe, sondern auch Zugang zu stabilem Wohnraum und sozialen Netzwerken. Nur so kann eine nachhaltige gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht und Krisensituationen vorgebeugt werden.
„Die Gesundheitsämter spielen dabei eine zentrale Rolle – insbesondere die durch den Pakt für den ÖGD gestärkten Sozialpsychiatrischen Dienste. Ihre langfristige Finanzierung und ihr Ausbau müssen politisch sichergestellt werden“, so Böhm.

Unter dem Motto „Netzwerke im ÖGD – Gesundheit kreativ, digital und lebensnah gestalten“ treffen sich vom 1. bis 4. April in der Universitätsstadt über 2.000 Fachkräfte aus Gesundheitsämtern, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Veranstaltet wird der Kongress gemeinsam vom BVÖGD, der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen, dem Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte im ÖGD (BZÖG) und der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der Kongress findet zusammen mit dem 11. Bayerischen Kongress für den
Öffentlichen Gesundheitsdienst des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und
Lebensmittelsicherheit statt.

Weitere Informationen zum Kongress-Programm und zu den Veranstaltern finden Sie unter:
http://www.bvoegd-kongress.de

Prof. Dr. Sabine Schleiermacher erhält Johann-Peter-Frank-Medaille

02. April 2025 um 10:40

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Erlangen – Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) hat Prof. Dr. Sabine Schleiermacher die Johann-Peter-Frank-Medaille für ihr herausragendes wissenschaftliches Engagement verliehen.

„Mit ihren umfangreichen Forschungen zur Geschichte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, insbesondere zu seiner Rolle im 20. Jahrhundert, hat Prof. Schleiermacher entscheidende Beiträge zur historischen Aufarbeitung und zur wissenschaftlichen Fundierung des Fachgebiets geleistet“, betonte Dr. Johannes Donhauser bei der feierlichen Verleihung der Medaille auf dem 74. ÖGD-Kongress in Erlangen.

Prof. Dr. Sabine Schleiermacher ist Wissenschaftlerin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Entwicklung der Gesundheitsversorgung, der Sozialmedizin sowie der Funktion des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) unter wechselnden politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Ihre Arbeiten zur Rolle des ÖGD im Nationalsozialismus haben neue wissenschaftliche Perspektiven eröffnet und maßgeblich zur kritischen Reflexion der Geschichte des Fachbereichs beigetragen.

Im Rahmen ihrer Arbeit entstand unter anderem die bekannte Wanderausstellung des BVÖGD zur Rolle des ÖGD im Nationalsozialismus, die erstmals 2019 beim ÖGD-Bundeskongress in Kassel vorgestellt wurde und seither eine rege Nachfrage erlebt. Sie wurde mittlerweile von der Bundesgeschäftsstelle des BVÖGD über 20 Mal in alle Regionen der Bundesrepublik ausgeliehen.

Johann Peter Frank, geboren 1745 in Rodalben und gestorben 1821 in Wien, gilt als Begründer der öffentlichen Hygiene und eines sozialmedizinischen Gesundheitsdienstes. Die Johann-Peter-Frank-Medaille ist die höchste Auszeichnung des BVÖGD und wird seit 1972 jährlich auf dem Bundeskongress verliehen.

ÖGD braucht Zukunft: Fachkräfte sichern, Digitalisierung weiterdenken, Netzwerke stärken

02. April 2025 um 10:38

Erlangen, 2. April 2025

Pressemitteilung als PDF

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) steht vor neuen zusätzlichen Herausforderungen: Neben seinen bekannten Aufgaben beim Infektionsschutz, dem Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen, der Hygienekontrolle und -beratung, der Betreuung psychisch Kranker und vielem mehr muss er in Zukunft viele neue Aufgaben für die Gesundheit der Bevölkerung übernehmen – wie dies gelingen kann und was dafür nötig ist, steht im Mittelpunkt des 74. Wissenschaftlichen Kongresses des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) und seiner Partnerorganisationen, der vom 1. bis 4. April in Erlangen stattfindet.

„Wir begrüßen, dass die von CDU/CSU und SPD eingesetzte Arbeitsgruppe Gesundheit für einen Koalitionsvertrag der künftigen Bundesregierung empfiehlt, den sogenannten Pakt für den ÖGD über 2026 hinaus fortzusetzen und dafür ab 2027 jährlich 750 Millionen Euro vorzusehen“, sagte die Vorsitzende des Verbandes, Dr. Kristina Böhm, auf der Eröffnung des Kongresses heute in Erlangen. Jetzt komme es darauf an, dies auch im endgültigen Koalitionsvertrag zu verankern und in der neuen Legislaturperiode von Bund, Ländern und Kommunen konsequent umzusetzen. „Die Herausforderungen für den ÖGD nehmen weiter zu – sei es durch Pandemien, den Klimawandel oder neue sicherheitspolitische Lagen. Der ÖGD braucht dauerhaft starke Strukturen, um seinen zentralen Aufgaben in Prävention, Gesundheitsförderung und Bevölkerungsschutz gerecht zu werden“, betonte sie.

Ein positiven Ausblick gab auch die Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen (DGÖG), Dr. Susanne Pruskil. „Bei der wissenschaftlichen Verankerung der Bevölkerungsmedizin gibt es in Deutschland erheblichen Nachholbedarf. Aber die neu eingerichteten Lehrstühle für den ÖGD in Dresden, Köln und Leipzig setzen wichtige Impulse für unser Fachgebiet und arbeiten bereits eng mit unserer Fachgesellschaft zusammen. Aktuelle Bestrebungen, Lehr- und Forschungsgesundheitsämter zu etablieren, können einen weiteren wichtigen Beitrag für die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis liefern. Denn wissenschaftliche Erkenntnisse dürfen nicht in der Theorie bleiben, sondern sie müssen in der Praxis ankommen“, so Pruskil.

Unter dem Motto „Netzwerke im ÖGD – Gesundheit kreativ, digital und lebensnah gestalten“ treffen sich vom 1. bis 4. April in der Universitätsstadt über 2.500 Fachkräfte aus Gesundheitsämtern, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Veranstaltet wird der Kongress gemeinsam vom BVÖGD, der DGÖG, dem Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte im ÖGD (BZÖG) und der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der Kongress findet zusammen mit dem 11. Bayerischer Kongress für den

Öffentlichen Gesundheitsdienst des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit statt.

Neben hochkarätigen Fachvorträgen und Workshops umfasst das Programm über 400 wissenschaftliche Beiträge aus allen Bereichen des ÖGD – von Infektionsschutz über Kinder- und Jugendgesundheit bis zu Digitalisierung und Umweltmedizin.

Die Pressekonferenz findet statt am Donnerstag, 3. April 2025, 13.30 Uhr, Konferenzraum 5 in der Heinrich-Lades-Halle, Rathausplatz 2, 91052 Erlangen.

Eine Online-Teilnahme ist möglich.

Anmeldung zur Pressekonferenz unter veranstaltungen@congress-compact.de

 

Weitere Informationen zum Programm und zu den Veranstaltern finden Sie unter: http://www.bvoegd-kongress.de

 

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